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Rundfunk in Europa: Generalangriff auf die Öffentlich-Rechtlichen
REUTERS

In Deutschland eskaliert die Abgabedebatte, die Schweiz stimmt über den Rundfunk ab - und in ganz Europa werden die Öffentlich-Rechtlichen heftig attackiert. Was passiert da gerade? Was lässt sich dagegen tun?

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Leser161 28.02.2018, 12:07
1. Lösung

Einfach GEZ abschaffen, dann hab ich auch nichts mehr gegen die Öffentlich Rechtlichen. Man könnte nun Einwänden das die dann durch Werbegeelder korrumpierbar wären. Aber in Zeiten in denen die von einem Gesetz betroffenen an dem Gesetz mitschreiben dürfen solange sie nur genug Lobbyisten haben, ist für mich eine solche Beeinflussung durch Werbegelder ein Übel das auf meiner Liste ganz hinten steht.

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toledo 28.02.2018, 12:09
2. Herr Buss...

warum sollte etwas gegen den Europatrend getan werden...?
Eine große Anzahl Bürger ist des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, aus den verschiedensten Gründen überdrüssig. Es wird wirklich Zeit , dass auch der öffentlich-rechtliche Funk sich dem Wettbewerb.
Als mündiger und erwachsener Bürger in einer gefestigten Demokratie möchte ich selbst entscheiden, aus welchen Quellen ich mich informiere oder/und unterhalten lasse.

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XDB 28.02.2018, 12:10
3. Was lässt sich dagegen tun?

Warum diese Frage? Das System des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks - speziell in der Form, wie wir es inzwischen in Deutschland sehen - gehört unbedingt in die Diskussion! Und dieses ausgeuferte System muss auf das notwendige Zurückgestutzt werden, mit entsprechender Absenkung der Zwangsgebühr.

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quark2@mailinator.com 28.02.2018, 12:12
4.

Die ÖR haben sich angreifbar gemacht, indem sie von ihrem ursprünglich hochwertigen Informationsprogramm weg in die Schnulzenecke gewandert sind. Überall Krimis, Seifenopern, Soaps, Spielshows, Tierfilme ... Flache Talkrunden sind vielleicht dann schon höher zu bewerten, aber auch da kein Bemühen um echten Tiefgang ... Damit lassen sich die Zwangsabgaben aber nicht rechtfertigen. Die wirklich guten Sachen kommen dann in der Nacht um 3, wo sie mit Sicherheit kaum einer sehen kann. Das ist eine Schande, denn da ist z.T. dann wirklich mal ne bessere Doku mit dabei. Der ÖR zieht seine Berechtigung aus dem unabhängigen Angebot politischer und ökonomischer Bildung. Dazu wurde er geschaffen und dafür wäre das Geld einzusetzen.

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autocrator 28.02.2018, 12:12
5. demokratisierung

ich denke, es findet eine demokratisierung statt.
Durch die verbreitung in größerer reichweite von nicht-mainstream-medien v.a. im internet haben die menschen so langsam mitbekommen: die ÖR sind keine heiligen kühe, die haben die wahrheit auch nicht gepachtet, auch sie betreiben interessengelenkte 'propaganda' und sind bei weitem nicht so 'ausgewogen', wie sie vorgeben ... lassen sich aber diese "lebenslüge" fürstlich bezahlen.
Ich bin ein großer dan der ÖR - nicht in ihren großsparten, sondern v.a. in ihren nieschensparten: arte, phoenix, neo ... wie sie nicht alle heißen ... deren höherstehendes progamm würde unter reinen marktgesetzen nicht existieren können (sorry: wir sind nunmal ein prolliges volk von biersaufenden fußballglotzenden couchpotatoes, die einschaltquoten sind eindeutig) - und genau dieser aspekt wird m.E. nicht genug betont.

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tyxh 28.02.2018, 12:13
6. Selber schuld...

... die Medien hätten es ja selbst in der Hand, schließlich sind sie der unmittelbare Zugang zu den Menschen selbst. Durch eine sparsame und Verantwortliche Arbeit, durch Guten fundierten Journalismus, könnten sie selbst den Boden der aktuellen Kritik austrocknen, indem sie die Menschen, die Hörer und Zuschauer selbst für sich gewinnen würden... tun sie aber nicht... und bumms, schon weint niemand den ÖR auch nur eine Träne nach... und auch ich sage, so wie es aktuell ist, brauchen wir das nicht und weg damit!

Gruß

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bschmid66 28.02.2018, 12:13
7. Die Öffentlich-Rechtlichen sind ein Segen ...

...und gehören weiterhin staatlich gefördert! Private Sender sehe ich mir schon lange nicht mehr an – die sind aus meiner Sicht völlig überflüssig...

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giftzwerg 28.02.2018, 12:13
8. Ineffizient

Der deutsche ÖR ist vollkommen überteuert, ineffizient (BBC bietet deutlich bessere Qualität bei kleinerem Budget), veraltet und noch dazu politisch immer stark eingefärbt nach links. Fazit: Dringend reformbedürftig.

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martinm70 28.02.2018, 12:14
9. Die öffentlich rechtlichen werden nicht mehr gebraucht

In den 60er,70er und auch noch 80er Jahren als es noch keine Verschlüsselungsmethoden über Smartcard gab oder Video on Demand über Internet, also jeder den Rundfunk empfangen konnte war das auch durchaus sinnvoll.

Wobei damals zumindest noch überprüft wurde wer überhaupt einen TV hat und es empfangen könnte, inzwischen bezahlt jeder.

Man konnte damals zudem nichts anderes mit einem Fernseher machen als die öffentlich rechtlichen zu sehen, inzwischen gibts die Privaten, VOD per Internet, Videospiele etc.

Und natürlich das Internet allgemein wo man geflutet wird mit einem Medien Überangebot.

Es ist nicht mehr zu rechtfertigen das man gezwungen wird für ein TV Programm zu bezahlen, vor allem wenn man sich ansieht das dieses Geld für merkwürdige altbackene Unterhaltungsprogramme verwendet wird, die nur für eine Randgruppe relevant sind.

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