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Sachbücher für Kinder: Was? So spannend ist die echte Welt?
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Sachbücher landen bei Kindern schnell im Regal? Nicht unbedingt: Diese Titel sind so stark illustriert, schlau aufgebaut, liebevoll erzählt, dass sie junge Leser fesseln wie eine gute Geschichte.

bettina_krause 02.10.2017, 13:21
1. Das Kind,

das ich war, und fast ausnahmslos jedes Kind, das ich heute kenne, liebt Wissen vermittelnde Sachbücher. Kennen nicht alle z. B. die tollen Was-ist-Was- Titel zu jedem erdenklichen Thema? Kinder waren und sind von Natur aus wissbegierig und wollen mitreden können. Ich kann daher den Ansatz der Autorin nicht recht nachvollziehen - und schon gar nicht den Titel des Artikels. Aber Schlagzeile und Titel gehen wohl bei SPON häufig durch verschiedene Hände.

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curly988 02.10.2017, 13:50
2.

Ich habe als Kind die Hörspiele von " Der Kinder-Uni " verschlungen und kann sie nur weiter empfehlen. Genau so wie die bereits erwähnten Was-ist-Was Bücher. Dabei war ich nie die klassische "Lese-Ratte" .
Kinder sind unglaublich wissbegierig, man muss sie nur fördern und fordern wie es so schön heißt

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capote 02.10.2017, 13:52
3. Ruchtig !

Zitat von bettina_krause
das ich war, und fast ausnahmslos jedes Kind, das ich heute kenne, liebt Wissen vermittelnde Sachbücher. Kennen nicht alle z. B. die tollen Was-ist-Was- Titel zu jedem erdenklichen Thema? Kinder waren und sind von Natur aus wissbegierig und wollen mitreden können. Ich kann daher den Ansatz der Autorin nicht recht nachvollziehen - und schon gar nicht den Titel des Artikels. Aber Schlagzeile und Titel gehen wohl bei SPON häufig durch verschiedene Hände.
Nachdem ich erst mal lesen konnte, habe ich sogar gerne mal in einem 3-Bädigen Lexikon geblättert, alle paar Seiten gab es da was Interessantes. Mit 15 Jahren habe ich mir ein kunsthistprisches Buch über die alten Ägypter selber regerecht reingeprügelt. Es machte gar keinen Spass, aber ich hatte nichts besseres gefunden und mich fazinierte das Thema. Jeden Tag 5 Seiten und daneben ein Stück Papier, um eine zeitliche Reihenfolge zu erstellen. Das Stück Papier liegt heute noch in dem Buch und ich profitiere heute noch, 40 ahre später, von dem Wissen....

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noalk 02.10.2017, 14:09
4. Mein erstes Sachbuch ...

... war Meyers Kinder-Lexikon. Darauf folgten etliche weitere Sachbücher für Kinder, aus denen man selbst als Erwachsener noch Einiges lernen kann. Als Kind hätten mich übrigens Gründe wie "Schutz vor Regen suchen" oder "Kaffeetrinken" niemals in ein Museum gelockt. Ach ja: Darf man überhaupt noch analoge Kinderbücher herausbringen? Ist das nicht das Übelste, was man Kindern in deren Vorbereitung auf die Herausforderungen der digitalen Welt antun kann?

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glise 02.10.2017, 14:12
5.

Den Titel kann ich auch nicht nachvollziehen. Auf welche Studie bezieht sich die Autorin mit ihrer Behauptung? Bei mir landeten eher Geschichtenbücher im Regal. Ich wollte immer wissen wie die Welt funktioniert, also habe ich Sachbücher gelesen und später Physik studiert. Obwohl ich mittlerweile glaube dass die Welt anders ist und anders funktioniert als es scheint, habe ich gerne gelesen und Bücher studiert.

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Zita 02.10.2017, 14:50
6.

Ich finde es toll, dass die Kommentatoren so lesebegeistert waren und ebensolche Kinder kennen (das ist nicht ironisch gemeint!), aber ich befürchte, damit gehören sie einer Minderheit an.
Meine Kinder sind 10 und in ihrer Grundschulklasse gab's 2 Leseratten, einige, die gern lasen, aber nicht besonders viel und sehr, sehr viele, die nie auf die Idee kämen, freiwillig ein Buch aufzuschlagen.
Und wenn wir von früher erzählen, muss man auch bedenken, dass es früher kein Internet gab, keine Handys, keine Playstation etc. pp., also kaum Konkurrenz zum Buch. Insofern kann ich es sehr gut verstehen, dass die Verlage sich heute mehr ausdenken müssen, um die Kinder ans Lesen zu bekommen. Ehrlich gesagt bin ich bei so manchen aktuellen Kindersachbüchern neidisch, dass es die in meiner Kinderheit nicht gab.

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Grummelchen321 02.10.2017, 15:07
7. Der Spiegel

könnte ja auch mal seine Bücherliste für Kinder erweitern.Lesen gehört nunmal zu den Schlüsselfertigkeiten die man fördern sollte.

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herm16 03.10.2017, 07:12
8. sorry

aber was die Foristen hier schreiben, ist wohl eher die Ausnahme. Richtig ist, dass Kinder wissbegierig sind, falsch ist, dass viel gelesen wird erst recht keine Sachbücher. Wenn dem so wäre, Ständen wir bei Lisa nicht so schlecht da

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Miriam_1983 03.10.2017, 13:01
9. Vielleicht sind die Eltern

auch eher die, die keine Lust haben, Sachbücher zusammen mit ihren Kids zu lesen. Wissbegierig sind sie sicher alle. Viele kleinere Verlage haben erkannt, dass mit der Kombi aus Bild und Text und einer tollen Story alle zu begeistern sind. Die Eltern und die Kinder. Es ist schön, wenn man Bücher findet, die Interaktion fördern. Denn es gibt nichts schöneres, als vorzulesen. Wir sind zum Beispiel Fan von "Pinipas Abenteuer". Die Autoren stemmen alles aus eigener Kraft. Alles zu den Büchern gibts zu sehen auf www.pinipa.de. Aktuell crowdfunden sie für Teil 3. Hier geht's um den Garten, das dort wachsenede Gemüse, Obst, und die Tiere die hier wohnen. Das gnaze verpackt in eine Detektivgeschichte. Wirklich süß. Das Funding findet ihr hier: startnext.de/pinipa3.

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