Forum: Kultur
Schwarzer Protest in den USA: Die Geschichte der Revolten
REUTERS

Black Lives Matter wurde in den USA in kürzester Zeit zur medienwirksamsten Bewegung seit den Sechzigerjahren. Warum das funktionierte, beschreibt Keeanga-Yamatha Taylor in einem kämpferischen Abriss schwarzer Protestkultur.

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unky 14.07.2017, 21:54
1. Das gilt überall

Zitat: "Das lässt sich verallgemeinern. In Zeiten, in denen der Wohlfahrtsstaat weiter runtergefahren wird und die sozialen Spannungen zunehmen, funktioniert die Verachtung einer Minderheit, der es immerhin noch schlechter geht als einem selbst, ausgezeichnet als Blitzableiter. Keeanga-Yamatha Taylor geht es um den Moment, in dem diese Spaltung nicht mehr greift und die vermeintlich anderen sich in ihren gemeinsamen Interessen als Gleiche erkennen."
Nach diesem Prinzip entstehen die sozialen Spannungen überall - auch in Deutschland. Und anstatt sich zu solidarisieren, kultivieren viele der Abgehängten ihre Ressentiments gegenüber den "Anderen", den "Fremden". Teile und herrsche - diese Strategie der herrschenden Kreise hat schon immer funktioniert.

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de_populist 14.07.2017, 23:17
2.

BLM ist keine Bürgerrechtsgruppe, sondern sie ist einach nur bescheuert genauso wie Third-Wave Feminismus.

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brazzo 14.07.2017, 23:18
3. @uzsjgb

Also wenn ich mir die beiden Beiträge so anschaue, sind es eher Sie, welcher hier mit Hetzparolen arbeitet.

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W/Mutbürger 14.07.2017, 23:24
4. Die These

Zitat von uzsjgb
Warum lässt der Spiegel zu solchen Themen immer wieder "Diskussionen" zu? Zuerst melden sich doch sowieso die weißen Herrenmenschen mit ihren kruden Thesen. Eine sinnvolle Diskussion kommt nie zustande und immerfort zu versuchen den üblichen Hetzparolen mit fundierten Argumenten zu begegnen macht auch wenig Sinn.
ist nicht krude, sondern Realität. Oder glauben Sie tatsächlich, dass Rassismus ausschliesslich eine "weiße" Eigenschaft ist?
Wenn ja, haben Sie sich gerade erfolgreich in die Reihen der Rassisten eingereiht.

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rjb26 14.07.2017, 23:31
5. was ist passiert?

spon schreibt schon wieder nicht im Sinne der Merkel Gang

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pigtime 14.07.2017, 23:48
6.

50% aller Morde werden von 6% der Bevölkerung begangen, männlichen Afroamerikanern. Die Opfer meist selbst Afroamerikaner. Trayvon Martin versuchte Zimmermanns Schädel auf dem Asphalt zu knacken und hatte sein "Kinderzimmer" voller Drogen und Hehlerware (aus Einbrüchen und Raubtaten). Michael Brown warf Momente vor seinem Tod einen Ladenbesitzer, den er gerade ausgeraubt hatte, durch den Gang wie ein Stofftier und schlug dann einen Streifenbeamten fast bewußtlos und versuchte ihm seine Waffe zu entreißen. Bei einer zweiten Attacke wurde er niedergeschossen... Wiedermal werden Gewaltverbrecher zu Helden gemacht und als Opfer der Gesellschaft zelebriert. Bullshit! Dabei schert sich die black communtiy einen Scheiß um sich selbst. Die Mehrheit der schwarzen Väter schert sich einen Scheiß um ihre Kinder. Prominentes Beispiel; Obama! In ausschließlich schwarzen Bezirken ist das Durchschnittseinkommen von Frauen, entgegen sonstigen Statistiken, höher als das der Männer.

Obwohl die Mehrheit aller Gewaltverbrechen (in NY 98%) durch Afroamerikaner und Hispanics begangen wird, sind 2/3 aller durch Polizisten getöten Menschen Weiße. Ich vermute da allerdings keinen Rassismus gegen Weiße, sondern schlichte Zurückhaltung bei Kontrollen und Ähnlichem, was das eigentliche Klientel betrifft. Als Dank ist dann die Mordrate in den 30 größten Städten der USA um 30 - 50 % gestiegen....holla....

Übrig bleibt folgender Fakt: Schwarze (US)Polizisten würden ihre Leben für den dreckigsten Nazirassisten gefährden und weiße Cops für jeden BLM-Hatespeaker. Die einzig wahre Bürgerechtsbewegung in den USA sind die Cops!

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pigtime 14.07.2017, 23:59
7.

Zitat von uzsjgb
Warum lässt der Spiegel zu solchen Themen immer wieder "Diskussionen" zu? Zuerst melden sich doch sowieso die weißen Herrenmenschen mit ihren kruden Thesen. Eine sinnvolle Diskussion kommt nie zustande und immerfort zu versuchen den üblichen Hetzparolen mit fundierten Argumenten zu begegnen macht auch wenig Sinn.
Rassismus herbeizubeten, wo keiner ist, ist also ein fundiertes Argument? Man kann natürlich alle Statistiken und Fakten wegwischen zugunsten einer "der weiße Mann ist geborener Rassist" Einstellung. In Bezirken wo keine/kaum Weiße leben, gibt es keine/kaum Gewalt? Oder besonders viel? Aber wahrscheinlich tuen die Herremenschen was ins Trinkwasser!

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robeuten 15.07.2017, 01:00
8.

aus dem Artikel:
"Dass Afroamerikaner in den USA häufiger zum Opfer von Polizeigewalt werden als alle anderen Bevölkerungsgruppen, ist nichts Neues."
Naja, es werden so 500 Schwarze, und 1000 Weiße jedes Jahr von cops erschossen. Dröselt man das nach Kriminalitätsrate auf, haben Weiße ein deutlich höheres Risiko, erschossen zu werden. Übrigens, schwarze Polizisten schießen besonders häufig auf Schwarze - sind die v.a. an den Gang-Brennpunkten tätig, oder kenne die ihre Klientel besonders gut?

"hat immer wieder gezeigt, dass es nicht fähig ist, die grundlegendste aller Aufgaben zu erfüllen: schwarze Kinder am Leben zu erhalten."
Ahem, was hätte Obama denn tun sollen - jedes Kind adoptieren?

"Obama appellierte beispielsweise in einer Rede an die "abwesenden Väter", erwähnte aber nicht, dass ein großer Teil dieser abwesenden Väter in den Gefängnissen sitzt, ..."
1) Obama hat natürlich recht; schwarze Frauen sind fast immer allein mit den Kindern... egal, ob der Vater im Knast ist, oder nicht
2) und selbst wenn diese "Väter" alle im Knast säßen, so wäre doch die Frage gestattet, warum denn ein (künftiger) Vater nicht sauber bleibt, damit er eben Frau und Kind unterstützen kann?

"Rassismus" - unter JEDER Eisenbahnschwelle in den USA liegt ein toter Chinese - nichts desto trotz sind deren Nachfahren erfolgreicher, als die "Weißen" - nix Rassismus, sondern einfach nur Fleiß und Wille zur Bildung. Ich rede regelmäßig mit US-Kollegen, die blacks sind - die verachten die "black community, und empfinden "black live matters" als widerlich-rassistischen Versuch, eines Sonderrolle zu reklamieren - nur, weil die Hautfarbe eben dunkler ist - für meine (beruflich erfolgreichen) Kollegen Rassismus in Reinkultur!!!
Naja, kommt eh' nicht am Zensor vorbei....

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zwiebelkuchen 15.07.2017, 01:37
9. @uzsjgb

Weisse Herrenmenschen? Geht es auch weniger rassistisch. Denn der Artikel hat rassistische Tendenzen zum Inhalt. Jedes Problem der schwarzen Community wird auf Rassismus zurückgeführt. Das ist so schmerzhaft einfach, dass es geradezu danach schreit andere Meinungen über das Thema zu suchen.
Hier ein ganz guter Einstieg:
https://www.youtube.com/watch?v=faolY5_hnIc

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