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Sci-Fi-Netflix-Serie "Lost in Space": Brisante Familienaufstellung
Netflix

Retromania als Erfolgsgarant? Netflix bringt das Remake des TV-Serienklassikers aus den Sechzigern "Lost in Space" zurück - mit Humor und Eheproblemen.

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polkupyöränilmapumppu 16.04.2018, 18:28
1. Bei Folge 8 angelangt

und bin entsetzlich gelangweilt. Die Dialoge sind größtenteils grauenhaft und wirken sehr konstruiert. Die meisten Charaktere sind so hölzern und einseitig gezeichnet, daß sich bei mir kaum Sympathie für irgendeine Figur entwickelt. Sie nerven einfach nur. Das technische Setting wirkt auch aus der Zeit gefallen. So sieht die Technik gar nicht nach Zukunft aus. Von den haufenweise vorhandenen Logikfehlern ganz zu schweigen. So sieht es halt aus, wenn die Produzenten auch wirklich alles hineinpacken wollen.

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sardor99 16.04.2018, 18:28
2. Verfranzt

"In einer nicht allzu fernen Zukunft sind die Robinsons im Verbund mit anderen Raumfahrern auf dem Weg von der Erde zum Sternensystem Alpha Centauri...
[...]
Ihrer Bruchlandung folgt die Erkenntnis, dass sie Tausende Lichtjahre vom Kurs auf einem unbekannten und vermeintlich unbesiedelten Planeten gestrandet sind."

Alpha Centauri liegt 4,3 Lichtjahre von der Erde entfernt, sich dann mit dem Sprit tausende Lichtjahre zu verfliegen ist schon ein Ding!

Ich habe gerade Folge 1 durchgehalten - mehr reizt mich nicht (als SF-Fan!)!

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masaryk 16.04.2018, 18:41
3. Mittelmaß

Die Serie kommt über ärgerliches Mittelmaß kaum hinaus. Der Plot ist löchrig, die dauernden Probleme schwachsinnig zusammenkonstruiert, die Physik scheint bei den Produzenten auch keinen zu interessiert.
Es gibt spannende Familiengeschichten, diese ist es nicht. Dafür sind die Charaktere zu platt, die Konflikte zu komprimiert in eine Familie gepackt.
Lediglich die Produktionsqualität und die Effekte sind hervorzuheben.
Ich habe nach den ersten folgen entnervt aufgegeben.

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pamhalpert 16.04.2018, 20:28
4. Soap im ScFi-Setting

Kann den Vorrednern nur zustimmen, das ist bestenfalls Durchschnitt. Eigentlich sogar unterdurchschnittlich, wenn man bedenkt, dass es eigentlich nur eine typisch amerikanische Familiensoap ist, in der zwar hin und wieder Probleme gewälzt, diese aber binnen wenigstens einer Episode gelöst werden. Echte Konflikte, an dene die Charaktere sich aufarbeiten und ggf. daran reiben/wachsen/zerbrechen, gibt es nicht. Alle sind entweder ausnahmslos gut oder ausnahmslos böse. So bleibt die Show in den Untiefen eines Schreibstils hängen, der mehr an "Eine himmlische Familie" erinnert, als an die grandiosen Fortschritte, die das Fernsehen spätestens seit Breaking Bad gemacht hat.

Jeder TV-Schreiberling sollte Breaking Bad als DAS fabulöse Meisterwerk schauen - und Lost in Space als Beispiel dafür, wie man es eben nicht macht. Schade drum, die Geschichte hätte viel Potential gehabt.

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ohne_mich 16.04.2018, 20:42
5. Lieber der Film

Ich bleibe lieber bei dem Film von 1998, ein höchst selbstironisches Meisterstück, was in der deutschen Synchro leider völlig zerstört wurde in dem Versuch, einen ernsten Ton hineinzubringen.

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franxinatra 16.04.2018, 21:21
6. Earth II hätte eine Fortsetzung verdient

Wirklich zu schade, dass diese Serie damals gekappt wurde; aber wenn Ausserirdische keine blutrünstigen Massenmörder sind hat die Masse wohl kein Interesse an SF. Makabrerweise sind es ausgerechnet die Nachfahren der völkermordenen europäischen Landräuber, die SF zu fremdenfeindlichen Machwerken stilisieren...

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petra.blick 16.04.2018, 22:56
7. Netflix wird zum Seriendiscounter

aufwendiges Setdesign trifft dürftigsten Inhalt gepaart mit dünnsten Dialogen. Alle neuen Produktionen sind meist schön gestaltet jedoch inhaltlich, dramaturgisch auf Kindersenderniveau. Niveau kann man eben nicht am Fließband produzieren drum denk ich wird bis auf weiteres nichts nennenswertes hier passieren und ich werd sicher nicht für eine Müllflatrate zahlen.

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Bueckstueck 16.04.2018, 23:35
8. Tatsächlich grossartig

Was hier zuvor gepostet wurde ist grösstenteils Blödsinn. Ich zweifle auch daran, dass die Herrschaften über Folge 1 hinaus zugeschaut haben oder in Ermangelung Englischkenntnisse halt nur die deutsche Version gesehen haben wenn sie sich über Dialoge ärgern - und zu guter letzt die ursprüngliche Serie nicht kennen und daher auch nicht kapieren worum es geht. Die erste Staffel dient eigentlich nur dem set-up für die eigentliche show auf die der massive cliffhanger in Folge 10 hinarbeitet.

Jetzt mal ernsthaft: Da labert einer tatsächlich von den physikalischen Grundlagen - wo hakt es eigentlich wenn man sich über sowas in einer sci-fi-fantasy Serie echauffiert?

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zennus 17.04.2018, 01:03
9.

leider gut gedacht. auch die schauspieler sind gut. allerdings fragt man sich, wer solche drehbücher/dialoge schreibt. bei folge6 habe ich mir nur gedacht: hat man nur die dümmsten der Erde ins All geschickt? auch lustig: von folge 3-6ist d familie nie gemeinsam an einem Ort, könnte aber mit einem einfachen Gespräch die meisten Probleme klären....

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