Forum: Kultur
Seehofer bei "Maischberger": Ich ich ich!
DPA/Oliver Ziebe/WDR

Im Einzelgespräch mit Sandra Maischberger bemüht sich Horst Seehofer um Abrüstung im Asylstreit. Aber zu vermitteln, dass er und Angela Merkel eine enge Freundschaft pflegen - das schafft er dann doch nicht.

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thompopp 28.06.2018, 07:30
10. Minister Seehofer hat doch in allen Punkten recht

Ich habe das Interview mit großem Interesse verfolgt und konnte in Minister Seehofers Aussagen nichts Rechtes oder gar populistisches erkennen! Natürlich ist das ein guter Schachzug wenn er unsere Kanzlerin mit einem Grenzthema vorführt, nachdem sie in 2015 diese ganz weit aufgemacht hat. Das ist aber kein Foul sondern ein kluger Schachzug halt und so ist es doch Kanzlerin Merkel die nun Farbe bekenn muss: soll der Staat seine Souveränität endlich wieder stärken oder schwach bleiben?!

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goethestrasse 28.06.2018, 07:43
11.

Wäre sie nur auch bei politisch mehr Links stehenden Gästen so hartnäckig.

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MagittaW 28.06.2018, 07:55
12. Der Unterschied zu Anne Will

Man sieht: wenn Journalisten keine persönlichen Freunde von Politikern sind, können sie durchaus hart interviewen!
Allerdings kann man ja Angela Merkel nicht zwingen, statt zu ihrer persönlichen Freundin Anne Will zum Streichelinterview zu gehen, zu Frau Maischberger zu gehen. Und Anne Will, die Hofberichterstatterin von Frau Merkel hat natürlich alles unterlassen, Frau Merkel auch nur ansatzweise in Verlegenheit zu bringen.
Ein Grund, die Sendung abzusetzen.

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nestor01 28.06.2018, 08:01
13. Im Westen nichts Neues

oder der quälend lange Abschied der Angela Merkel. Wenn man nicht gewillt oder in der Lage ist, die Probleme des Landes zu lösen, dann sollte man abtreten. 100 Jahre nach dem Ende des ersten Weltkrieges sind wir wieder so weit.

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wpfaff 28.06.2018, 08:12
14. Klein Trump

Sogar den Spruch "Warten wir mal ab" hat Seehofer von Trump übernommen. Trumps Lieblingsspruch lautet "Let's wait and see".

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im_ernst_56 28.06.2018, 08:47
15.

Zitat von sinnmacher
Wer ein Musterbeispiel von journalistischer Voreingenommenheit sehen wollte, wurde gestern durch Frau Maischberger bestens bedient. Mit jeder Faser ihres Körpers, mit jedem Satz ohnehin, signalisierte sie unentwegt: ich hasse diesen Mann, ich hasse seinen Standpunkt.
Genau den Eindruck hatte ich gestern auch. Damit steht Frau Maischberger aber nicht allein. An dem Ton, in dem Interviews (auch z.B. im Heute Journal) geführt werden, lässt sich deutlich Sympathie oder Antipathie des Interviewers mit der politischen Position des Interviewten ablesen. Bei Frau Slomka ist mir das aufgefallen und auch bei Anne Will. Ich hoffe, dass irgendwann einmal unabhängige Medienwissenschaftler die Frage untersuchen, wie "unparteiisch" der Journalismus in ARD und ZDF noch ist. Immerhin merkt man das. Die politische Beeinflussung, die mit der Art des Interviews beabsichtigt ist, ist also nicht besonders subtil.

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der_durden 28.06.2018, 08:48
16.

Zitat von sinnmacher
Wer ein Musterbeispiel von journalistischer Voreingenommenheit sehen wollte, wurde gestern durch Frau Maischberger bestens bedient. Mit jeder Faser ihres Körpers, mit jedem Satz ohnehin, signalisierte sie unentwegt: ich hasse diesen Mann, ich hasse seinen Standpunkt.
Vollkommen absurd, was Sie hier sagen. Es ist die Aufgabe eines guten Journalismus, in einem Interview kritisch nachzufragen und im Zweifel auch mal nicht locker zu lassen.
Ganz im Gegenteil, Maischberger war sehr gut vorbereitet und hat einen enorm guten Job gemacht gestern.
Ich frage mich, wie Ihre Meinung hier ausfiele, hätte dort ein Kipping oder Wagenknecht gesessen. Ich habe da so einen bestimmten verdacht.

Was haben Sie sich denn gewünscht? In diesem Interview ging es wohl kaum um ein Portrait im Stile der Bunte.
Ich brauche keine halbgaren Fragen, deren Antworten man einfach entgegnet stehen lässt.
Ihren letzten Satz ist eigentlich keiner Kommentierung wert. Reine Unterstellung, sonst nicht weiter.

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sebastian_tong 28.06.2018, 08:50
17. Manch einer ...

... scheint nicht verstanden zu haben, wie so ein Interview funktioniert oder funktionieren sollte. Der Moderator hat im optimalen Fall die konträrsten Punkte zur Meinung des Interviewten aufzuführen - und genau da auch nachzuhaken. Das wiederum legt so mancher hier als Meinung des Moderators aus - was ganz einfach Unfug ist. Frau Maischberger, Frau Slomka und auch die Moderatoren von WDR 5 machen immer wieder vor, wie vernünftige Interviews zu führen sind: nämlich genau so! Wir brauchen keine Vorlagengeber. Davon gibt es bei den privaten Sendern genügend.

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murksdoc 28.06.2018, 08:52
18. Frage

ich hatte gestern abend beruflich zu tun: wie erklärt man jemandem, der ein Wiedereinreiseverbot ausspricht, den Sinn eines Wiedereinreiseverbotes, wenn die damit Belegten nicht an der Wiedereinreise gehindert werden dürfen?

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der_durden 28.06.2018, 08:53
19.

Zitat von Europa!
Seehofer ist ein Politiker mit Seele und Herz. Genau das ist sein Problem. Gegen eine eiskalte Machtpolitikerin wie AM, die ihn bewusst provoziert hat, haben Menschen wie er keine Chance.
Ein Witz oder?
Sie verklären Seehofer in einer fast schon lächerlichen Art und Weise. Seehofer selbst ist ein ebensolcher Machtmensch, wäre dem so nicht, wäre er sicherlich nicht MP von Bayern (gewesen) und Parteivorsitzender der CSU. Gerade auch in dieser sinnlosen, von ihm und der CSU ohne Not losgetretenen Eskalation zeigt sich das überdeutlich. Wer das nicht erkennt, dem scheint seine Brille schon angewachsen zu sein.

Und dass die CSU nicht provozieren würde, sondern provoziert wird... Was soll man dazu noch sinnvolles sagen?

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