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Senderschließung in Griechenland: Basta wegen Gazprom
REUTERS

Nach einem geplatzten Gas-Deal wollte Griechenlands Ministerpräsident Handlungsfähigkeit zeigen. Doch die Schließung des Staatssenders ERT erweist sich als Fehlschlag, der das Land noch tiefer in die Krise stürzt. Ein Gastkommentar von

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hdudeck 13.06.2013, 15:21
1. Der Autor verwechselt da wohl

Zitat von sysop
ie wird über eine Haushaltsabgabe von 4,24 Euro pro Monat finanziert, die mit der Stromrechnung beglichen wird. Insgesamt 290 Millionen Euro wären das für 2013. Die Ausgaben für die ERT sollen sich aber dieses Jahr auf gerade mal 200 Millionen belaufen. Also würde die Anstalt einen Gewinn von 90 Millionen schreiben.
Gewinn mit Ueberschuss. Da es sich um eine Zwangsabgabe handelt, kann man ja wohl kaum von einem Gewinn sprechen, der wird naehmlich durch eine wirtschaftliche Taetigkeit erziehlt. Es waehre ja wohl auch gut zu wissen, warum die Abgabe hoeher ist als noetig, und was letztendlich mit der Differenz geschiet.

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hofratgeiger 13.06.2013, 15:23
2. Die Quote lag

im Fernsehen bei 4 - 5%, kein Rundfunksender hatte 2 % Marktanteil.
Das wird hier geflissentlich übergangen. Es wurde somit ein staatlich subventionierter Randsender zugesperrt, der sich als nicht reformfähig erwiesen hat. Ich versteh die Aufregung nicht.

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Europa! 13.06.2013, 15:23
3. Da kommt man ins träumen ...

Zitat von sysop
Nach einem geplatzten Gas-Deal wollte Griechenlands Ministerpräsident Handlungsfähigkeit zeigen. Doch die Schließung des Staatssenders ERT erweist sich als Fehlschlag, der das Land noch tiefer in die Krise stürzt. Ein Gastkommentar von Xenia Kounalaki
Wenn "mangelnde Transparenz" ein Kriterium wäre, müssten ARD und ZDF wohl auch von heute auf morgen geschlossen werden. Man stelle sich vor, das Personal dieser Monster würde abrupt auf die Straße gesetzt und müsste am nächsten Tag wieder ganz von vorne anfangen. Ohne gewaltige Rundfunkgebühren, ohne Riesenverwaltung, ohne Tausende von Bürokraten. Man stelle sich vor, die Journalisten und Künstler müssten, nein, DÜRFTEN wieder selbst Fernsehen und Rundfunk machen, statt alles zu überhöhten Preisen von "Produzenten" zu kaufen. Da kommt man ins Träumen ...

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kenterziege 13.06.2013, 15:43
4. Verständnisproblem

Zitat von hdudeck
Gewinn mit Ueberschuss. Da es sich um eine Zwangsabgabe handelt, kann man ja wohl kaum von einem Gewinn sprechen, der wird naehmlich durch eine wirtschaftliche Taetigkeit erziehlt. Es waehre ja wohl auch gut zu wissen, warum die Abgabe hoeher ist als noetig, und was letztendlich mit der Differenz geschiet.
Das Problem ist, dass viele Autoren weder Ahnung von den Grundlagen der BWL noch von der Technik haben. Die Trivialität Gewinn und Überschuss zu unterscheiden hat man bei uns früher in jeder Handelsschule gelernt. Dazu bedurfte es noch nicht einmal eines Studiums!
Im Übrigen ist das alles Larmoyanz. Wenn in Athen immer noch ein Stau herrscht, dann ist ja wohl noch genügend Sprit vorhanden.
Und wenn der staatl. Rundfunk nicht sendet , dann suche ich mir einen Privatsender oder schalte den I-Pod an.
So eine Brachial-Maßnahme ist natürlich unklug, weil sie entsprechende Reaktionen herausfordert. Das aber auch bei öffentlichen Sendern gespart werden kann, ist nur zu natürlich. Alle diese alimentierten Institutionen wachsen, und wachsen und wachsen . Nur der Output wächst bei diesen Schonarbeitsplätzen nicht mit. Hätten die doch nur ihre Drachme behalten....

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wealthofnations 13.06.2013, 16:01
5. Xenia ...

Zitat von sysop
Nach einem geplatzten Gas-Deal wollte Griechenlands Ministerpräsident Handlungsfähigkeit zeigen. Doch die Schließung des Staatssenders ERT erweist sich als Fehlschlag, der das Land noch tiefer in die Krise stürzt. Ein Gastkommentar von Xenia Kounalaki
... ist ein schöner Name. Aber ansonsten kann man diesen Artikel getrost ganz schnell wieder vergessen.

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OmaGeddon 13.06.2013, 16:17
6.

Wofür? Vielleicht Diabetes in Folge von Fettleibigkeit?

Da mag er gern so bald als möglich den deutschen Staub von seinen Füßen schütteln...und sehen, wie es sich im "Land of the Free" schon lebt, ohne Krankenversicherung!

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fatherted98 13.06.2013, 16:27
7. Da hätten...

...die den Bundes-Gerd anrufen müssen...der weiß zwar nicht genau was er bei Gazprom so macht aber der hätte sicher beim Deal helfen können...sein Kumpel der Lupenreine Demokrat wäre da sicher bereit gewesen noch mal über das Geschäft nachzudenken...also liebe Griechen...immer erst der Gerd fragen wenns mal eng wird.

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mischpot 13.06.2013, 16:30
8. Es gibt Internetradio und Fernsehen

Die Griechen sollten lieber die Verantwortlichen wie Papandreou und sein Clan zur Verantwortung ziehen.
Hier sind die Mrd. versteckt.

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nesmo 13.06.2013, 16:49
9. Der Verkauf des Gaskonzerns

ist für die Griechen um wesentliche Schuldentilgungen zu betreiben enorm wichtig. Dummerweise wissen das die Kaufinteressenten auch und drücken den Preis. Als Pleitier hat Griechenland Riesenprobleme dann noch auf die Schnelle ihre Staatsbetriebe profitabel zu privatisieren/verkaufen. War die Berichterstattung in den öffentlichen Sendern darüber vielleicht zu kritisch, so dass man die Gelegenheit nutzte den Strom dort einfach abzustellen?

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