Forum: Kultur
Serena Williams als Karikatur: Nachdenken statt hinschmieren
AFP

Serena Williams als zeterndes Baby? In dieser Karikatur stecken diverse rassistische Stereotype. Ob sie absichtlich benutzt wurden oder nicht, ist egal: Einem Profi-Zeichner darf so etwas nicht passieren.

Seite 15 von 19
kgmjack 12.09.2018, 21:07
140. Hinter allem und jedem...

....steckt heute offenbar rassistisches Potential. Selbst Karikaturen haben also mittlerweile der political correctness zu folgen - nur sind bzw. wären es dann eben keine Karikaturen mehr. Aber mal weiter zurückgespult zum Auftritt von Frau Williams: Warum darf diese Tennisspielerin eigentlich ungestraft einem portugiesischen Schiedsrichter Rassismus vorwerfen? Wahrscheinlich hat die Karikatur genau hier ihren Ursprung und damit trifft sie genau ins Schwarze (ups, darf man Letzteres noch sagen?)!

Beitrag melden
arhcitekt 12.09.2018, 21:18
141. Selten sowas lächerliches gelesen

Vorweg: Ich bin links und habe links gewählt. Ständig und überall Rassismus zu sehen und rein zu interpretieren schadet denen Menschen, die unter wirklichen Rassismus leiden. Denn wenn bei alles und jedem "rassismus!" gerufen wird, verliert das Wort seine bedeutung. Die Autorin trägt dazu bei.

So sieht die Frau Williams nun mal aus. Für eine Karikatur sogar noch sehr nah an der Realität. Wer in dieser Karikatur Rassismus sieht, der oder die hat sie nicht mehr alle. Menschen, wie die Autorin dieses Beitrags tragen zur stärkung der neuen Rechten massiv bei.

Beitrag melden
Darl 12.09.2018, 21:25
142. Faule Karikatur

Die Karikatur ist an sich nichts anderes als Faul. Klischees aus der Mottenkiste, Teilnehmer falsch dargestellt (Naomi Osaka die im Hintergund stehen soll ist weder weiß noch strohblond) und eine Pointe sucht man ebenfalls vergeblich. Es ging dem Karikaturisten einzig und allein darum eine dahingeklatschte Karikatur bei einem Klatschblatt unterzubringen und den Scheck dafür zu kassieren. Und nun beschwert sich die Zeitung ganz laut weil die Kritik ja so unfair ist. Was aber auch nicht verwunderlich ist wen einem auffällt das die Herald Sun ebenfalls zu Rubert Murdoch gehört. Demselben Murdoch der auch Fox News besitzt (ihr wisst schon Trumps Lieblings-Fernsehsender der häufiger Fakten verdreht und Dinge erfindet). Heißt diese ganze Auffregung von Seiten der Zeitung ist ebenfalls nichts anderes als Augenwicherei. Es geht ihnen nur darum Aufmerksamkeit und Mitleid von Leuten zu erhaschen mit der selben Nummer wie immer. Politcal Correctness verdammen aber im gleichen Atemzug welche für mich selber fordern. Karikaturen mit zweifelhaften Klischees zeichnen wollen aber bei Kritik dann plötzlich rumflennen das dies ja so unfair wäre. So unter dem Motto "ich möchte Schwarze wieder mit dem N-Wort bezeichnen aber man darf mich dafür nicht Rassist nennen denn das wäre ja nicht (politisch) korrekt." Und es ist erstaunlich das immer noch Leute auf diese uralte Masche reinfallen. Aber viele denken ja auch das Meinungsfreiheit nur eine Meinung abdeckt und nicht mehr die Meinung über die Meinung (und so weiter). Also kein Wunder das wir heute nur noch so verhärtete Fronten bei Diskussionen über Themen wie Rassismus haben. Jeder denkt seine Meinung wäre kritikresistent. Und so kommt es auch das Leute anfangen Faulheit zu verteidigen. Bei einer solchen Kundschaft braucht sich ein Karikaturist ja keine Mühe mehr zu geben.

Beitrag melden
shotaro_kaneda 12.09.2018, 21:38
143.

Zitat: "Wie nun eine Karikatur aussehen könnte, die die wütende Serena Williams zeigt und dabei keine rassistischen Stereotype bedient? Keine Ahnung. Aber wenn man keine Idee dazu hat, muss man auch kein Bild in die Welt setzen." Vielen Dank, für diese Erkenntnis. Die Frau ist schwarz, hat krauses Haar und hat sich benommen wie ein Kleinkind, dass darf man um Himmels Willen aber nicht zeichnen und der Zeichner soll bitte etwas anderes darstellen, aber bloß keine reale Begebenheiten? Mit welcher Argumentation hat sich die Zeitung eigentlich verteidigt? Davon steht kein Wort in ihrem Beitrag.

Beitrag melden
metastabil 12.09.2018, 21:43
144.

Zitat von Darl
Die Karikatur ist an sich nichts anderes als Faul. Klischees aus der Mottenkiste, Teilnehmer falsch dargestellt (Naomi Osaka die im Hintergund stehen soll ist weder weiß noch strohblond) und eine Pointe sucht man ebenfalls vergeblich. Es ging dem Karikaturisten einzig und allein darum eine dahingeklatschte Karikatur bei einem Klatschblatt unterzubringen und den Scheck dafür zu kassieren.
Naomi Osaka hat zwar dunkle Haare, allerdings auch blondierte Spitzen. Suchen sie einfach mal nach Bildern von ihr während des US-Open-Finales. In der Karikatur ist sie auch in einem dunkleren Hautton als der Schiedsrichter gezeichnet. Nicht wirklich stichhaltige Kritikpunkte.

Beitrag melden
andreas.f 12.09.2018, 21:47
145. Rassismus?! Lol

Aktuell sehen wir massenhaft Rassismus. Die Karikatur ist allerdings sicherlich kein Beispiel für Rassismus. Es wird nur das überzeichnet, was stattgefunden hat. In lustiger Form. Die Autorin schadet dem Kampf gegen Rassismus.

Beitrag melden
rico.schuster 12.09.2018, 21:48
146. Wie war das doch gleich mit...

den Mohamed - Karikaturen? Da waren doch auch rassistische Stereotype am Start? Und es gab weltweite Entrüstung. Nun, zu gewalttätigen Demos und dem Verbrennen der australischen Flagge wird's diesmal wohl nicht kommen...
Hat sich der Kommentator eigentlich damals zu den Karrikaturen auch negativ geäußert?
Damals hieß es ja, dass Satire und Kunst das darf (der Meinung bin ich auch - und zwar ausnahmslos).
pc ist doch für viele nur ein Mäntelchen, um ihre eigene Verlogenheit und Feigheit (man heult mit der Meute - das ist nicht nur bequem, sondern auch komplett gefahrlos) zu verbergen.

Beitrag melden
skink 12.09.2018, 21:54
147. Übereifrige Kommentatorin erkennt Karikatur-Gag nicht

Der Gag der gelungenen Karikatur besteht nicht allein darin, die unterirdisch arrogante und unsportliche Williams tobend und mit ausgesprucktem Schnuller zu zeigen. Die Pointe ist weiter hinten zu sehen, wo Williams Gegenspielerin den Stuhlschiedsrichter fragt: Können Sie sie einfach gewinnen lassen? Übersetzt heisst das: Gib' der nervigen Ziege das Spiel, damit wir Ruhe haben.
Von Rassismus oder Sexismus ist da rein gar nichts zu sehen. Schwarze sind schwarz, Weiße sind weiß und Frau Williams hat sich kindisch, borniert und unsportlich aufgeführt. Das ist alles. Klasse Karikatur.

Beitrag melden
cdn 12.09.2018, 22:00
148. warum das Gezeter

wegen einer wunderbar gemachten Karikatur? Dazu werden die doch gemacht!

Beitrag melden
cerberus66 12.09.2018, 22:03
149.

Warum soll es sich bei der Karikatur von Serena Williams um Rassismus handeln? Alles mögliche einen Touch des Rassistischen zu versehen scheint gerade en Vogue zu sein. Dabei wird zB auch Präsident Trump in Karikaturen als Baby mit überzeichneter Frisur dargestellt. Also warum kommt man immer nur auf das R-Wort? Ich vermute eher, der Künstler aus Australien macht sich mit der Zeichnung über eine prominente US-Amerikanerin lustig. Also mir dem Unterton "Typisch Trump Amerika".

Beitrag melden
Seite 15 von 19
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!