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Serienmarkt im Umbruch: Nun auch noch die Telekom
picture allianc / Everett Collection

Die Telekom mischt jetzt beim Streaming mit. In ihrem Angebot: der große Gewinner bei den Emmys und eine Eigenproduktion mit Christoph Maria Herbst. Doch die Zukunft des Seriengeschäfts ist ungewiss.

skeptiker97 22.09.2017, 17:55
1. Auf das Kerngeschäft konzentrieren!

Die Telekom sollte sich endlich mal auf ihr Kerngeschäft, den Aufbau und Betrieb leistungsfähiger Kommunikationsnetze kümmern. Es wird zwar von "Digitaler Agenda" geredet, nur sind wir im EU-Vergleich bezüglich leistungsfähiger Glasfaservernetzung an vorletzter Stelle in Europa. Das wird auch nicht anders, solange man der Telekom gestattet, statt dessen finanzielle Mittel für Fernsehsoaps zu verwenden und das finanzielle Wachstum vorrangig durch Drosselung von Übertragungsraten und Datenvolumen beim Kunden kraft Monopolstellung zu generieren.

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territrades 22.09.2017, 17:56
2. Fragmentierung

Diese Fragmentierung des Marktes macht ihn zunehmend unattraktiv. Amazon Prime habe auch nur weil es mit in Prime dabei ist und sich die Kosten im Rahmen halten. Wer schließt schon ein Abo bei der Telekom für ein oder zwei Serien ab?

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edhusic 22.09.2017, 18:30
3. Ich habe Prime und Netflix

Das genügt mir und wenn es Serien & Filme noch woanders gibt muss ich halt auf "alternativen" ausweichen

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niska 22.09.2017, 18:42
4.

The Handmaid's Tale wäre schon interessant. Doch nur wegen einer Serie wird niemand Geschäfte mit der Telekom machen, oder gar ein Abo abschliessen. Dazu ist der Ruf zu schlecht und mit den zwei "traditionellen" Anbietern zahlt man auch schon gut für mehr Gutes als man jemals ansehen kann. Also heisst es Verzicht üben oder im Ausland streamen.
Mit so einere Minioffensive kann man niemals den Markt umkrempeln. Man verärgert eher das Publikum.

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COLLOT 22.09.2017, 18:46
5. #1 Wieso Monopol?

Im Mobilfunk ist Marktführer nach Marktanteil O2. Telekom liegt dahinter.
Im Festnetz gibt es keine Drosselung, aber auch da ist Telekom mit ca. 40% Marktanteil schon seit längerem kein Monopolist mehr.

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kruderich 22.09.2017, 18:47
6. Der größte

deutsche Streaming Anbieter neben Amazon wird noch nicht einmal erwähnt. Schon lustig...immerhin hat Sky mit "Game of Thones" und "Westworld" zwei Quotenhits im Programm. Dazu noch ältere, aber sehr gute Serien wie "The Wire" oder "Sopranos". Hinzukommen werden wohl die "Game of Thrones"-Ableger und mal abwarten was aus "Watchmen" wird...

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schwanenfalke 22.09.2017, 18:51
7. Kein Handlungsbedarf

Netflix hat es mit ambitionierten Serien wie, u. a. American Horror Story, 13 Reasons Why, Riverdale, Fargo oder eben Stranger Things, auch absolut nicht nötig drastische Änderungen vorzunehmen.

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alex300 22.09.2017, 19:16
8. O-o

Wenn Telekom sein Kerngeschäft verlässt, ist es der Anfang vom Ende des Telekom
Die Emmy-Gewinnerin wird keine große Umsätze einbringen. Diese Serie ist so was von amerikanisch mit deren hausgemachten religiösen Problemen, dass in Der kaum jemanden interessieren wird.

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diekiste233 22.09.2017, 19:19
9. Zu viele Streamingdienste...

Und weiter geht die Balkanisierung des Streaming-Marktes. Wir sind momentan in der Situation, dass mehr Konkurrenz NICHT gut ist, da es das sehenswerte Material lediglich auf mehr Anbieter verteilt und damit unzugänglicher macht. Wer will schon 5 Streaming-Abos haben.

Und während Streaming-Anbieter sich erfolgreich als Content-Produzenten etabliert haben, gehen die Content-Produzenten den umgekehrten Weg und werden Streaming-Anbieter und lizenzieren Ihre Inhalte somit nicht mehr und die vorhandenen Streaming-Anbieter. Siehe CBS und Disney in den USA.

Jeder will ein größeres Stück vom Kuchen haben, aber die scheinen nicht zu kapieren, dass dadurch der Kuchen immer kleiner wird.

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