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Social-Media-Rückzug des Grünen-Chefs: Bleib weg, Habeck
DPA

Der Grünen-Chef Habeck verteidigt seinen Facebook- und Twitter-Ausstieg; die Reaktionen fallen schnell, kurz, hämisch, spöttisch aus. Dabei beweist er mit der selbstverordneten Social-Abstinenz vor allem eines: Mut.

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Ratzekarl 09.01.2019, 21:48
1. Tapferer Habeck

Selbst im Weglaufen noch ein Held. Großartig.

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putzfee.putzfee 09.01.2019, 21:51
2. Mutig

mutige Entscheidung in unserer schnelllebigen und medienorientierten Welt. Chapeau

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ott.burgkunstadt 09.01.2019, 21:58
3. Politik

sollte nicht über Twitter stattfinden, sondern nur in Medien, in denen jede Meinungsäußerung einer bestimmten Person zugeordnet werden kann oder in direktem Kontakt.
Ein unkontrollierbarer Haufen anonymer "Meinungsäußerungen" kann und darf in einer Demokratie nicht bestimmmend sein und schon gar nicht als der Ausdruck eines "Volkswillens" gesehen werden. Das nannte man im alten Griechenland "Ochlokratie".

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shotaro_kaneda 09.01.2019, 22:02
4.

Sorry, aber ob Herr Habeck nun auf Twitter und Facebook vertreten ist oder nicht, ist seine Privatsache. Das löschen zweier Accounts von zwei sozialen Netzwerken ist keine politische Leistung, keine politische Idee und hat auch nichts mit Mut zu tun. Anscheinend ist grad saure Gurkenzeit, oder warum diskutiert Deutschland grad sonst darüber? Ebenso peinlich ist eine Rechtfertigung, warum andere wiederum bei Twitter bleiben (siehe Herr Lindner). Viel interessanter ist, warum Herr Habeck der Meinung zu sein schein, dass Thüringen ein undemokratisches Land sei oder werden könnte. Seine Begründung für den Fauxpas war sehr dürftig und die nehme ich ihm auch nicht ab.

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jowi.krause 09.01.2019, 22:05
5. Jeder der einen Rest Selbstachtung hat

ist gut beraten, den digitalen Quatschbuden den Rücken zu kehren. Ein Medium, das ein durchgeknallter POTUS liebt, sollte man schon aus diesem Grund meiden. Facebook ist derart zur gewerbsmäßigen Datenraub und Manipulationsplattform verkommen, dass dort publizierte Meinungen ohnehin irrelevant sind.
Es spricht nur für Professionalität, wenn man bei dem Blödsinn nicht mitmacht.

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retterdernation 09.01.2019, 22:07
6. Was ist daran mutig ...

wenn jemand zuerst den Mund vor den Verstand schaltet und das gleich mehrfach. Was ist daran mutig, dass dieser Politiker dem Medium anschließend die Schuld für sein Fehlverhalten erteilt. Unreif passt da wohl eher - als mutig ...

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latimer 09.01.2019, 22:12
7. Recht hat er!

Jetzt wissen wir besser, oder? Alle, die sich über Twitter und Facebook an politischer Meinungsbildung beteiligen, willigen grundsätzlich in eine von Fall zu Fall manipulierbare und (ver)käufliche Art der Kommunikation ein. Und es ist äußerst zweifelhaft, dass sich daran etwas ändern wird, allem politischen Willen zum Trotz. Dafür werden nicht nur die USA sorgen, die einen fast direkten Zugriff auf die Internetgiganten haben, sondern auch die Konzerne selbst. Daher hat Habeck recht.

Ob er damit aber seine mediale Präsenz und Beliebtheit sichern oder gar steigern kann darf ebenfalls bezweifelt werden. Denn das Hauptproblem sind die Millionen User, die sich wissentlich gerne manipulieren lassen, gerne jede noch so platte Message glauben und Fake News mitverbreiten, einfach weil diese spannender sind, als die Wirklichkeit.

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mistermister 09.01.2019, 22:12
8. Social Media braucht niemand

Und es sind immer wieder die gleichen sozial fragwürdigen Personen, die sich im Netz mit Wutkommentaren austoben, aber in der realen Welt verloren sind. Schafft doch Twitter, Facebook etc ab.

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Europa! 09.01.2019, 22:13
9. Du meine Güte ...

Der Personenkult um den neuen Führer der Grünen nehmen allmählich groteske Züge an. Dass Habeck Blödsinn getwittert hat und künftig darauf verzichten will, macht ihn noch lange nicht zum Helden der Kritik an den sozialen Medien. Wie oft soll denn noch darüber berichtet werden, dass Herr H. künftig ein paar dumme Sprüche weniger ablassen will?

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