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Spionage-Serie "Berlin Station": Kotti statt Carrie
Stephanie Kulbach / EPIX

Unter dem Radar hat sich "Berlin Station" zu einer der interessantesten Thriller-Serien entwickelt: Spannend, aber nicht reißerisch erzählt sie von CIA-Einsätzen in der deutschen Hauptstadt.

blurps11 01.08.2017, 18:28
1.

Hat sich die Serie wirklich so stark verbessert ? Der Anfang war dröger Mist, darüber konnten auch die authentischen Schauplätze nicht hinwegtäuschen. Vielleicht lohnt sich ja ein zweiter Blick auf die neuen Folgen.

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solongcharly 01.08.2017, 21:43
2. Dass die BRD einem ausländischen Geheimdienst...

Dass die BRD einem ausländischen Geheimdienst einen Freibrief für deren Agententätigkeit auf eigenem Staatsgebiet ausstellt lässt schon Fragen nach der Staatlichen Souveränität aufkommen. Die geduldete Tätigkeit allerlei US-Dienste in Deutschland ist keine Fiktion. Die Besatzungs-Sonderrechte der USA in Deutschland haben sich in Form des NATO-Truppenstatutes bis heute gehalten, das wurde sogar wissenschaftlich akribisch aufgearbeited von Prof. Foschepoth.

https://www.youtube.com/watch?v=E79NARBuMS8
https://www.youtube.com/watch?v=uUmYipZJO8s

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banalitäter 02.08.2017, 10:33
3. Netflix

Es wäre schön , wenn schon in der Überschrift deutlich würde , das es eine Netflix Serie handelt . Dann könnten alle Leser , die kein Netflix haben , den Artikel überspringen , statt am Textende zu erfahren , vom wem die Serie kommt . Nicht sehr Leserfreundlich .

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Gprdon Shumway 02.08.2017, 14:16
4. Naja...

["Hier geht es tatsächlich um Berlin - und zwar nicht um jenes, in dem der Kollwitzplatz in Kreuzberg liegt (siehe "Jason Bourne") oder wo man zu Fuß vom Kudamm zum Gendarmenmarkt nur fünf Minuten braucht (wie in "Homeland")."]

Sich mal eben auf dem Teufelsberg mit nem Informanten zu treffen (wie in Ep. 1 geschehen) reiht sich da aber schon nahtlos ein, ne? Ich fand's ein bisschen wie Panini-Bilder sammeln mit Berliner Locations. Das macht zugegeben Spass, wenn man sich in dieser Stadt ein bisschen auskennt, der eigentliche Plot ist aber dann doch eher B-Ware und Lichtjahre von zB the Wire (weil im Text vom Showrunner erwähnt) entfernt. Falls man in Berlin wohnt, empfehle ich jedenfalls vor die Tür zu gehen und sich die realen Orte anzuschauen. Unter Garantie ergeben sich da mindestens ebenso spannende Geschichten.

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