Forum: Kultur
Streit mit NDR: Chefdirigent der Elbphilharmonie schmeißt hin
Maxim Schulz

Ärger in der Elbphilharmonie: Chefdirigent Thomas Hengelbrock beendet seinen Vertrag im Sommer 2018 vorzeitig. Er geht im Streit.

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schnittkerandre 09.12.2017, 20:28
1.

Man kann sich auch anstellen...

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sincere 09.12.2017, 20:52
2. Ziemlich unprofessionell vom NDR

Das ganze hat schon ein persönliches Geschmäckle, so etwas macht man nicht einfach so, hier wurde gezielt nachgetreten. Dabei gehören personelle Veränderungen immer dazu. Schwache Nummer vom NDR.

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sven2016 09.12.2017, 20:52
3.

In Hamburg scheint die Kulturverwaltung nicht besser aufgestellt zu sein als zB in Köln.

Fingerspitzengefühl und anständiges Verhalten kann man mal googlen.

Schade, dass Herr Hengelbrock dort nicht mehr gelitten ist. Seine Ausführung des Freischütz in Baden-Baden (damals) war grandios

Bin gespannt auf sein neues Schaffensfeld.

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jujo 09.12.2017, 20:56
4. ...

Künstler sind halt sensibel.
Das hätten die Krämerseelen beim NDR berücksichtigen können, nicht müssen.

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Abel Frühstück 09.12.2017, 21:08
5.

Tja. Hamburg wäre so gerne Weltstadt, verhält sich im Kulturbereich aber häufig provinziell. Die Nummer war vom NDR schon schwach choreografiert.

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touri 09.12.2017, 21:15
6.

Ich sehe das Problem nicht. Ich wäre froh wenn da wo ich arbeite Stellen so schnell nachbesetzt werden würden.

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supergrobi123 09.12.2017, 21:19
7. Was für eine Diva!

Der feine Herr entschied sich also, seinen Vertrag nicht verlängern zu wollen, teilte dies dem NDR mit, der sich pflichtbewusst rechtzeitig um eine Nachfolge bemühte.
Man überließ dann fair Herrn Hengelbrock die Verkündung seines selbst gewählten Abgangs und lud erst danach, einige Tage später zur Präsentation des inzwischen längst feststehenden Nachfolgers.
Und nun quengelt Herr Hengelbrock über diese Selbstverständlichkeit?
Er darf seinen Abgang "in derselben Woche, in der er 10 Konzerte dirigieren musste" verkünden, aber der NDR muss seinen Nachfolger geheim halten, um seine Gefühle nicht zu verletzen?
Und nun erfüllt er nicht mal mehr seinen schriftich fixierten Vertrag? Ingoriert seine Pflichten gegenüber seinem Arbeitgeber, seinem Orchester, seinem Konzertsaal, seinen Fans?
Was für eine ekelhafte Diva!
Gut, dass er weg ist.
Nur schade, dass so einem respektlosen Mann die große Ehre zuteil wurde, der erste ElPhi-Dirigent zu werden...

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bötzow33 09.12.2017, 22:08
8. Fingerspitzengefühl gefragt!

Zitat von supergrobi123
Der feine Herr entschied sich also, seinen Vertrag nicht verlängern zu wollen, teilte dies dem NDR mit, der sich pflichtbewusst rechtzeitig um eine Nachfolge bemühte. Man überließ dann fair Herrn Hengelbrock die Verkündung seines selbst gewählten Abgangs und lud erst danach, einige Tage später zur Präsentation des inzwischen längst feststehenden Nachfolgers. Und nun quengelt Herr Hengelbrock über diese Selbstverständlichkeit? Er darf seinen Abgang "in derselben Woche, in der er 10 Konzerte dirigieren musste" verkünden, aber der NDR muss seinen Nachfolger geheim halten, um seine Gefühle nicht zu verletzen? Und nun erfüllt er nicht mal mehr seinen schriftich fixierten Vertrag? Ingoriert seine Pflichten gegenüber seinem Arbeitgeber, seinem Orchester, seinem Konzertsaal, seinen Fans? Was für eine ekelhafte Diva! Gut, dass er weg ist. Nur schade, dass so einem respektlosen Mann die große Ehre zuteil wurde, der erste ElPhi-Dirigent zu werden...
Alles eine Stilfrage ! Es ist schon befremdlich, wenn es der NDR einfach nicht erwarten kann, dem immerhin Elbphilharmonie-Eröffnungsdirigenten und bisher sehr engagiert, unmittelbar eine vermeintllch bessere Lösung vor die Nase zu setzen. Denn sie ist es eher nicht, weder menschlich noch musikalisch. Es muss wohl noch einiges geschehen, bis eine qualitative Einheit zwischen dem exzellenten Musikpalast und dem hauseigenen Klangkörper hergestellt sein wird.
Supergrobi123 macht im übrigen beim unqualifiziertem Nachtreten seinem Synonym alle Ehre!

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supergrobi123 09.12.2017, 22:45
9. Was für ein Blödsinn.

Zitat von bötzow33
Alles eine Stilfrage ! Es ist schon befremdlich, wenn es der NDR einfach nicht erwarten kann, dem immerhin Elbphilharmonie-Eröffnungsdirigenten und bisher sehr engagiert, unmittelbar eine vermeintllch bessere Lösung vor die Nase zu setzen. Denn sie ist es eher nicht, weder menschlich noch musikalisch. Es muss wohl noch einiges geschehen, bis eine qualitative Einheit zwischen dem exzellenten Musikpalast und dem hauseigenen Klangkörper hergestellt sein wird. Supergrobi123 macht im übrigen beim unqualifiziertem Nachtreten seinem Synonym alle Ehre!
Hengelbrock traf die Entscheidung, zu gehen!
Selbstverständlich hat der NDR daraufhin einen Nachfolger gesucht!
Oder denken Sie, ab sofort bliebe die 800-Mio-teure Elbphilharmonie verwaist? Aus "Fingerspitzengefühl"???
Natürlich nicht!
Die Stelle war ab 2019 frei! Und wurde lediglich nachbesetzt! Eben ab 2019, wenn Hengelbrock weg sein wird.
Niemand hat Hengelbrock irgendwen "vor die Nase gesetzt" und schon erst recht wurde nirgendwo angedeutet, dass es sich um eine "bessere Lösung" handeln würde! Es wurde nur die Nachfolge frühzeitig geregelt. Für den wohl gemerkt von Hengelbrock gewünschten Abschied! Und es gibt keinen vernünftigen Grund, diese Nachfolge geheimzuhalten!
Wenn Herr Hengelbrock kündigt, kann er sich doch nicht ernsthaft beschweren, dass seine Stelle nachbesetzt wird!
Machen Sie das auch so? Kündigen Sie bei Ihrem Arbeitgeber und erwarten dann, dass dieser sich mit der Nachbesetzung der Stelle noch mindestens ein halbes Jahr Zeit lässt, weil es sonst Ihre Gefühle verletzt?
Zudem scheinen Sie keinen Schimmer zu haben, wer Supergrobi ist, kann das sein? Für "unqualifiziertes Nachtreten" ist der jedenfalls eher nicht bekannt...

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