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"The Commuter" mit Liam Neeson : Heldenhaft hüftsteif
Studiocanal

Vertraute Verschwörungssause: Mit "The Commuter" setzt Liam Neeson seine Zweitkarriere als angegrauter Actionheld fort - seine charmante Unverdrossenheit tröstet über einen miesen Thriller hinweg.

Bueckstueck 10.01.2018, 21:09
1. Liam Neeson

Liam Neeson macht eigentlich jeden Film sehenswert, egal wie schwach die Story ist.

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knu 10.01.2018, 23:35
2. Neeson ist...

...einfach ein von Grund auf sympathischer, allürenfreier und auch sehr guter Schauspieler, dem ich seine zweite Karriere von Herzen gönne.
...auch wenn die besseren Filme in seiner ersten waren...

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kopi4 11.01.2018, 07:55
3.

Er könnte irgendwo in sonnigen Gefilden seinen Ruhestand genießen, ab und an zu Galas und Talkshows fliegen. Stattdessen wertet Neeson B-Movies durch sein Mitwirken auf die ,ohne ihn,direkt als DVD`s verramscht würden. Sehr sympathisch.

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Thyphon 11.01.2018, 09:09
4. Schöner Artikel!

Ein toller Beitrag der nebenbei auch einen Finger in die Wunde legt:
Es mangelt nicht an guten Schauspielern sondern an Drehbüchern die nicht vorhersehbar sind und wirken, als hätte sie ein 15-Jähriger geschrieben..

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rahelrubin 11.01.2018, 10:37
5. Stimme zu

Neeson ist einfach sympathisch. Punkt.
Aber warum zum Teufel ist Nell bzw. Fosters Performance epochal mies?
Das ist doch ein netter Film.

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Horst-Güntherchen 11.01.2018, 11:10
6. Wahre Misere

Die eigentliche Krankheit, an der Hollywood leidet, wird im Artikel auch kurz angesprochen: Das Setzen auf die großen Franchises. Wenn man sich die kommerziell erfolgreichsten Filme im Jahr 2017 in Deutschland anschaut, dann sind unter den Top 10 nur ganze 3 Filme, die keine Sequels sind. Und bei diesen 3 Filmen handelt es sich um den extrem dämlichen "Baywatch", den Horrorstreifen "Es" und Disnyes Realverfilmung von "Die Schöne und das Biest". Allesamt auch keine originellen Ideen, sondern aufgewärmte Alt-Stoffe. Die Hoffnung, dass der Mainstream-Kinogänger mehr auf Qualität setzt statt auf "Altbewährtes" kann aufgegeben werden, dafür sind die Studios mehr in der Pflicht, nicht einzig und allein auf das Weitererzählen des x-ten Superheldenstoffes zu setzen - Ich würde mich freuen.

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DJ Doena 11.01.2018, 11:43
7.

Zitat von Horst-Güntherchen
Die eigentliche Krankheit, an der Hollywood leidet, wird im Artikel auch kurz angesprochen: Das Setzen auf die großen Franchises.
Das Problem ist ein sich selbst verstärkendes System. Wenn ich für eine Kinokarte 14 Euro bezahlen soll, dann will ich dafür auch was sehen. Eine banale Romcom die kaum "visual value" hat, kann ich mir auch auf DVD für 7,99 Euro angucken.

Das war anders, als man noch für 4,50 Euro ins Kino gehen konnte.

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