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Tom Cruise: Neue "Mission Impossible" legt besten US-Start der Reihe hin
Paramount

Tom Cruise schlägt sich selbst: Die sechste "Mission Impossible"-Episode mit ihm in der Hauptrolle landete nicht nur auf Platz eins der US-Kinocharts - sie startet auch besser als anderen der Reihe.

vitalik 30.07.2018, 15:44
1.

Egal, ob Fast and Furious, Bourne, James Bond oder eben Mission Impossible, den Erfolg von Filmreihen konnte ich noch nie nachvollziehen. Vor allem nicht, wenn die einzelnen Filme (fast) gar nicht auf einander aufbauen und damit keine Geschichte erzählen.

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Newspeak 30.07.2018, 16:34
2. ...

Man muss es Tom Cruise lassen. Mission Impossible setzt die Massstaebe fuer actionreiche Agentenfilme. Es ist fast ein wenig bedauerlich, dass James Bond da kaum noch hinterherkommt. Der neue Film ist tatsaechlich extrem gut ausbalanciert, was Komik und Spannung und Action betrifft, und extrem gut in Szene gesetzt. Die Kampfszenen sind dazu extrem gut choreographiert und sehr physisch. Alles natuerlich over the top, aber immer noch ok.

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cosmose 30.07.2018, 16:34
3.

Zitat von vitalik
Egal, ob Fast and Furious, Bourne, James Bond oder eben Mission Impossible, den Erfolg von Filmreihen konnte ich noch nie nachvollziehen. Vor allem nicht, wenn die einzelnen Filme (fast) gar nicht auf einander aufbauen und damit keine Geschichte erzählen.
Typisches Popcorn-Kino eben.
Ich habe alle bisherigen Teile der Mission Impossible Filme gesehen und fühlte mich wohl gut unterhalten (nehme ich an, sonst hätte ich sie mir nicht angesehen).
Allerdings dürfen Sie mich zwei Wochen später nicht mehr nach dem Inhalt des Films fragen, den habe ich bis dahin wieder vergessen...
Ich finde es daher auch gar nicht schlimm, dass die Filme keine Geschichte erzählen, sonst müsste ich mir jedes Mal noch den vorherigen Titel wieder ansehen :)

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Thomas Schnitzer 30.07.2018, 17:28
4. Kein Kompliment

"Die sechste "Mission Impossible"-Episode mit ihm in der Hauptrolle landete nicht nur auf Platz eins der US-Kinocharts - sie startet auch besser als anderen der Reihe".

Das geht bei inhalts- und belanglosen Filmen deshalb, weil der einzige Reiz im Action-Spektakel liegt. Das wiederum wird mit fortschreitender technischer Entwicklung immer besser.

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quark2@mailinator.com 30.07.2018, 18:34
5.

Also für mich waren die ersten 3 Filme wesentlich besser als die letzten. Fallout ist wie eine Komplettsammlung bekannter Szenen. Ich habe nichts Neues gesehen, es war so vorhersagbar, daß ich mitunter im Kino vorspulen wollte. OK, an 1..2 Stellen ist ein zusätzlicher Twist drin, aber auch da ist sofort klar, wie das wieder ausgehen wird. Dieser überlagerte Liebesgeschichte hat es nun auch nicht besser gemacht. Ich guck mir doch nicht so einen Film an, um ins Taschentuch zu schluchzen. Naja und der Nerd nervt in letzter Zeit auch deutlich. Die Jungs sind alle verdammt alt geworden :-) ... naja, nicht nur die, natürlich. Man kann es sich ansehen, aber es ist irgendwie Zeit für ein Upgrade. Diese unsichtbaren, allmächtigen, allwissenden Geheimbünde bei James Bond, Fast&Furious, etc. etc. bringens irgendwie nicht mehr. Jedenfalls nicht für mich.

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salomon17 30.07.2018, 18:46
6. Handlung sekundär,

das ist eine Sorte Kino, bei der man eben mal zwei Stunden das Großhirn ausschaltet. Na und? Glücklicherweise gehöre ich zu den Menschen, bei denen es sich anschließend wieder von selbst aktiviert - bislang kedenfalls noch :-)

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xxgreenkeeperxx 30.07.2018, 21:08
7. Bin gespannt ...

denn für mich nahm die Filmreihe erst mit Teil 3 so richtig an Fahrt auf. Vorher fand ich sie im Gegensatz zu Bond, Bourne oder auch Die Hard eher unterdurchschnittlich. Aber mit dem Angriff auf der Brücke begann das IMF-Team seinen Konkurrenten im Kino davon zu eilen, was sicher auch daran liegt dass Tom Cruise es versteht den Team-Gedanken in der Handlung einigermaßen zu erhalten und sich nicht nur als Einzelkämpfer darstellt. Dafür besetzt er diese Rollen auch immer mit erstklassigen Schauspielern, die ihren eigenen Charakter entwickeln können. Als weiteren Vorteil empfinde ich dieses Masken ziehen das wohl schon zum Markenzeichen der Filme geworden ist. Wenn man es damit nicht übertreibt, kann das die Handlung immer wieder in eine Richtung lenken, die der Zuschauer so nicht erwartet hat und für zusätzliche Spannung sorgen. Und das es eine CIA innerhalb der CIA gibt wissen wir ja nun schon seit den Tagen des Condors. Die Stunts sind immer sehr gut mit wenig CGI choreographiert und wirken deshalb für mich ziemlich real, auch wenn sie natürlich physikalisch unmöglich sein müssten, zumindest wenn man in der Handlung immer nur einen Versuch dafür hat. Ich halte Tom Cruise derzeit für einen der besten Schauspieler und Filmproduzenten in Hollywood, der dem Publikum das gibt was es im Kino haben will, nämlich pures Adrenalin gepaart mit Emotionen, sehenswerten Schauplätzen und etwas Indiana Jones Feeling. Selbst seinen Stauffenberg-Film fand ich weitaus besser als die deutsche Version, die ich im Vergleich dazu gesehen habe. Was Herr Cruise darüberhinaus in seiner Freizeit macht will ich gar nicht wissen, geht mich auch nichts an. Dafür bekommt er auch kein Geld von mir. Sein Handwerk beherrscht er in meinen Augen aber perfekt, dafür kaufe ich dann auch die Kinokarten oder die DVDs. Dann hoffe ich mal das er den nächste Auftrag wieder annimmt und sich dieser Beitrag von mir nicht in den nächsten fünf Minuten selbst zerstört.

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