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Trump-Roman von Salman Rushdie: Postfaktisch im Gemeinschaftsgarten
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Salman Rushdie, der Meister der Magie und Imagination, hat resigniert: In seinem neuen Roman "Golden House" schreibt er so newsaktuell wie lange nicht mehr. Da wird der US-Präsident schnell mal zum bösen Joker.

Newspeak 07.09.2017, 00:24
1. ...

Klingt vor allem konfus. Sorry, aber postmoderne oder post-postmoderne Literatur ist einfach nur langweilig und sinnlos.

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Christie09 07.09.2017, 09:18
2. Zu viel des Guten

Bin jetzt etwa auf der Hälfte des Buchs und muss erst einmal durchatmen. Rushdie überfrachtet den Leser mit seinem Wissen, das er, einmal angetippt, direkt komplett abfeuert. Und die mythologischen Bezüge auf fast jeder Seite machen einem das Lesen unnötig schwer. Weniger wäre in dem Fall eindeutig mehr gewesen. Aber wenn man sich das Interview mit Denis Scheck in der aktuellen Ausgabe von "druckfrisch" ansieht (http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/druckfrisch/sendung/salman-rushdie-golden-house-100.html), weiß man, dass der Mann sein Herz und seinen Verstand am rechten Fleck hat. Allein schon deswegen können die 25 Euro keine Fehlinvestition sein!

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