Forum: Kultur
TV-Krimi über Finanzplatz Schweiz: Bad Bänklis
Arte/ SRF/ Sava Hlavacek

Schließfach-Tourismus auf die kriminelle Tour: Der Zweiteiler "Private Banking" zeigt, wie sich Schweizer Finanzdienstleister an den EU-Steuergesetzen vorbeimogeln.

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spon_2316845 27.06.2018, 10:39
10. Klar!

Zitat von ezet
Habe zwei 2-Franken Münzen vor mir. Beide absolut identisch = vorne die Helvetia, hinten "2 Fr.". Aber wann sie geprägt wurden, da unterscheiden sie sich deutlich: Die eine 2015 und die andere 1875. Könnte heute im Jahr 2018 mit beiden .....
Ich kann mir gut vorstellen, dass man auch in Deutschland die Münze von 1875 an Stelle von sogar 2 Euro in Zahlung nimmt.
Ansonsten würde ich es mal mit einem Napoléon d’or zu 20 Franc in Frankreich versuchen. 1 Euro waren bei der Umstellung ca. 7 Franc. Machen wir es nicht kompliziert. Sagen wir Sie wollen den für 3 Euro in Zahlung geben. Ich bin sicher, die Franzosen reissen sich drum.

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rgryf 27.06.2018, 11:03
11. Die Serie kann man sehen, um die aktuellen Entwicklungen des Schweizer

Finanzplatz zu verstehen, halte ich das Buch die "Erklärung von Bern (Hg.): Rohstoff - Das gefährlichste Geschäft der Schweiz" für weit explosiver. Da wird das wohl bedeutendste Geschäft der Post-Bankgeheimnis-Ära für die Schweiz dargestellt. Zu dem Thema gibt es dann auch einen Film in der Ard Mediathek über Glencore. https://www.salisverlag.com/title/erklärung-von-bern-hg-rohstoff

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rudi_ralala 27.06.2018, 11:05
12.

Zitat von spon_2316845
Ich kann mir gut vorstellen, dass man auch in Deutschland die Münze von 1875 an Stelle von sogar 2 Euro in Zahlung nimmt. Ansonsten ......
Ich bin mir nicht sicher ob die Münzen der Schweiz aus dem Jahr 1875 noch offizielle Zahlungsmittel sind. Wenn ja, vergleichen Sie hier Äpfel mit Birnen. Ich besitze auch noch 20 Mark Goldmünzen aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Die wollte ich jetzt eigentlich bei der BuBa in Frankfurt gegen € 10,00 eintauschen:-(

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elektromotor 27.06.2018, 11:13
13. Ein Mythos !

Zitat von ezet
... Die eine 2015 und die andere 1875. Könnte heute im Jahr 2018 mit beiden zahlen. Bevor man vor allem in der EU über die Schweiz und ihr Finanzsystem lästert, ...
Für die Münzen mag das gelten. Schweizer Banknoten werden aber regelmäßig entwertet. Bei Einführung einer neuen Banknote wurde die jeweils vorletzte Ausgabe entwertet. Auch die Nationalbank löst diese nicht mehr ein.
Ich möchte zu gerne wissen, wie viel Schwarzgeld in den Schließfächern zu Gunsten der Schweiz entwertet wurden.

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rudi_ralala 27.06.2018, 12:03
14.

Zitat von elektromotor
Für die Münzen mag das gelten. Schweizer Banknoten werden aber regelmäßig entwertet. Bei Einführung einer neuen Banknote wurde die jeweils vorletzte Ausgabe entwertet. Auch die Nationalbank löst diese nicht mehr ein. Ich möchte zu gerne wissen, wie viel Schwarzgeld in den Schließfächern zu Gunsten der Schweiz entwertet wurden.
Stimmt nicht ganz oder ich habe falsch verstanden. Nach dem letzten Umtausch Schweizer Banknoten zum 01.05.2000, werden diese noch bis zum 30.04.2020 von jeder Bank und der SNB umgetauscht. Man hat also 20 Jahre Zeit sein Geld aus dem Schließfach umzutauschen.
https://www.snb.ch/de/mmr/reference/instr_recalled_notes/source/instr_recalled_notes.de.pdf

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cobaea 27.06.2018, 13:56
15.

Zitat von bartsuisse
so wie Bänkli kleine Bänke sind, eine Bank kleiner Dimension: kleine Bank. Bänkli für eine Bank.ist so dumm wie Fränkli für Franken
Das ist mir auch sofort aufgefallen. Auch wenn manche Schweizer Dialekte (längst nicht alle!) einen Hang zu Diminutiven haben: Geld ist heilig und wird nicht in die Verkleinerungsform gesetzt. Nie. Nie "Fränkli" und nie "Bänkli" - einzige Ausnehme "das Nötli" für "die Banknote". Ansonsten ist Geld heilig - das setzt man nicht in den Diminutiv. Aus "Gott" macht man auch nicht "Göttli" (ausser man meint in der Schweiz ein ein 0,2 Liter-Bier - das ist ein "Herrgöttli").

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cobaea 27.06.2018, 14:04
16.

Zitat von rudi_ralala
Ich bin mir nicht sicher ob die Münzen der Schweiz aus dem Jahr 1875 noch offizielle Zahlungsmittel sind.
Doch, sind sie. Da die Schweiz seit Bestehen des heutigen Bundesstaates - also seit 1848 - nie Hyperinflationen durchlaufen hat (wie Deutschland in den 1920er Jahren) und nie eine Geldentwertung samt anschliessender Umstellung des Zahlungsmittels (Deutschland 1948 oder DDR nach dem beitritt zur BRD) erlebte, gelten die Münzen auch heute noch. Allerdings wäre man dumm, eine 2-Franken-Münze aus dem 19. Jahrhundert heute an der Supermarktkasse auszugeben. Damals wurde für die Münze nämlich mehr Silber verarbeitet, als der Geldwert der Münze beträgt.

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bartsuisse 27.06.2018, 14:17
17. Münzen 1875

ja natürlich sind die offozielles Zahlungsmittel weil sie nie verändert wurden. Nur wäre niemand so blöd denn diese waren Silber und nicht wie heute Legierungen. Das jat natürlich nichts zu tun mit deutschen Münzen. Seit Gründung hat Deutschland ausser 5 mal die Staatsform, auch 5 mal die Währung gewechselt, die Schweiz nur das Design der Noten....

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bartsuisse 27.06.2018, 16:34
18. Bad Bänkli

oh da kommt mir aber ein Institüli in den Sinn der das Bad Bänkli perfekt verkörpert. Das Deutsche Bänkli. In jedes Skandäli verwickelt mit Millionenbüessli so jeden Monat. Mit 70% Wertverlust nunmehr nicht mal mehr den Wert der Unicredit und erwa 3 mal so wenig wie die UBS. So e richtigs Schrottbänkli

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