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Ultrabrutale Mafia-Serie "Gomorrha": Italien verspeist sich selbst
Sky/ Betafilm

Zurück im Elend: Die dritte Staffel der meisterhaften Mafia-Serie "Gomorrha" geht an die Schmerzgrenze - und zeigt eine Gesellschaft zwischen extremem Reichtum und extremer Armut.

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hersp58 06.03.2018, 14:59
1. hervorragendes TV

Die ersten Staffeln waren brutal aber unheimlich gut erzählt. Dagegen ist ein "Tatort" ein Märchen für Kinder.
Schade nur, dass die 3.Staffel bei Sky läuft. Die beiden ersten Staffeln waren im frei zugänglichen Privatfernsehen zu sehen.

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halverhahn 06.03.2018, 15:00
2. Sehenswerte Serie!

Freue mich, dass ab heute die 3. Staffel auf sky zu sehen ist. Obwohl insb in der 2 Staffel einige „Längen“ drin waren, fesselt mich die Serie ungemein.
Als etwas ungereimt erachte ich in der Serie das einfache überwechseln-können von Gangmitgliedern von einer Mafia-Familie in einen anderen Clan sowie dass die ital Polizei in deren Stadtviertel(n) quasi nie zu sehen ist oder nur mal max auf nahen Umgehungsstraßen Pkw-Kontrollen durchführt. Das ist imho sehr realitätsfern. Aber ok, damit kann ich leben.
Ansonsten fühle ich mich bestens unterhalten!

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evacorona 06.03.2018, 15:35
3. #

Zitat von hersp58
Die ersten Staffeln waren brutal aber unheimlich gut erzählt. Dagegen ist ein "Tatort" ein Märchen für Kinder. Schade nur, dass die 3.Staffel bei Sky läuft. Die beiden ersten Staffeln waren im frei zugänglichen Privatfernsehen zu sehen.
Die ersten beiden Staffeln wurden auch zuerst auf Sky gezeigt.

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fuxxxxx 06.03.2018, 15:45
4. Fehler im ersten Satz

Der Mafiaboss wird nicht von seinem Sohn getötet, sondern von Ciro.

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zebey2000 06.03.2018, 15:46
5. Gomorrha

ist eine herausragende europäische Serie. Ich hoffe, die 3. Staffel wird so gut wie die ersten beiden. Daran können sich ARD/ZDF echt mal ein Beispiel nehmen. Wenn wir schon gezwungen werden, Gebühren für Informationen UND Unterhaltung zu zahlen, möchte ich solche Serien sehen und nicht weichgespülte Nachmittags-Soaps und die immer gleichen todlangweiligen Tatorte und Quizshows.

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miriam_rosenstern 06.03.2018, 16:29
6. Grau

Ich fürchte, dass das Theater der Grausamkeit seine Wirkung verloren hat, seit wir gelernt haben, dass es zur schwarzen Seite der Medaille eine weiße gibt, die nichts anderes ist: Die jeweils andere Farbe ist eine Fiktion der jeweiligen Farbe. Unsere Affekte müssen also von nichts mehr gereinigt werden. Wir sehen uns interessiert dabei zu, wie wir uns zusehen. In unserer sehr modernen Form der Steinzeit. Grau in unserem Spätsein.

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doitwithsed 06.03.2018, 16:43
7.

Zitat von fuxxxxx
Der Mafiaboss wird nicht von seinem Sohn getötet, sondern von Ciro.
Allerdings hat er Ciro ihm die Waffe überlassen und ihm verraten wann und wo er Don Pietro finden kann. Ich denke, dass kann man gelten lassen.

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archivdoktor 06.03.2018, 19:40
8. Genau

Zitat von hersp58
Die ersten Staffeln waren brutal aber unheimlich gut erzählt. Dagegen ist ein "Tatort" ein Märchen für Kinder.
Gomorrha, Suburbia, The Queen of South - hervorragende Serien!!!
Na ja, den "Tatort" kann man getrost vergessen - wenn ich da schon höre, "jetzt muss zuerst die SpuSi" kommen.......Grauenhaft!

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Bananenschale 06.03.2018, 21:30
9. ängstliche Ahnungen

Wie schon andere Forsiten festgestellt haben: Eine ganz vorzügliche Serie. Doch nichts für Zartbeseitete. Wenn die 3. Staffel noch härter ist als die ersten beiden, dann muß man sich auf einiges gefaßt machen. Mir gefallen die Rollenplots in der Serie weitaus besser als die z.B. in der Serie "4 Blocks", die ja als eine dt. Variante des Formats der Serie "Comorrha" gilt.

Ich sehe in diesem Format eine Dystopie westlicher Gesellschaften.

Die Serie "The Queen of the South" kenne ich nicht. Sie wird im Beitrag #8 auch diesem Format zugeordnet. Kennt man die Doku "Der Auftragskiller - Zimmer 164", die die Situation, die in weiten Teilen von Mexikos gegeben ist, beschreibt, kann einem ob des Vorstehenden nur schlecht werden. In der besagten Doku wird lediglich ein Interview wiedergegeben, das in einem Hotelzimmer geführt wird. Mehr nicht. Aber was da erzählt wird, ist grauenhaft.

Es geht einem unter die Haut und nicht mehr aus dem Kopf. Wenn ich daran denke, daß die Integration von hundertausenden Migranten unter hier in Dtl. gegebenen Bedingungen nicht gelingen kann ( Den Migranten ist darüber kein Vorwurf zu machen! ), und die Verhältnisse z.T. jetzt schon grenzwertig sind, bekomme ich Angst.

Grenzwertige Verhältnisse? Aber gewiß doch!: Wenn man schon in jeder Mittelstadt Bordelle sehen kann, in denen junge Frauen tätig sind, die aus Südosteuropa stammen und die kaum Deutsch können, weiß man, daß Zwangsprostitution und somit Menschenhandel ein Massenphänomen ist. In Europa. In Dtl.

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