Forum: Kultur
Urteil zu Rundfunkbeitrag: Nicht an zwei Orten zugleich Öffentlich-rechtliche Bestan
DPA

Das Bundesverfassungsgericht hat die an die Wohnung geknüpfte Abgabenfinanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bestätigt. Nur ein bestimmter Personenkreis muss entlastet werden.

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rumans 18.07.2018, 18:01
1. genauso sind gewerbliche Rundfunkgebühren

unzulässig. Denn die Kunden oder Mitarbeiter haben schon lückenlos zuhause bezahlt. Beide zahlen dann als Kunden ein zweites Mal Rundfunkgebühren über das Produkt oder die Dienstleistung, da die Gebühr für die Firma auf den Preis des Produkts oder Dienstleistung umgelegt wird. Das entspricht der Zweitwohnungsargumentation, dass man nicht als eine Person mehrfach für 24h Rundfunk bezahlen muss, einmal privat zuhause und zusätzlich ials Kunde einer Firma.

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suomi1983 18.07.2018, 18:32
2. Eine Pro-Kopf-Abgabe wäre ein Zensus durch die Hintertür

und zudem vom bürokratischem Aufwand her wohl kaum zu realisieren. Die Stärkung des öff. rechtl. Rundfunks begrüße uch durchaus - diese möchte ich als Informationsquelle nicht missen und zahle dafür gerne!!! Wie würde die Medienlandschaft wohl ohne den Inforadios, wdr, ARD, ZDF oder arte aussehen? Über Unterjaltungsinhalte und Ausgabeneffizienz kann und sollte allerdings gestritten werden. Da müsstr der zahlende Bürger / Kunde stärker eingebunden werden.
Die hohen "Abgaben" für bspw. Autovermieter knn ich auch nicht in Gänze nachvollziehen. Hier sollte es trotz des heutigen Urteils eine branchenabhängige, gerechtere und vielfältigere Kostenstruktur geben.

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neowave 18.07.2018, 18:36
3. Äusserst begrüssenswert,

Äusserst begrüssenswert, dieses Urteil! Der ÖRR ist konstitutiver, extenzieller Bestandteil einer Demokratie. Und verglichen, beispielsweise mit den Kosten für zwei 2 Kinokarten, geradezu unverschämt billig, für das, was er bietet.

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derzeitenwender 18.07.2018, 18:44
4. Echofunk

Echokammer internet bekämpfen durch Öffentlichrechtliche? Man höre mal Ndr Info oder die Wdr-Analoge, die wortgleich Beiträge mit Dlf teilen. Als liberales Nordlicht schätze ich die qualitativ hochwertigen BR-Rundfunk Sendungen: Das ist wenigstens ein Beitrag zur Meinungsvielfalt, der leider bei Würzburg endet. Felix Bavariae

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spon_1206707 18.07.2018, 18:55
5. Warum muss ich dann für mein betrieblich genutztes Auto extra zahlen?

Ich lebe allein in einer Wohnung und bin selbständig tätig. Ich kann also nicht gleichzeitig zu Hause und im Auto Rundfunk empfangen. Also wäre auch hier nur eine Beitragszahlung gerecht, außer ich lasse Angestellte mit meinem Wagen fahren, was aber als alleinstehender selbständig arbeitender nicht der Fall ist. Es wird also auch hier ungerechter Weise doppelt kassiert.

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Stäffelesrutscher 18.07.2018, 19:48
6.

»Journalistische Zwischenaufbereitung« steigert also immer die Qualität und trennt zwischen Information und Meinung? Dann schaue man sich die berühmten Interviews von ARD/ZDF mit Wladimir Putin und Oskar Lafontaine an - das erste war derart wüst und sinnentstellend gekürzt und zusammengeschnitten, dass es einem die Fußnägel rauszog, und beim zweiten wurde der Interviewte derart aggro angegangen, wie es sich die ÖR bei Angela Merkel nie trauen würden.

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wabumske 18.07.2018, 21:02
7. Abzocke

Öffentlich rechtliche Informationen haben ihre Berechtigung. Solange diese Gebühren auf die Bürger abgewälzt werden, hinterfragt man ob das auch für Lanz, Kerner und sonstigen Koch-Appendix nötig ist. Der aufgeblähte, Beamten ähnliche Verwaltungsapparat dankt. Die Bestätigung von heute bringt der AfD wahrscheinlich weitere 5 %.

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nojoe 18.07.2018, 21:04
8. Ungeheuerliche Frechheit

Dieses Urteil ist eine ungeheuerliche Frechheit, an Ignoranz kaum zu überbieten, inhaltlich mehr als fragwürdig, gegen die junge Generation gerichtet und es trägt eindeutig zur Politikverdrossenheit bei. Die Anmaßung zu behaupten, der öffentlich rechtliche Rundfunk sei für eine funktionierende Demokratie wesentlich, stößt in meinem leistungsorientieren studentischen Umkreis schlicht auf Fassungslosigkeit. In diesem paternalistischen Staat sollte sich wirklich keiner wundern, wenn es immer mehr Spitzenforscher ins Ausland zieht.
Und die, die jetzt nach der AfD rufen, sind auch nur verblendet: die wird daran auch gar nichts ändern. Jede staatliche Struktur, die man nicht benötigt, jedes Gesetz, das nicht unbedingt erforderlich ist, kann in schlechten Zeiten auch gegen den Bürger gerichtet werden. Vielleicht ist man schon dabei.

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neowave 18.07.2018, 21:50
9. Ja, Ja,

Zitat von nojoe
Dieses Urteil ist eine ungeheuerliche Frechheit, an Ignoranz kaum zu überbieten, inhaltlich mehr als fragwürdig, gegen die junge Generation gerichtet und es trägt eindeutig zur Politikverdrossenheit bei. Die Anmaßung zu behaupten, der öffentlich rechtliche Rundfunk sei für eine funktionierende Demokratie wesentlich, stößt in meinem leistungsorientieren studentischen Umkreis schlicht auf Fassungslosigkeit. In diesem paternalistischen Staat sollte sich wirklich keiner wundern, wenn es immer mehr Spitzenforscher ins Ausland zieht. Und die, die jetzt nach der AfD rufen, sind auch nur verblendet: die wird daran auch gar nichts ändern. Jede staatliche Struktur, die man nicht benötigt, jedes Gesetz, das nicht unbedingt erforderlich ist, kann in schlechten Zeiten auch gegen den Bürger gerichtet werden. Vielleicht ist man schon dabei.
Ich gehe (fast) jede Wette ein, das wir es in Ihnen mit einem Fan-Boy der Gauselmänner (FDP) zu tun haben! "gegen die junge Generation", " in meinem leistungsorientieren studentischen Umkreis", " immer mehr Spitzenforscher ins Ausland zieht" - hohle Phrasendrescherei is its best! Da wirds einem Angst und Bange, wenn Sie für den akademischen Nachwuchs stehen.

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