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US-Abhöraffäre: Associated Press beklagt Arbeitsbedingungen
REUTERS

Das US-Justizministerium soll über Monate Journalisten der Associated Press telefonisch bespitzelt haben. Nun klagt die Nachrichtenagentur, dass wichtige Verbindungsleute in Behörden und Politik nicht mehr offen mit ihr sprechen wollen.

berlinjens 20.05.2013, 13:08
1. wenn andere bespitzelt werden ...

... ist die Presse oft ganz still - oder beschönigt es mit warmen Worten. Ist sie aber selbst betroffen, klingt das Alles schon ganz anders. Heuchler!

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shardan 20.05.2013, 13:34
2. Na also....

... hat doch gut funktioniert. Oder war etwas anderes Ziel der Aktion? USA - Land der Meinungs- und Pressefreiheit? Das hat einigen wohl nicht ganz so gefallen.

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freiheitsglocke 20.05.2013, 14:36
3.

Zitat von sysop
Das US-Justizministerium soll über Monate Journalisten der Associated Press telefonisch bespitzelt haben. Nun klagt die Nachrichtenagentur, dass wichtige Verbindungsleute in Behörden und Politik nicht mehr offen mit ihr sprechen wollen.
Mehr Staat = mehr Probleme.

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gandhiforever 20.05.2013, 15:09
4. Erstaunt

Ist man bei der Presseagentur wirklich erstaunt darueber, dass man nicht mehr so leicht an Informationen gelangt?

Sicher hat ein Journalist das Recht, seine Quelle geheim zu halten. Es gibt aber umgekehrt auch kein Anrecht darauf, dass hochrangige Regierungsmitglieder aus dem Naehkaestchen plaudern.

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mehrlicht 20.05.2013, 17:24
5. War on whistleblowers

Um was es im Grunde geht ist der Krieg gegen Informanten und deren Einschüchterung. Dieser begang unter Bush und wurde unter Obama verstärkt. Dazu gibt es ein neuen frei erhältlichen Film.
War On Whistleblowers

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opar 21.05.2013, 20:13
6. Obama, Obama, wie sehr wurdest Du von den Deutschen

Zitat von sysop
Das US-Justizministerium soll über Monate Journalisten der Associated Press telefonisch bespitzelt haben. Nun klagt die Nachrichtenagentur, dass wichtige Verbindungsleute in Behörden und Politik nicht mehr offen mit ihr sprechen wollen.
bejubelt, Du wärest anders, besser, beinahe ein neuer Messias, dem alles möglich ist.

Wie dumm die Deutschen doch waren.
Das Yes we can war eine reine Marketingmasche, nichts wurde gekonnt, jedenfalls nichts, was den jubelnden Deutschen wichtig war und ist: Guantanamo schließen, penible Achtung der demokratischen und liberalen Rechte, Einsatz gegen global warming.

Was haben wir: Guantanamo existiert jetzt schon in der zweiten Amtsperiode, ein kleiner Soldat, der veröffentlichte, wie brutal eine Hubschrauberbesatzung im Irak Leute umgebracht hat, ein anderer, der die Lächerlichkeit des größten Teils der Kommunikation zwischen amerikanischen Botschaften ans Licht gebracht hat, zu hohen Strafen verurteilt, anstatt sich zu schämen, global warming Fehlanzeige und Verweigerung auf ganzer Linie und immer wieder Missachtung liberaler Grundsätze.

Wo genau ist der Unterschied zu G.W.Bush? Eigentlich nur in der gezuckerten Rethorik eines Obama. Die Entscheidungen unterscheiden sich kaum.

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