Forum: Kultur
Vergewaltigungsdrama auf Arte: "Ich bin beschmutzt. Es klebt an mir"
Arte/ BR/ Barbara Bauriedl

Sie wollte einen Täter heilen und wurde sein Opfer: Das TV-Drama "Sieben Tage" erzählt den wahren Fall der Gefängnispsychologin Susanne Preusker. Meisterhaft - und an der Grenze des Erträglichen.

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jaques_de_molay 07.09.2018, 16:53
1. Jaaa.....

nur das "tröstliche [...] zaghaft hoffnungsvolle Ende" wird eigentlich mal zerschmettert, wenn man besser recherchiert hätte und wüsste, dass die Autorin des Buches an die die Geschichte angelehnt ist (wie auch im Bericht erwähnt), Susanne Preusker, sich inzwischen auf Grund dieses Ereignisses das Leben genommen hat. Irgendwie lässt das dann die Geschichte weniger tröstlich aussehen.

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Tapir62 07.09.2018, 16:59
2. Geht´s noch?

Wie kann man denn allen Ernstes von einem hoffnungsvollen Ende sprechen, wenn man weiß, dass die Frau sich Anfang diesen Jahrfes das Leben genommen hat?

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noalk 07.09.2018, 17:06
3. Antworten auf diese und alle anderen Fragen bleibt der Film schuldig

Könnte es einfach deswegen sein, dass es "Antworten auf diese und alle anderen Fragen" nicht gibt?

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beategerlach 07.09.2018, 17:07
4. Susanne Preusker hat am 13. Februar 2018 Suizid verübt.

Habe ich das in diesem Artikel überlesen? Schlecht recherchiert?
Ich bin gespannt wie da ein zaghaft hoffnungsvolles Ende konstruiert wird.

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newline 07.09.2018, 17:11
5. In der Einleitung

und unter der Fotostrecke wird der Film "Sieben Tage" genannt. Die Autorin der Vorlage hat wohl leider Suizid begangen, da finde ich die Formulierung "zaghaft, hoffnungsvolles Ende" seltsam.

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alt-nassauer 07.09.2018, 17:24
6. Ich weiß ja wieder mal nicht...

Realität und Film (Fiktion) sind Zweierlei... Zu dem ja im Text steht das der Film nach Motiven des Buchs von Frau Preusker entstanden ist...



Aber nun die einfache und die Filmische Erklärung. Der Film zeigt das Hoffnungsvolle Ende.. Kann aber weil die Produktion vom 17.08.2017 - 20.9.2017 (Quelle: crew-unitid.com) nicht auf die Realität einwirken. Wenn vielleicht nach dem letzte Schnitt und der Regisseur im guten Gedanken den Film Anfang Februar fix und fertig dem(n) Sender(n) abgegeben hat. Da gab es ja noch die Hoffnung.... So ist eben die Dramaturgie des Films, ohne im Jahr 2017 zu wissen welch ein Ende die Realität nimmt.



Also so weit Thema wahres Leben und Fiktion, wenn das Leben die Fiktion einholt... Sei es noch so Banal oder Grausam!

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clboerger 07.09.2018, 17:44
7. Drehbuch

Wie im Abspann zu lesen war, schrieb auch Pim Richter das Drehbuch zu diesem Film. Schade, das meist nur der Regisseur gewürdigt wird.

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sok1950 07.09.2018, 18:48
8. vielleicht würde Susanne Preusker noch leben

wenn die Geschichte nicht ständig neu aufpoppen würde, Andere ein Geschäft damit machen (ein Buch und ein Film sind nun mal Versuche, monetären Gewinn aus einer Geschichte zu machen).

Zu einem Abschluss gehört auch, von der Vergangenheit nicht ständig eingeholt zu werden und nicht als Vorlage für immer währendes Abo-Opfertum zu dienen.

Da reiht sich auch dieser Artikel mit dem Teaser ein: "Sie wollte einen Täter heilen und wurde sein Opfer."

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Capetonian 07.09.2018, 18:53
9. Ich staune,

daß die Filmbesprechung in dieser Form erscheinen darf. Wie andere Kommentatoren bereits geschrieben haben ist das Ende keinesfalls tröstlich. Diese Filmbesprechung ist auf widerlichster Weise voyeuristisch. Schlecht recherchiert oder schlecht durchdacht? Das Mitgefühl erscheint nur eingebildet oder schlimmer noch - nur gespielt. Erinnert mich an einige Amazon-Kritiken, die mit der Empathie eines Eiswürfels geschrieben sind.

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