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Verhaltensforschung über Tiere : Die besseren Menschen?
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Gestresste Meerschweinchen und Ratten mit einer Schwäche für Alkohol: Der Verhaltensforscher Norbert Sachser untersucht in seinem neuen Buch, wie viel Mensch im Tier steckt.

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dasfred 11.07.2018, 08:27
1. Tiere sind mehr, als Nahrungsmittel

Allerdings eben auch keine Menschen. Die meisten Tiere auf dieser Welt können sehr gut auf Menschen verzichten. Besonders dort, wo ihr Habit so schnell verändert wird, dass kaum eine Spezies die Gelegenheit hat, sich anzupassen. Andererseits ist es natürlich auch interessant, Tiere zu beobachten. Gerade wenn man selbst Hund oder Katze hat, merkt man, dass es Interaktionen mit dem Menschen gibt, die so manches Tier aus sich heraus entwickelt. Wenn man verschiedene Tiere über lange Zeit um sich hat, bemerkt man ganz spezielle Eigenheiten, mit denen sich Haustiere ihren Besitzern mitteilen.

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user124816 11.07.2018, 08:45
2.

die frage ist nicht wie viel "mensch im tier steckt", sondern wie viel *wir tiere* gemeinsam haben.
menschen stehen nicht erhaben über dem rest des tier- und pflanzenreichs, sondern wir sind teil davon - nur eine andere gattung als alle anderen gattungen.

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lotharbongartz 11.07.2018, 08:54
3. Kommunikation

Mit Hilfe der heutigen Technik sollte Kommunikation moeglich sein. AI unterstuetzte Kommunikations-Mittel kann bald verfuegbar sein. Wir werden dann auch eher in der Lage sein, mit Aliens zu sprechen, falls einmal erforderlich.

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odapiel 11.07.2018, 10:02
4. Immer wieder erstaunlich

Immer wieder erstaunlich, wie viel Aufwand bei Wissenschaftlern dafür nötig ist, etwas zu erkennen, das jeder der mit Tieren umgeht und lebt schon seit langem weiß.

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Pfaffenwinkel 11.07.2018, 10:02
5. Tiere können denken,

das habe ich in 17 gemeinsamen Jahren mit meiner Katze gelernt. Aber sie denken anders als Menschen.

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!!!Fovea!!! 11.07.2018, 10:12
6. Ist es nicht ein

Großteil Konditionierung, was wir alle bei den Tieren sehen?

Wenn man einem Graupapageien eine zeitlang vernachlässigt, fängt er an zu sprechen, hier zeigt sich die Intelligenz zur Kommunikationsaufnahme, fraglich ist, was der Papagei sagt auch passend zur Situation ist?!

Meine Frage, die eine deutliche Abgrenzung zwischen Mensch und Tier darstellt: Kann ein Tier ein Buch schreiben. Hierfür war es elementar wichtig, dass der Mensch die Schrift erfunden hat. Welches Tier kann schreiben. (Ich weiß, man hat Affen und auch Elefanten Pinsel in die Hand/Rüssel gedrückt, damit sie "schreiben" können)

Oder Musik, welches Tier hat bewusst eine Sinfonie geschrieben?

Gehen wir z. B. zur Medizin: Kann ein Tier ein anderes operieren, sicher haben viele Tiere ein Sozialverhalten. Aber man sollte doch einfach mal etwas zurückhaltender sein, Lebewesen immer mehr zuzutrauen, als die Natur ihnen tatsächlich mitgegeben hat.

Ich habe selber Haustiere, aber ich würde mich immer deutlich distanzieren mich mit denen irgendwann auf eine Stufe stellen zu dürfen.

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sikasuu 11.07.2018, 10:20
7. Homo homini lupus ! Aber wir schützen & reden über Tierrechte :-(

Zitat von user124816
die frage ist nicht wie viel "mensch im tier steckt", sondern wie viel *wir tiere* gemeinsam haben. menschen stehen nicht erhaben über dem rest des tier- und pflanzenreichs, sondern wir sind teil davon - nur eine andere gattung als alle anderen gattungen.
"wie viel *wir tiere* gemeinsam haben." .... Gut getroffen, wann gibt es Artenschutz für die Untergruppe der Trockennasenaffen Homo sapiens?
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Interessant der Artikel, mal schauen wo man das Buch greifen kann, aber dein Einwand fiel mir auch als ERSTES ein, als ich einige Zeilen gelesen haben.
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Gerade beim "Stichwort" Stress/Trabantenstadt usw.
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Auch wenn man dabei an die Massenhaltung in Altenheim, Krankenhäusern, die Lebensumstände von Alleinerziehenden, usw. denke, das "weg sehen" im Mittelmeer, Nah-Ost Subsahara usw. nicht verdrängen kann, sollten wir ganz schnell eine Initiative für die "Artgerechte Haltung" der o.a. Affenart gründen & deren TIERRECHT endlich mal durchsetzen!
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Was haben wir Tiere gemeinsam? kann man wohl nicht so klar bestimmen, aber das Gegenteil, "was unterscheidet uns Tiere!" ist wenigstens in einem klar: Einem Hund (Zwingergröße) geht es in DE schon lange besser als einem Kind (Kinderzimmer-Norm) und der wird wohl auch oft besser & liebevoller versorgt :-(

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gammoncrack 11.07.2018, 10:37
8. Der gesamten Erde würde es besser gehen,

wenn sich nur Pflanzen und Tiere durchgesetzt hätten. Höhere Intelligenz hat die Erde schon (fast) zerstört. Die größte Katastrophe, die der Erde geschehen konnte, war der Asteroideneinschlag vor 60 Mio. Jahren. Ohne dieses ging es ihr heute vermutlich richtig gut.

Wenn gesagt wurde "Macht Euch die Erde untertan", war das so bestimmt nicht gemeint.

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taglöhner 11.07.2018, 11:16
9. Vorsicht

Zitat von gammoncrack
wenn sich nur Pflanzen und Tiere durchgesetzt hätten. Höhere Intelligenz hat die Erde schon (fast) zerstört. Die größte Katastrophe, die der Erde geschehen konnte, war der Asteroideneinschlag vor 60 Mio. Jahren. Ohne dieses ging es ihr heute vermutlich richtig gut. Wenn gesagt wurde "Macht Euch die Erde untertan", war das so bestimmt nicht gemeint.
...In seinem destruktiven Kern ist der Apokalyptiker keineswegs nur von seinen Ängsten vor dem Untergang geplagt, sondern sucht diese auch in den Wunsch nach und die Bereitschaft zur Zerstörung zu transformieren. Man kann sagen, je besser es einer Gesellschaft geht, desto stärker werden deren apokalyptische Ängste. Zum einen gibt es dann mehr zu verlieren, zum anderen wächst das Schuldgefühl angesichts des eigenen guten Lebens – wie umgekehrt auch der Neid derer, die sich als zu kurz gekommen erleben....
...Alle Zerstörungsfantasie ist danach die antizipierte Strafe für Triebhaftigkeit und deren Transformation in "Genusssucht", Besitz und materiellen Konsum, auf der anderen Seite auch der Wunsch nach der Bestrafung all derer, die es sich gut gehen lassen. Heute ist es besonders der Konsum, der unsere Schuldgefühle und Bestrafungswünsche weckt....


https://www.bpb.de/apuz/151310/die-apokalypse-aus-psychologischer-sicht?p=all

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