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Verwirrung um "True Detective" : Denn sie wissen nicht, was sie tun
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monotrom 27.07.2015, 18:37
1. Enttäuschend

Ich bin in der ersten Folge nach 20-30min. ausgestiegen, in der Hoffnung das das Ganze interessanter wird, wenn man es sich in einem Rutsch ansehen kann. Während in der 1. Staffel schon die Weichen gestellt waren (Louisiana, Ritual/Serienmord und zwei brillante Schauspieler) und man entsprechend gefesselt war in der 2. tja - nix zum Anheizen. Ist wohl nicht besser geworden - Lebenzeit gespart :D

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Bueckstueck 27.07.2015, 18:38
2.

Wieso so überrascht? Dahin ging doch die Anspruchs-Serien-Reise seit Jahren: Wer nicht von Anfang an dabei war und akribisch aufgepasst - ja sogar Notizen angefertigt - hat, der war verloren.

Jetzt sind wir halt an dem Punkt wo nicht mal mehr das ausreicht um dem Handlungswollknäuel zu folgen weil die Autoren nur noch wirres Zeug zustande bringen.

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zimbasa 27.07.2015, 20:29
3.

Kann ich auch nur bestätigen. Die erste Staffel war echt überraschend gut und man kann sie nur jeden empfehlen !!!! Das man die 2. Staffel zurzeit auch nur in Englisch schauen kann macht es nicht gerade leichter bei der story mitzukommen. Ich werde mich aber weiterhin durcharbeiten und hoffe in den letzten Folgen auf mehr Aufklärung.

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diplkomp 27.07.2015, 21:10
4.

Zitat von zimbasa
Kann ich auch nur bestätigen. Die erste Staffel war echt überraschend gut und man kann sie nur jeden empfehlen !!!! Das man die 2. Staffel zurzeit auch nur in Englisch schauen kann macht es nicht gerade leichter bei der story mitzukommen. Ich werde mich aber weiterhin durcharbeiten und hoffe in den letzten Folgen auf mehr Aufklärung.
Trösten Sie sich. Ich habe eine Zeit lang in den USA gelebt und mein Englisch ist fast auf Muttersprachlerniveau. Ich versteh auch nichts.

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NewYork76 28.07.2015, 00:03
5.

Ich finde die zweite Staffel ausgezeichnet. Wer natuerlich eine Fortsetzung von Staffel 1 erwartet hat, der wird enttaeuscht. Die duestere "L.A. Noir" Stimmung,die in Staffel 2 herrscht ist fantastisch. Die Titelmusik exzellent. Der teilweise sehr langsam voranschreitende Plot spiegelt fuer mich die muehsame Spuren-Suche der Hauptakteure wieder und zwingt den Zuschauer sich mit den Charakteren auseinanderzusetzen. Colin Farrell spielt gewohnt gut wie auch Rachel McAdams. Ich war mit Vince Vaughn etwas skeptisch, aber auch er spielt ganz ordentlich.
Mir ist nicht ganz klar was bisher so verwirrend sein soll. Oder sind viele Zuschauer einfach von einem Plot ueberfordert der mehr als einen "Helden" und einen "Boesewicht" hat?
Einzig auf die Klischee - Szenen mit der traurigen Saengerin in der verrauchten Bar haette ich auch gut verzichten koennen.

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Shelly 28.07.2015, 00:38
6.

Diese ganze Flut an Serien, wo man keine Folge verpassen darf, sonst bekommt man nicht mehr mit - ist das nicht eine groß angelegte Versuchsreihe, Menschen, Bürger ans TV zu fesseln.
Wenn sie diese Serie nicht schauen, könnten sie ja auf die Idee kommen, nachzudenken, über sich, über ihr Leben und vor allem über diese mehr als unterirdische Politik, was sowohl für die USA als auch für Deutschland zutrifft, auch wenn es ganz verschiedene Probleme sind, bei denen die jeweilige Politik versagt.

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oemerak 28.07.2015, 08:56
7. Na Gott sei Dank...

.... und ich dachte, ich bin der Einzige, der nichts versteht. Die schauspielerischen Leistungen sind trotzdem gut, daher mal abwarten - sind ja noch ein paar Folgen

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alexanderschulze 28.07.2015, 13:03
8. Warten, heißt die Devise

Ich hätte als SKY-Kunde ja auch die Möglichkeit, mir jede Episode sofort im O-Ton reinzuziehen. Nachdem ich das aber mal bei Boardwalk Empire versucht und null verstanden habe, lasse ich das lieber und warte bis September. Dann auf deutsch.

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dosmundos 28.07.2015, 14:31
9.

Die Kritik erschließt sich mir nicht so ganz. Die schauspielerische Leistung ist gut, das Setting (L.A. mal ohne Malibu Beach und Hollywood-Zeichen) interessant, die Geschichte nachvollziehbar, auch wenn noch abzuwarten bleibt, ob sie sich in der Nachbetrachtung als ausreichend episch für ein solches Format erweisen wird.

Gut, die Story ist etwas dadurch überfrachtet, dass jeder der Hauptakteure eine solche Menge persönlichen und privaten Ballast mit sich herum trägt, dass es in der Summe zu konstruiert wirkt.

Aber, Hand aufs Herz, bei der ersten Staffel war auch nicht alles Gold, und mir scheint, im Nachhinein wurde da von Kritikern und Kommentatoren einiges überhöht...

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