Forum: Kultur
Weinstein-Enthüllungen: Pulitzerpreis für "New York Times" und "New Yorker"
AP

Die Affäre um Filmmogul Weinstein erschütterte Hollywood - und schuf den Hashtag #metoo. Aufgedeckt haben den Skandal zwei US-Medien, die nun ausgezeichnet wurden. Bei der Verleihung gab es auch eine Überraschung.

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solltemanwissen 17.04.2018, 00:54
1.

An der metoo Debatte und der Reaktion darauf gerade in Konservativen Kreisen kann man bestens erkennen, wie peinlich und scheinheilig es ist, wenn gerade CSU Politiker jetzt Werte Unterricht für Flüchtlinge fordern!

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123Valentino 17.04.2018, 02:50
2. Was wird ..,,,

Donald Trump-Twitter twittern.
Ich freue mich jetzt schon auf die Bereicherung , meiner Sammlung der ausagekräfigsten Tweets vom US Presidenten.

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juba39 17.04.2018, 06:26
3. Statt Klasse?

Werte Redaktion, ich bin in einer Zeit groß geworden, als es den Pulitzer für ein Foto mit einem brennendem vietnameseischen Kind gab. Oder für ein Watergate, das STATTGEFUNDEN HAT.
"...Berichterstattung über die MÖGLICHE russischen Einflussnahme während des US-Wahlkampfs ...
Kontakte zwischen US-Präsident Donald Trump und den russischen Behörden während des US-Wahlkampfs STATTGEFUNDEN HABEN KÖNNTE" (Großschreibung von mir)
Wenn es diesen Peis jetzt schon für 'mögliche' Ereignisse gibt, die 'stattgefunden haben könnten', dann sollte man den deutschen ECHO-Preis gleich mit dem Pulitzer zusammenlegen.

Wie schrieb gestern jemand? Wir erleben gegenwärtig die Grablegung einer ganzen Branche. Gemeint damit ist der Journalismus. Und damit stehe ich nicht allein. Die Klagen seriöser Medienwissenschaftler mehren sich doch täglich, daß Basics journalistischen Arbeitens einfach nicht mehr beherrscht werden.
Nehmen wir nur die Sensationsmeldung über "Russische Cyberattacken" auf die (restliche) Welt. Bei ZDF-Kleber sogar eine Breaking News. Nur um dann, irgendwo im Text versteckt, feststellen zu müssen, daß diese Angriffe bereit 2015(!) begonnen haben. Was ist daran noch Journalismus? (Übrigens, genau auch die Frage, was daran Selbstreflexion ist, wenn solche Kritiken an den "Göttern des Stiftes" eben Gotteslästerung sind. Extrem ausgeprägt bei den ÖR.)

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Papazaca 17.04.2018, 07:27
4. Ausgezeichnete US-Medien und der Fake-News-Award

Wenn Trump später zu lebenslang Golfspielen verurteilt wurde, wird es die Medien, die dieser Präsident so oft beschimpft, immer noch geben. Auch die besten Medien wie die New York Times, der New Yorker oder auch SPON machen Fehler. Der Unterschied zu Trump ist, das diese Medien durch investigativen Journalismus wie bei Harvey Weinstein viel aufdecken.

Trump versucht soviel wie möglich zu unterdrücken und sagt ab und zu auch die Wahrheit. Deshalb sollte Trump den Fake-News-Award bekommen, er hat sich diese Auszeichnung ehrlich verdient. Wobei mir auffällt, das ich Probleme habe, die Wörter Trump und ehrlich zusammen zu verwenden.

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wurststurm 17.04.2018, 07:33
5. @juba39

Sie haben kein einziges Wort eines dieser Berichte gelesen, stimmts?

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outsider-realist 17.04.2018, 07:56
6.

Zitat von juba39
Werte Redaktion, ich bin in einer Zeit groß geworden, als es den Pulitzer für ein Foto mit einem brennendem vietnameseischen Kind gab. Oder für ein Watergate, das STATTGEFUNDEN HAT. "...Berichterstattung über die MÖGLICHE russischen Einflussnahme während des US-Wahlkampfs ... Kontakte zwischen US-Präsident Donald Trump und den russischen Behörden während des US-Wahlkampfs STATTGEFUNDEN HABEN KÖNNTE" (Großschreibung von mir) Wenn es diesen Peis jetzt schon für 'mögliche' Ereignisse gibt, die 'stattgefunden haben könnten', dann sollte man den deutschen ECHO-Preis gleich mit dem Pulitzer zusammenlegen. Wie schrieb gestern jemand? Wir erleben gegenwärtig die Grablegung einer ganzen Branche. Gemeint damit ist der Journalismus. Und damit stehe ich nicht allein. Die Klagen seriöser Medienwissenschaftler mehren sich doch täglich, daß Basics journalistischen Arbeitens einfach nicht mehr beherrscht werden. Nehmen wir nur die Sensationsmeldung über "Russische Cyberattacken" auf die (restliche) Welt. Bei ZDF-Kleber sogar eine Breaking News. Nur um dann, irgendwo im Text versteckt, feststellen zu müssen, daß diese Angriffe bereit 2015(!) begonnen haben. Was ist daran noch Journalismus? (Übrigens, genau auch die Frage, was daran Selbstreflexion ist, wenn solche Kritiken an den "Göttern des Stiftes" eben Gotteslästerung sind. Extrem ausgeprägt bei den ÖR.)
Sie haben Recht.....Watergate hat stattgefunden. Den Pulitzerpreis gab es damals jedoch auch für die Enthüllungen bevor Richard Nixon zurückgetreten ist. Es gab zu diesem Zeitpunkt ebenfalls keinen Richter- und Schuldspruch bzw. Abgeschlossene Untersuchungen. Ich sehe da definitiv keinen Unterschied.

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Papazaca 17.04.2018, 08:01
7. Früher war alles besser ....

Zitat von juba39
Werte Redaktion, ich bin in einer Zeit groß geworden, als es den Pulitzer für ein Foto mit einem brennendem vietnameseischen Kind gab. Oder für ein Watergate, das STATTGEFUNDEN HAT. "...Berichterstattung über die MÖGLICHE russischen Einflussnahme während des US-Wahlkampfs ... Kontakte zwischen US-Präsident Donald Trump und den russischen Behörden während des US-Wahlkampfs STATTGEFUNDEN HABEN KÖNNTE" (Großschreibung von mir) Wenn es diesen Peis jetzt schon für 'mögliche' Ereignisse gibt, die 'stattgefunden haben könnten', dann sollte man den deutschen ECHO-Preis gleich mit dem Pulitzer zusammenlegen. Wie schrieb gestern jemand? Wir erleben gegenwärtig die Grablegung einer ganzen Branche. Gemeint damit ist der Journalismus. Und damit stehe ich nicht allein. Die Klagen seriöser Medienwissenschaftler mehren sich doch täglich, daß Basics journalistischen Arbeitens einfach nicht mehr beherrscht werden. Nehmen wir nur die Sensationsmeldung über "Russische Cyberattacken" auf die (restliche) Welt. Bei ZDF-Kleber sogar eine Breaking News. Nur um dann, irgendwo im Text versteckt, feststellen zu müssen, daß diese Angriffe bereit 2015(!) begonnen haben. Was ist daran noch Journalismus? (Übrigens, genau auch die Frage, was daran Selbstreflexion ist, wenn solche Kritiken an den "Göttern des Stiftes" eben Gotteslästerung sind. Extrem ausgeprägt bei den ÖR.)
Diese Abgesänge auf das "bessere Gestern" gab es immer schon. Insofern widerspricht sich dieser Kommentar selbst: Nichts Neues.

Warum russische Cyberangriffe, die 2015 begannen (oder schon früher ...) 2018 nicht thematisiert werden sollen, erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht. Besonders dann, wenn sie weiter stattfinden.

Und wenn die ÖR kritisiert werden, würde ich an Stelle des Verfassers auch RTL2 und andere bannbrechende Sendungen der Privaten loben.
Wie wär es mit "Bauer sucht Liebe" oder "Totes Modell heiratet den Bachelor"?

Aber stimmt schon, früher war alles besser.

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wokri 17.04.2018, 08:25
8. @juba39

Mit Sicherheit haben Sie nicht eine Zeile gelesen. Was schreiben Sie da nur für zusammenhangloses Zeug? Oder war der Bot noch nicht justiert?

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clem30 17.04.2018, 09:22
9. Schiefe Einordnung

Ihre Einordnung des Pulitzerpreises als "höchste Auszeichnung der Medienbranche" ist schief, weil ungenau: Der Pulitzerpreis wird ausschließlich an Journalisten, Schriftsteller, Musiker, Verlage und Institutuionen vergeben, die US-Amerikaner sind oder in den USA einen Hauptsitz haben. Das wird in dem Bericht an keiner Stelle erwähnt. Aus globaler Sicht ist der Preis sehr wichtig, kann aber aufgrund seiner Ausschlusskriterien nicht der weltweit wichtigste sein. Anders verhält es sich zum Beispiel mit dem World Press Photo Award.

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