Forum: Kultur
Wer sind "die Muslime"?: Hört auf, mich zu islamisieren!
DPA

Die Deutsche Islamkonferenz soll offen sein für alle Muslime. Die Frage ist nur: Wer ist gemeint? Die Statistik zählt selbst Leute dazu, die nicht gläubig sind. So kann man die Islamisierung natürlich auch vorantreiben.

Seite 1 von 12
longtawan 01.12.2018, 12:24
1. Brillant...

dem ist eigentlich bis auf einen von Herzen kommenden Beifall nichts hinzuzufügen.

Beitrag melden
stefanmargraf 01.12.2018, 12:27
2. Respektabler Kommentar

Mir geht es als atheistischer "Christ" ähnlich. Leider muss ich es erwähnen: ich hoffe sie werden nun nicht mit einem shitstorm oder schlimmerem eingedeckt. Hilfreich wäre es, wenn Leute muslimischer Herkunft, denen jegliche rückwärtsgewandte Radikalität am A. vorbeigeht, sich organisieren würden um ansprechbar zu sein. Das wäre dann mal mein Weihnachtswunsch.

Beitrag melden
Der Sheldon 01.12.2018, 12:32
3. Besten Dank!

Das war ein erfrischender Artikel, der mir Hoffnung gibt. Ich kenne auch Ex-Muslime, denen das "Moslemsein" eher egal bis peinlich ist und die auch immer wieder auf das Thema angesprochen werden. Und das sind ganz schön viele!

Beitrag melden
Wilde Grete 01.12.2018, 12:33
4. Wo ist das Argument?

Ich verstehe bei Frau Atamans Texten in der Regel nicht, was sie mir eigentlich sagen will. Wem soll warum und mit welcher Begründung ans Bein gepisst werden? Unklar. Für die Information, dass nicht alle kulturellen Muslime religiöse Muslime sind, hat sie jedenfalls eine Menge Platz und Zeit verbraucht. Ich fühle mich weder informiert noch unterhalten.

Beitrag melden
Normaler Wutbürger 01.12.2018, 12:35
5. Aha

"Die muslimisierten Nichtmuslime, die nichts gegen den Islam und Religionen per se haben"

Das ist ein Schlüsselsatz. "Nichtmuslime" wie Sie vermeiden es den Islam an sich, und diejenigen die ihn streng ausleben, in irgendeiner Art zu kritisieren.

Ganz im Gegenteil zu den Christen hier in Deutschland, die alles was ihnen an der Kriche und der strengen Auslegung erzkonservativer Geistlicher nicht passt, direkt verurteilen. Die Medien übrigens ganz vorne drann.
Jetzt finden sie mal Muslime, gläubig oder nicht, die sich hinstellen und öffentlich einen Iman kritisieren, oder direkt Passagen aus dem Quran.

Abgesehen davon muss man sagen, für 6% Muslime (ihrer Meinung nach davon ein großer Teil nicht gläubig) haben wir einen beträchtlichen Anstieg an Moscheen die in den letzten Jahren gebaut wurden, und ständig gebaut werden ... .

Beitrag melden
kemper-wagner 01.12.2018, 12:41
6. So ja nun auch nicht !

Diese Dame scheint mir nicht sehr gut informiert - diese Art zu zählen wird nämlich auch bei Christen angewedet....

Beitrag melden
pensa 01.12.2018, 12:41
7. Bin Buddhist mittlerweile

Nur weil ich einen arabischen Namen habe hat jeder das Recht mich als gläubiger Muslim zu stempeln ,ob ich es will oder nicht.
Ich habe meine Kindheit unter Juden und Katholiken in Tunesien glücklich verbracht. Irgendwann war ich als überzeugter Adventist in Afrika sozial engagiert und heute erlaube ich es mir halt Buddhist zu sein.Aber scheinbar darf ich es wohl nicht , da ich zu der Muslimen statistisch gezählt wird.

Beitrag melden
kretzer2 01.12.2018, 12:49
8. Als Ex-Katholik ...

... kann ich dem nur herzlich zustimmen! Wie viele Menschen sind aus muslimischen Ländern vor dem dortigen religiösen Fanatismus hierher geflohen, und müssen sich nun ausgerechnet von Islamverbänden vertreten lassen! Diese Einteilung der Menschen in ihre Religionen und sonstigen Weltanschauungen muss aufhören. Das ist Deutschland hier - das Land ALLER Deutschen. Wäre es das Land der Christen, dann müsste es wohl Christland heißen, tut es aber nicht. Der Staat hat sich neutral zu verhalten. Schluss mit aller Pivilegierung von Kirchen und sonstigen Weltanschauungsgemeinschaften. Schluss mit Islam- und ähnlichen Konferenzen. Religion ist Privatsache! Trennung von Staat und Kirchen!

Beitrag melden
Gunni1 01.12.2018, 12:49
9. O Gott - Schweinefleisch ...

Die Kritik wäre berechtigt, wenn nur Muslime anwesend gewesen wären … es gab aber auch noch andere (Christen, evtl. Atheisten). Vielleicht wollen die essen, was sie wollen? Sollen jetzt Nichtmuslime schon auf Schweinefleisch verzichten, weil Muslime anwesend sind? So kann man einem natürlich die eher positive und freundliche Meinung gegenüber dem Islam auch austreiben ...

Beitrag melden
Seite 1 von 12
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!