Forum: Kultur
Widerstand: Eine Geisteshaltung, die man einüben kann
Getty Images

Der Diskurs verschiebt sich nach rechts, die etablierten Parteien reagieren apathisch auf die AfD - wir müssen den Widerstand für die demokratischen Kräfte wiedergewinnen.

Seite 1 von 28
fisschfreund 15.07.2018, 12:57
1.

Den meisten Leuten ist doch sowieso völlig egal was um sie herum passiert. Hauptsache schön bequem, einen VW Golf, einmal die Woche Routine - Sex, zwei Wochen Urlaub auf malle, billiges Fleisch aus dem Aldi .. Mehr braucht der dumme deutsche doch gar nicht. Und wenn man nicht selber denken muss, umso besser.

Beitrag melden
cyrano11 15.07.2018, 13:00
2. Nur eine Frage

Warum wieder ein kommunisistisches Sympbol als Aufhänger dieses Artikels.
Hat es für SPON die DDR und ihre 40 jährige Dikatatur nicht gegeben?
Ist Widerstand in Deutschland nur gut, wenn es gegen Rechts geht?
Nicht zu erwähnen ist auch eine Art der Partienahme.
Es gibt auch eine begründbar Art der Widerstandes gegenüber einseitiger Berichterstattung und Kommentierung.
Dieser Artikel liefert gute Gründe für Letzeres

Beitrag melden
ThinkTwice2011 15.07.2018, 13:02
3. ...

Ich sehe es systemtheoretisch, eine Demokratie bleibt nur dann stark, wenn es seinen Status-quo auch nachhaltig erhalten kann. Man muss nicht GEGEN die AFD kämpfen, sondern FÜR eine starke Gesellschaft, die eben nicht von innen zersetzt wird von Menschen, die mehrheitlich intolerant, antifeministisch und antidemokratisch erzogen worden sind. Dies ist leider mehrheitlich bei den Immigranten der Fall (übrigens leider auch bei vielen der AFD-Wählern).
Deutschland und Europa kann jedenfalls nicht das "Umerziehungslager" für (potentiell) hunderte von Millionen Wirtschafts- und andere Flüchtlinge werden.
Das funktioniert nicht und ich bin froh, dass es auch den Redakteuren der "Zeit" langsam dämmert.

Beitrag melden
dasfred 15.07.2018, 13:17
4. Widerstand gegen die AFD ist sinnlos

Dabei begibt man sich nur in deren Tiefen hinab. Statt sich von der AFD aus der Ruhe bringen zu lassen, kommt es darauf an, den bestehenden Rechtsstaat zu verteidigen, der den Schutz und die Würde aller in den Fokus stellt. Wer sein Leben daran ausrichtet, bewirkt mehr, als jeder, der mit diesen Verblendeten zu diskutieren versucht. Sie schaffen es immer, sich als Opfer zu präsentieren, egal, was man anführt. Wenn man hingegen diese Schreihälse ignoriert, können sie nur sich selbst demontieren. Bisher gibt es ja schon diverse Erfolge, wenn man sieht, wie viele schon wieder austreten oder sich innerparteilich beharken. Auch Hoecke, Gauland und Weidel haben Feinde im eigenen Lager. Ich überlasse denen die Schmutzarbeit und bleibe bei meinem Weg.

Beitrag melden
nasfels 15.07.2018, 13:22
5.

"[...] als ob das gegenwärtige Deutschland eine menschenvernichtende Nazi-Maschine wäre, dann zeigt sich nur, wie krude und verramscht das gegenwärtige Reden über Widerstand geworden ist" schreibt Diez und bezieht es auf einige Rechts-Intellektuelle. Merkt er eigentlich nicht, wie er selbst ständig in die gleiche Falle tappt? Bei ihm geht es doch nur im Superlativ, von Nazis, Rassisten und Demokratiefeinden ist ständig in seinen auf pseudo-intellektuell getrimmten Kolumnen die Rede. Wer gewählte Parteien, die mit Verfassung und Parteienrecht konform gehen als "demokratiefeindlich" deklariert, hat selbst mit der Demokratie ein Riesen-Problem und sollte sich vielleicht etwas Zeit nehmen, seine Haltung gründlich zu überdenken statt dazu beizutragen, die politische Diskussion zu radikalisieren.

Beitrag melden
cookie1 15.07.2018, 13:28
6. Völlig unverständlich dieser Text

eines Theoretikers.Habe studiert und trotzdem nichts verstanden.
Ausser,man solle eine neue demokratische Partei nicht mehr wählen,weil es den Etablierten
nicht in den Kram pssst,richtig.?

Beitrag melden
Ultras 15.07.2018, 13:34
7. Der Elfenbeinturm

des Georg Diez wächst Woche für Woche höher in den Himmel. Genau dieses von der Gesellschaft abgekapselte linksintellektuelle Denken und Schreiben, dieses bedingungslose "Wir-sind-die-Guten-die-die-Bösen" und der moralisch vollkommen überhöhte Anspruch auf universelle Richtigkeit des Denkens und Handelns, das sind Faktoren, die die Gesellschaft aus den Universitäten und den Redaktionen vieler Blätter dieses Landes heraus genauso spalten wie die Rechten, denen die Linken genau das vorwerfen. Hier stehen sich zwei Parteien gegenüber, die eines jeden konstruktiven und fairen Dialoges ganz und gar entwöhnt sind. Das ist der eigentliche Grund, warum die Demokratie in Deutschland und Europa stirbt!

Beitrag melden
dr.haus 15.07.2018, 13:39
8.

Die AfD ist keine rechtsextreme Partei! Sie vertritt programmatisch Positionen der "alten Mitte" - 70er und 80er Jahre: die Altparteien sind seit dieser Zeit immer weiter nach links gerückt, allein schon daran zu erkennen, wie eine Linke Sarah Wagenknecht von Leuten wie Diez und Co nach rechts gerückt wird.
Diese dialektisch vorgetragenene Sichtweise- Vergleich Widerstand gegen Hitler- ist m.E. nur noch kläglich.Kommen Sie jetzt nicht mit einzelnen rechten Ausreissern,die haben alle Parteien zu jeder Zeit gehabt,auch nach links!

Beitrag melden
Hyacinth 15.07.2018, 13:51
9. Mit einem 'Weiter so' wird sich nichts ändern

Und den Rechtsruck muss man zur Kenntnis nehmen! Es kann sonst alles nur schlimmer werden - und dann schieben Sie es bitte nicht auf den dummen Deutschen, der sein Fleisch bei Aldi kauft! Wie hat denn die SPD das Land runtergewirtschaftet und für Armut gesorgt? Hartz IV-Empfänger sind froh, wenn sie bei Aldi noch bezahlbares Fleisch bekommen. Und wo wird das Rentenniveau von 48% hinführen? Bestimmt nicht zu mehr Zufriedenheit! Wir sollten uns hier selbst am Nächsten stehen und erst wenn hier im Land die Zufriedenheit wieder hergestellt ist, können wir uns über Hilfen an Dritte unterhalten. Und wen ich nicht eingeladen habe, den hole ich auch nicht im Mittelmeer ab. Das ist ganz einfach.

Beitrag melden
Seite 1 von 28
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!