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Wie wir alles kaputtmachen: Das Grauen hinterm Gartenzaun
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Wo ist nur die Liebe hin? Anstelle von Mitgefühl und Freude tragen die Menschen nur noch Verachtung in der Brust. Uns steht eine traurige Zukunft bevor.

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schwertas 23.09.2017, 11:37
1. Endlich den Kern erkannt woran die Gesellschaft krankt

Ja der Kuchen wird kleiner und der Kampf um das "Meinen Kindern solle es mal besser gehen als mir" wird immer härter. Da will sich der Hass entladen. Das hat der Artikel sehr gut erkannt. Ja und in der Geschichte musste dann immer ein Sündenbock her, weil man ja an die eigentlichen Verursacher nicht rankommt. Ich finde diese Entwicklung sehr unschön und mache da auch nicht mit.

Sehr gelungener Kommentar.

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Strichnid 23.09.2017, 11:56
2.

Zitat von schwertas
Ja der Kuchen wird kleiner und der Kampf um das "Meinen Kindern solle es mal besser gehen als mir" wird immer härter. Da will sich der Hass entladen. Das hat der Artikel sehr gut erkannt. Ja und in der Geschichte musste dann immer ein Sündenbock her, weil man ja an die eigentlichen Verursacher nicht rankommt. Ich finde diese Entwicklung sehr unschön und mache da auch nicht mit.
Alles richtig. Bis auf, dass der Kuchen eigentlich gar nicht kleiner wird.

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Beauregard 23.09.2017, 11:58
3. ein sehr schöner,

literarischer Text für die Wahl morgen. Für unsere AFD-wählenden Nachbarn. Aber die werden die Kolumne nicht lesen, und wenn sie sie lesen, werden sie sie nicht verstehen. Und wenn sie sie im Ansatz verstehen, werden sie sagen, was hat das damit zu tun, daß ich Angst habe vor Leuten, die anders aussehen.

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A.E.W. 23.09.2017, 12:03
4. Binsenweisheit

So funktionierte die Manipulation der Massen schon immer. Und der Blick auf die vergangenen 30 Jahre erweckt nicht den Eindruck, es wäre den Menschen bewusster geworden. Im Gegenteil. Der vergangene schwerwiegende Missbrauch dieser Vorgehensweise liegt lange genug zurück, um wieder mit voller Kraft erstarken zu können. Immerhin erinnern sich die meisten nicht mal mehr an die Wahlversprechen von vor gerade mal vier Jahren.

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achterhoeker 23.09.2017, 12:16
5. Literatur

Literatur ändert nichts. Sonst wäre sie verboten. Angst vor Aussehen? Aha. Sehr flaches Pfützchen in dem der Finger rührt.

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gelbesvomei 23.09.2017, 12:21
6. Och, Frau Berg ...

In Wirklichkeit ist die deutsche Gesellschaft doch schon viel weiter! Im Großen und Ganzen wurde begriffen, dass nur Herz genauso "Kappes" ist wie reine Vernunft. Es geht um das beste Verhältnis (im Sinne des pursuit of happyness) dieser beiden Aspekte - und dieser Abwägungsprozess läuft gerade. Nicht nur rund um die Bundestagswahl, aber auch ...

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Sonia 23.09.2017, 12:28
7. Was kann man zu diesem Kommentar noch ergänzen?

Er ist wie immer zutreffend, toll; leider lesen den nicht die Menschen, die sich genau so verhalten. Die zunehmenden Aggressionen im Alltag sind wirklich erschreckend. Versehentlich einen anderen im Supermarkt anzustoßen, da hilft nicht mehr eine Entschuldigung, da heißt es in Deckung gehen. Ein hochbetagter Prof. sagte zu mir in einem gemütlichen Gespräch zu dieser Thematik: Früher haben die in Kriegen ihre Aggressionen ausgetobt ....keine Lösung in Sicht, dies wäre eine entsetzliche Lösung. Was auch immer wieder zu hören ist, wie nett alle zueinander waren, als die Menschen ärmer waren. Armut macht sicherlich nicht zufrieden und lustig; ist die Mehrheit aber auf einem annähernd gleichen sozialen Niveau kommt der übelste Charakter der Menschen: Neid, vielleicht nicht so zum Ausdruck.

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PaulZ 23.09.2017, 12:37
8. Hirn flambiert

Wir haben ein Wirtschaftssystem, das auf unendliches Wachstum ausgerichtet ist, ohne sich um endliche Größen, wie Ressourcen oder Käufer, zu scheren. Immer mehr Staaten machen dabei mit, deswegen wird es auf dem Weltmarkt immer enger. Druck erzeugt Hitze. Unsere neue Gewalt ist im Grunde Gegengewalt gegen uns selbst, wir verteidigen das System, das uns zerstört. Der Apparat, der uns befähigen würde, die freigesetzte Energie sinnvoll zu nutzen, das Gehirn, schmilzt leider in der Glut.

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ruhepuls 23.09.2017, 12:38
9. Spieglein, Spieglein

Liebe Frau Berg,
vielleicht lesen Sie einmal ihre eigenen Kolumnen noch einmal in Ruhe durch. Da könnte Ihnen ein Licht aufgehen. Auf der einen Seite Zynismus propagieren - und dann den Mangel an Liebe beklagen. Den idealen Menschen, dessen Fehlen sie beklagen, werden Sie nicht finden. Sie (und wir alle) müssen schon die real existierenden lieben. Und genau daran hapert es heute...

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