Forum: Kultur
ZDF-Vierteiler "Nix Festes": Von Sex, Frust und Projekten
ZDF/ Christoph Assmann

Job und Beziehungen, zwischen Kiezkneipen und Altbauwohnungen: Die Mini-Serie "Nix Festes" beleuchtet die Suchbewegungen von Leuten "um die 30" - und erzählt nebenbei von den Sorgen des ZDF.

spon-46v-c1g9 27.02.2018, 21:07
1. Autoren und Regisseure

Autoren als "seine Autoren", sprich die Autoren des Regisseurs, zu bezeichnen, zeugt einmal mehr von der weit verbreiteten Ahnungslosigkeit die hierzulande darüber herrscht, wie eine Fernsehserie entsteht und produziert wird. In den meisten Fällen (ja, in den allermeisten!), weiß der Regisseur gar nicht, dass die Serie überhaupt existiert, während die Autoren schon jahrelang daran arbeiten. Oft kommt der Regisseur sogar erst ins Boot, wenn die Drehbücher schon fertig sind. Die Autoren stehen immer am Anfang, so einfach ist es. Und in dem Moment, in dem ein Regisseur oder Produzent am Anfang eines Projektes steht und selber schreibt, was er sich da so vorstellt - ja, in dem Moment wird er selbst zum Autor. Es wäre doch so einfach, den Autoren einfach die gleiche Wertschätzung zu geben, wie Regisseuren. In den USA und anderen Ländern ist das doch auch so. Wieso geschieht das bei uns nicht auch einfach? Ich will hier keine Unterstellungen machen ("Ahnunslosigkeit" etc.) und nicht unnötig mäkeln. Ansonsten fand ich den Artikel sehr gut. So langsam muss sich nur was ändern, was die Wertschätzung der Drehbuchautoren angeht.

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miriam_rosenstern 02.03.2018, 09:46
2. Bitte nicht stören

Zitat von spon-46v-c1g9
Autoren als "seine Autoren", sprich die Autoren des Regisseurs, zu bezeichnen, zeugt einmal mehr von der weit verbreiteten Ahnungslosigkeit die hierzulande darüber herrscht, wie eine Fernsehserie entsteht und produziert wird. In den meisten Fällen (ja, in den allermeisten!), weiß der Regisseur gar nicht, dass die Serie überhaupt existiert, während die Autoren schon jahrelang daran arbeiten. Oft kommt der Regisseur sogar erst ins Boot, wenn die Drehbücher schon fertig sind. Die Autoren stehen immer am Anfang, so einfach ist es. Und in dem Moment, in dem ein Regisseur oder Produzent am Anfang eines Projektes steht und selber schreibt, was er sich da so vorstellt - ja, in dem Moment wird er selbst zum Autor. Es wäre doch so einfach, den Autoren einfach die gleiche Wertschätzung zu geben, wie Regisseuren. In den USA und anderen Ländern ist das doch auch so. Wieso geschieht das bei uns nicht auch einfach? Ich will hier keine Unterstellungen machen ("Ahnunslosigkeit" etc.) und nicht unnötig mäkeln. Ansonsten fand ich den Artikel sehr gut. So langsam muss sich nur was ändern, was die Wertschätzung der Drehbuchautoren angeht.
Die Autoren erfahren keine Wertschätzung, weil Schreiben ja schließlich jeder kann und keine Technik involviert ist, so dass eventuell eine Handwerksehre fällig wäre. Über die Techniken des Schreibens wäre gesondert zu reden. Sie sind oft nicht mehr als Mechaniken und eben das, was automatisiert abläuft und lediglich abgewandelt werden muss. Erfolg führt immer zum Wiederholungszwang und zur Imitation. | Bitte stören Sie nicht das Publikum während der Rezeption. Wir verlieren es sonst.

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