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AfD-Meldeplattformen: Bildungsexperten warnen vor Bespitzelung an Schulen
DPA

Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Helmut Holter, hat die Online-Plattformen, auf denen AfD-kritische Lehrer gemeldet werden können, scharf kritisiert. Unterstützung erhält er von anderen Bildungsvertretern.

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frenchie3 10.10.2018, 09:58
1. Früher hatte es in der BRD gereicht

daß ein Beamter mit einem Kommunisten am Stammtisch saß und er verlor seinen Posten. Die KP war so was von Pfui und verboten.Aber di NPD ist "zu klein" um verboten zu werden und die AfD darf sogar demokratisch gewählt werden. Dann bitte lebt auch mit den Konsequenzen statt zu jammern. Oder zieht den Verein aus dem Verkehr, ich finde mehr Gründe als damals für die Kommunisten

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ralfsroessler 10.10.2018, 10:01
2. es lebe der Blockwart

im Prinzip erübrigt sich jeder Kommentar. Wer immer noch nicht merkt wes Geistes Kind die AfD ist, der muß entweder blind und taub oder verblödet sein.
Wer diese Partei wählt, der muß/kann wissen, was er da wählt. Das hat mit Protest überhaupt nichts zu tun. Deshalb gibt es für mich keinerlei Nachsicht mit den Wählern dieser rassistisch-faschistischen Truppe.

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ondrana 10.10.2018, 10:08
3.

Die AfD sagt, sie wolle eventuelle Verstöße gegen die Neutralitätspflicht prüfen.
Das ist aber nicht Aufgabe der AfD. NOch haben wir in der Demokratie die Gewaltenteilung:
Die Legislative macht die Gesetze, die Exekutive (die Schulverwaltungen) führt sie aus und achtet darauf, dass sie eingehalten werden.

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gammoncrack 10.10.2018, 10:08
4. Hat denn jemand etwas anderes erwartet?

Je mehr AfD-Wähler existieren, desto sicherer fühlt sich diese Unpartei bei solchen Aktionen. Denn hieraus leitet sie die Zustimmung zur Überwachung der Kritiker ab.

Das kennen wir doch alles schon. Nur, sollten auch die AfD-Sympathisanten aufpassen. Garantiert werden sie auch beobachet. Also, keine öffentliche Kritik, wenn man mit etwas nicht einverstanden ist. Das könnte in Zukunft dazu führen, dass man in die von früher aus China bekannten "Erziehungslager" eintreten darf.

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lhyxlynx 10.10.2018, 10:09
5. Nicht weit von Armbinden entfernt

Was wird das nächste sein, tiefbraune AfD samt potentieller Wählerschaft? Armbinden?

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quercusuevus 10.10.2018, 10:10
6. Selten dämliche Idee der AfD

Wenn einem die politische Einstellung seines Lehrers oder seiner Lehrerin nicht gefällt, muß man eben mit ihnen diskutieren. Hab ich mit meinem linksradikalen Geschichtslehrer auch gemacht. War unterhaltsam, da er nicht unbedingt die hellste Kerze im Lehrerzimmer war.

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m82arcel 10.10.2018, 10:11
7.

"Zum Teil würden dabei "ganz harsche Bilder der AfD gezeichnet, als radikal, unmenschlich, kalt", sagte Baumann, der dem Hamburger Landesverband angehört."
Dafür, die Afd so darzustellen, braucht es keine linken Lehrer oder Journalisten - das schafft die Afd in zunehmendem Ausmaß ganz gut alleine.

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Jan B. 10.10.2018, 10:11
8.

Zitat von frenchie3
daß ein Beamter mit einem Kommunisten am Stammtisch saß und er verlor seinen Posten. Die KP war so was von Pfui und verboten.Aber di NPD ist "zu klein" um verboten zu werden und die AfD darf sogar demokratisch gewählt werden. Dann bitte lebt....
Ihr Vergleich hinkt leider. Es geht nicht darum, dass Lehrer gemeldet werden sollen, die mit der AfD sympathsieiren, sondern es sollen Lehrern gemeldet werden, die im Unterricht sich in irgendeiner Form kritisch gegegenüber der AfD äußern. Das hat mit ihrem Kommunistenvergleich wenig zu tun.

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Sal.Paradies 10.10.2018, 10:13
9. Meister der Denunzation

Schon im dritten Reich haben die Nazis das Denunzieren zur Perfektion entwickelt und alle die im Unterricht aufpassten wissen, wohin solche "Elemente" dann verbracht wurden. Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass es in Deutschland eines Tages wieder eine Partei gegen wird die Strukturen der Nationalsozialisten kopieren und anwenden wollen. Die AFD hat längst ihre Maske fallen lassen und zeigt immer öfter ihre wahre Fratze. Wie dumm und ungebildet müssen viele Wähler sein die glauben, dass diese Partei und diese Politik ihnen hilft und unser Land voran bringt? Offensichtlich gibt es auch hier bei uns eine Klientel wie in den USA. Also Menschen die einer Politik D.Trumps zujubeln und gerne den Mob geben. Man kann nur hoffen, dass auch die AFD eines Tages als Spuk wahrgenommen wird, der nur einen temporären Platz in der deutschen Geschichte eingenommen hat.

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