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Bizarrer Lehrer-Geschenke-Skandal: Wie bei Loriot
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Eine Berliner Lehrerin muss 4000 Euro Strafe zahlen, weil sie ein Geschenk angenommen hat - und der Streit geht weiter: Auch gegen Eltern wurde ermittelt, und ein Schüler bekam massive Probleme in der Klasse. Die Rekonstruktion einer skurrilen Affäre.

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derdingens 16.01.2015, 16:27
1. ... und schließlich bei der Staatsanwaltschaft landete ...

Alles noch nicht zu Ende.
Irgendwann kommt der Zeitpunkt, zu dem die Staatsanwaltschaft die an die Klassengemeinschaft zurückgeben muss.
Dann darf die (zu dem Zeitpunkt wohl nicht mehr Klassen-) Gemeinschaft, die Skulptur der Lehrerin schenken, da sie in keiner Beziehung mehr zu ihr steht.

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tennisas 16.01.2015, 16:28
2. Frau Müller muss weg

...muss Teil der PR-Kampagne für den neuen Sönke Wortmann Film sein...geschickt eingefädelt. Denn wahr darf das nicht sein.

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vo2 16.01.2015, 16:28
3. Teuschland at it's best.

Jeden Tag steht ein Deutscher auf, der einen anderen Deutschen kontrolliert. Den Beamten sie dank. Kein Wunder, dass da nix mehr vorwärts geht.

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jejo 16.01.2015, 16:29
4. Bekloppt

Da weist jemand, der es aus professioneller Erfahrung weiß und wissen muss, dass es kriminell ist, was man vorhat - und dann führen die Eltern das dennoch durch? Wie kann man nur so stur und blöd sein. Die haben unglaubliches und absolut unverdientes Glück gehabt, dass die Verfahren eingestellt wurden. Einen deutlicheren Beweis, das Gesetz wider besseren Wissens vorsätzlich zu brechen, kann es nicht geben.

Das einzige, was fragwürdig ist, ist natürlich der Zeitpunkt der Klage. Das hätte der andere Beamte (!) sofort machen müssen.

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patwet 16.01.2015, 16:30
5. Beamtenrecht

...hat sicher nach wie vor seine Berechtigung. Die hier gezeigte unflexible Handhabung allerdings - ein Abschiedsgeschenk darf auch nicht sein - führt aber auch dazu, dass in der Bevölkerung das Verständnis für die Beibehaltung des Beamtenstandes immer geringer werden dürfte.

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Sueme 16.01.2015, 16:30
6.

hmm mir stellt sich das eher als versuchte Erpressung eines missgünstigen verärgerten Vaters dar. Den scheinbar fand besagter Vater ja erst den Weg zur Polizei als die Note seines Sohnes nicht verbessert wurde.

Aber was lernen wir daraus, man legt als Klasse nicht zusammen um etwas großes für eine beliebte Lehrerin zu kaufen, sondern jeder für sich besorgt im gleichen Laden einen Gutschein (für unter 10€ natürlich) und beschenkt die Lehrerin. Und schon kann keiner klagen oder denunzieren.

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Jochenberlin 16.01.2015, 16:33
7. Explosive Mischung

Meine Meinung: Es handelt sich hier um das Zusammentreffen mehrerer Dinge, die sich gegenseitig negativ beeinflusst haben:

Die gutgemeinte Absicht der Klasse, die Lehrerin auszuzeichnen;
das (anscheinende) Unwissen der Lehrerin über die gesetzliche Regelung;
die platten Rachegelüste des Schülervaters;
der Übereifer der Staatsanwaltschaft, jeden Beteiligten "dranzukriegen" -
wobei ich die letzten beiden Dinge einfach unsagbar dämlich bzw. für überhaupt nicht angebracht finde. Der Vater hat nicht weit genug gedacht, denn er musste wissen, dass herauskommt, dass er die Lehrerin in die Pfanne haute und sein Sohn darunter leiden wird.
Die Staatsanwaltschaft ist anscheinend nicht ausgelastet, dass sie sich mit solchem Krümelkram (aufklären, wer von den Eltern hat sich schuldig gemacht?) beschäftigte. Einige der dort handelnden Personen haben offensichtlich den falschen Beruf gewählt und können Wichtiges nicht von Unwichtigem unterscheiden. Die sollten lieber bei Amazon Pakete packen...

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PTerGun 16.01.2015, 16:35
8. Glück gehabt!

Glück gehabt. Sonst hätte die Lehrerin jetzt einen über 100€ teuren Staubfänger daheim. Kinder was sind das für Zeiten. Hätten die Schüler nicht irgendetwas kreatives machen können. Ein gemeinsames Heft mit Fotos. Jeder, der will, schreibt kurz ein persönliches Erlebnis mit der Lehrerin. Meinetwegen ein Poesiealbum. Das wäre doch eine schöne Erinnerung und hätte einen hohen ideellen Wert und einen monetären unter 10 €.
Bloß jeder gibt Geld für so einen Klotz. Enttäuschend seitens der organisierenden Eltern.

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zahndochro 16.01.2015, 16:35
9. Der Innensenator...

des Landes Berlin sollte sich des klagenden Vaters annehmen und ihn aus dem Schuldienst entfernen - als Lehrer kann man sich nicht deutlicher für die Erziehung fremder Kinder disqualifizieren als zu zeigen, daß man die Konsequenzen seines Handelns (hier die Ausgrenzung aus dem Klassenkollektiv) für die eigenen Kinder nicht einschätzen kann...

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