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Bundestagswahl: Was wäre, wenn nur Teenager wählen dürften?
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Komm, wir tun so, als ob: Kommende Woche geben eine Million Jugendliche deutschlandweit ihre Stimme ab - so viele wie noch nie. Die Ergebnisse der vergangenen Juniorwahlen zeigen, wie 15- bis 17-Jährige ticken.

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bamesjond0070 16.09.2017, 15:44
1. Ich werde niemals eine Partei wählen

die sich gegen das Wählen ab 16 einsetzt. Auch das Argument, Jugendliche würden extremer wählen, ist selbst wenn es stimmen würde mehr als fragwürdig. Können wir dann nicht gleich alle ausschließen, deren Wahlverhalten uns nicht passt? Und haben wir nicht in DE eine lange Geschichte an Staatsformen, die genau das unterstützt hätten? Was hier geschieht ist Unterdrückung und wer sich gegen Wahlen ab 16 einsetzt hat

1. Demokratie nicht verstanden
2. ihr absichtlich geschadet

und darf sich dann auch nicht beschweren, wenn die Menschen sich weniger für Politik interessieren.

Martin Schulz sagte ua. dazu, Frau Merkel begehe einen "Anschlag auf die Demokratie" was er mittlerweile leider wieder zurückgenommen hat, dem ich aber unter alle Zuständen zustimmen kann.

Der Verfassungsschutz zerstört nach und nach den Datenschutz und Millionen Deutscher, die bis zum Rest ihres Lebens gezwungen sind, damit zu leben, dürfen nichts dagegen tun. Interessante Interpretation von Freiheit.

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nurEinGast 16.09.2017, 18:02
2. ich werde niemals niemals sagen

bin aber gegen ein Wahlrecht für 16jährige. Denen fehlt einfach die Lebenserfahrung, die können nur das einordnen, was ihnen "in" erscheint oder wo ihnen die Werbung gefällt. Sieht man ja sehr schön an den Werten. 2013 waren die Piraten der geheime "In-Tipp". Die anderen, die sich letztlich auch nur als Eintagsfliege entpuppten. Und der grosse Anteil an SPD und CDU-Wählern offenbart auch nur Unwissenheit. Die wissen halt einfach nichts über die unselige Vergangenheit der SPD und die Gründe, warum die keiner mehr ernst nimmt- Randgruppen und Promis mal ausgenommen. Unterm Strich bleibt: Lasst die Jugend erstmal Lebenserfahrung sammeln und betraut sie dann mit solch wichtigen Entscheidungen. Alles andere ist unseriöser Blödsinn

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d58378 16.09.2017, 18:17
3.

Zitat von bamesjond0070
Was hier geschieht ist Unterdrückung und wer sich gegen Wahlen ab 16 einsetzt hat
Ich stimme Ihnen nicht zu. Der verantwortungsvolle Umgang mit einem Werkzeug von derartiger Tragweite wie die Demokratie sollte nicht an Leute gereicht werden, die noch nicht in der Lage sind die Tragweite ihrer Entscheidungen langfristig einzuschätzen.
Es mag ausnahmen geben und genau so mag es auch ältere geben die das nicht können, aber es muss eine Grenze geben.
Schaut man sich allerdings aktuelle Studien an, die zeigen das das "Erwachsenwerden" also das Erwerben von Reife heutzutage bis um das 30. Lebensjahr andauern kann während es noch vor zwei Generationen bei einem Alter von 20 einen vergleichbaren Reifegrad erreicht hat wäre eine Absenkung des Wahlalters ein bedenklicher Schritt.
Schauen Sie doch selbst hier im Spiel mal nach den Artikeln zu den Generationen X & Y.

Ich nehme ebenso an das Herr Schulz den Irrsinn seiner Idee noch rechtzeitig erkannt hat.

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Kit Kerber 16.09.2017, 18:23
4.

Brauchen wir einen U18-Bundestag? (Wie im Fußball: U21.) Im Prinzip spricht nichts dagegen, nur über die Kompetenzen müßte man sich einigen. Worüber darf das U18 beschließen? Kann es nur eigene Untersuchungsausschüsse einrichten oder darf es auch eine eigene Kanzlerin wählen? Wo ist der Sitz des U18? Bekommen die Jung-Abgeordneten lebenslange Pensionen? - Es sind viele Fragen offen, aber klar ist: junge Wähler haben ein Recht auf faire Repräsentation.

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RamBo-ZamBo 16.09.2017, 18:28
5. asdf

Jugendliche würden meist ziemlich links wählen. Solange man kein eigenes Geld verdienen muss verständlich. Außerdem werden den Kindern heute in den Schulen und anderen Institutionen sehr linke Meinungen vermittelt, weil in diesen Berufen Menschen aus dem linken Spektrum überrepresentiert sind. Der staatlich geförderte Kampf gegen Rechts tut sein übriges. Und Rechts beginnt für viele Schüler kurz vor der FDP. Ging mir als Abiturient auch so. Später wird dann die Meinung differenzierter. Hoffentlich verhindern das die heutigen Filterblasen links wie rechts nicht.

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mwroer 16.09.2017, 18:29
6.

"Jugendliche wählen häufiger SPD und die Grünen als der Rest der Bevölkerung" - stimmt so nur bei den Grünen, bei der SPD ist das schon seit 2009 andersrum. Schreibt bitte korrekt - SPD und Gründe sind nicht das gleiche. Erstaunlich auch - selbst bei dieser Gruppe hat die CDU eine Mehrheit.

Ich bin auch dafür dass man schon ab 16 wählen darf - immerhin ist man dann am Ende der Legislaturperiode 20 Jahre alt und dürfte seit 2 Jahren wählen. Das sollte man berücksichtigen. Dann allerdings MUSS die politische Bildung massiv gestärkt werden - und damit meine ich nicht Indoktrination durch Parteien sondern ganz einfach das Wissen um das politische System, Erst-- und Zweitstimme etc.

Lasst sie wählen. Das einzige Problem was ich habe, aber da stecke ich gerne zurück, ist dass dann Menschen wählen die in ihrem Leben keinerlei Verantwortung getragen haben, die nie gearbeitet haben, die keine eigenen Ausgaben haben - außer die welche sie durch Geld das ohne Gegenleistung von den Eltern kommt - und von daher auch nur extrem schwer abschätzen können über was sie da eigentlich entscheiden.

Auf der anderen Seite gilt das mittlerweile auch für die überwältigende Mehrheit der 18 jährigen. Wir leben nicht mehr im Jahr 1900 wo man mit 14 angefangen zu arbeiten. Von daher - Bedenken hin oder her, gebt ihnen Wahlzettel.

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coralie.berger-leroc 16.09.2017, 18:34
7. Die sollen Jugendliche sein dürfen

Mittlerweile finde ich 18 schon fast zu früh zum Wählen. Unsere Welt wird - zum Beispiel durch Digitalisierung und Globalisierung - immer komplexer. Verantwortungsbewusste Erwachsene müssen lernen, mit immer mehr Widersprüchen zu leben, auch mit schmerzhaften (weil moralisch eigentlich nicht vertretbaren). Meiner Beobachtung nach ziehen sich Kinder und Jugendliche Dramatisches viel stärker rein als Erwachsene, sie haben noch keinen intellektuellen Schutz dagegen entwickelt. Sie sollen nicht mit in die Verantwortung genommen werden. Verantwortlich sind Erwachsene, Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, Kinder und Jugendliche zu sein.

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mwroer 16.09.2017, 18:39
8.

Zitat von nurEinGast
bin aber gegen ein Wahlrecht für 16jährige. Denen fehlt einfach die Lebenserfahrung, die können nur das einordnen, was ihnen "in" erscheint oder wo ihnen die Werbung gefällt. Sieht man ja sehr schön an den Werten. 2013 waren die Piraten der geheime "In-Tipp". Die anderen, die sich letztlich auch nur als Eintagsfliege entpuppten. Und der grosse Anteil an SPD und CDU-Wählern offenbart auch nur Unwissenheit. Die wissen halt einfach nichts über die unselige Vergangenheit der SPD und die Gründe, warum die keiner mehr ernst nimmt- Randgruppen und Promis mal ausgenommen. Unterm Strich bleibt: Lasst die Jugend erstmal Lebenserfahrung sammeln und betraut sie dann mit solch wichtigen Entscheidungen. Alles andere ist unseriöser Blödsinn
Ich hatte durchaus die gleichen Bedenken - aber seien Sie ehrlich: Welcher 18 jährige hat denn in den Gebieten die Sie meinen mehr Erfahrung? Auch da leben die meisten noch bei ihren Eltern oder sind gerade mal raus, in der Ausbildung, auf der Uni ... ich sehe da mittlerweile keinen Unterschied mehr.

Meine Kinder waren bis zum 23 Lebensjahr komplett finanziell abhängig von uns. Universität halt. Dauert. Wo soll denn da die Lebenserfahrung herkommen? Woher sollen die wissen welche Konsequenzen was hat? Eben - aber wählen dürfen sie seit 5 Jahren. Rein wahltechnisch unterschied die nichts von einem 16 jährigem.

Meine Kinder hätten sich in dem Alter - OHNE echte Lebenserfahrung sogar zur Wahl stellen und im Bundestag mitregieren dürfen (also in den Niederlanden aber das Prinzip ist das gleiche).

Die Zeiten wo man mit 14 im Bergwerk arbeiten konnte sind vorbei - Kinder starten später in das 'echte' Leben. Von daher ist 18 genau so albern - ich denke ab 16 beginnt man sich für die Gesellschaft zu interessieren und da wird auch das Fundament gelegt:

Nimmt man mich ernst? Kann ich was beeinflussen? Habe ich eine Wahl?

Das ist wichtig und letztlich ist man nach der Hälfte der Legislaturperiode dann schon 18 und am Ende schon 20 bzw. wenn das mit den 5 Jahren durchgeht schon 21! Ich finde das ist zu lange.

Und Ihre persönliche Meinung zur SPD, der ich mich anschließe, ist hier komplett unwichtig. Oder Sie müssten im Prinzip auch den Leuten die jetzt schon wieder FDP wählen wollen das Wahlrecht absprechen.

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schnabelnase 16.09.2017, 18:46
9. Bloß nicht!

Besser raufsetzen auf 21, genau so die Führerscheinprüfung. Jugendliche haben in diesem Alter ein völlig naives Weltbild. Frieden schaffen ohne Waffen! Hat leider noch nie geklappt. Zudem verdienen sie kein Geld, scheren sich also auch nicht darum, ob eine Partei beispielsweise den Steuersatz ab 60.000 Euro brutto/Jahr auf 55 % anheben will, was zudem gar nicht verfassungsmäßig wäre, aber was eine Verfassung ist wissen sie ja auch nicht. Dass die Teenies damals zuhauf die Chaotentruppe der Piraten gewählt hätten, sagt eigentlich alles. Damit will ich nicht behaupten, dass das nicht auch auf das Gros unserer wahlberechtigten Mitbürger zutrifft. Aber die sinnsuchenden Jungspunde können nicht auch noch über das Schicksal meiner oder anderer Familien entscheiden, die mitten im realen Leben stehen und keine Zeit haben, darüber nachzudenken, auf welcher Route sie in Unterhosen Nicaragua durchqueren.

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