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Fehlende Weltoffenheit: Bund will angehende Lehrer öfter ins Ausland schicken
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Lehramtsstudenten gehen seltener für Praktika oder zum Studieren in ein anderes Land als andere Studenten. Der Bund will das ändern und legt ein millionenschweres Förderprogramm auf. Laut Kritikern kommt das viel zu spät.

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wincel 08.02.2019, 21:48
2.

Sehr deutsch: Schimpfen, dass es nicht eher passiert, statt zu loben, dass es jetzt passiert.

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asnide 08.02.2019, 21:53
3. Preiswerte und naheliegende Variante

Sinnvoll ist es sicher auch, jeden Lehrer einige Jahre in einer Schule unterrichten zu lassen, die im sozialen Brennpunkt liegt. Es gibt Kollegen, die kennen so etwas nur vom Hörensagen. Da ergeben sich Perspektivwechsel, die sehr unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen eröffnen. Um unterschiedliche Lebensweisen kennenzulernen, ist das genau das Richtige. Wäre auch für Lehrer an konfessionell gebundenen Schulen sehr erhellend.

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ahloui 08.02.2019, 22:17
4. @#2

genau das war auch mein erster Gedanke. Die Dame selbst hätte ja auch drauf kommen und das vorschlagen können.

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Ralf84 08.02.2019, 22:33
5. Auslandsschulen

Es gibt zahlreiche Deutsche Auslandsschulen, die die BRD jährlich mit der Entsendung von Lehrkräften unterstützt. Ein tolles Konzept, um die deutsche Kultur zu verbreiten.
Die Infrastruktur ist also gegeben :)

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totó 08.02.2019, 22:38
6. Praxisbezug

Es wäre meiner Meinung nach sinnvoller Lehrer alle zwei Jahre mal für ein Praktikum in die Wirtschaft zu schicken. Da erfahren sie, wie man das was man lehrt anwendet. Das dann anschließend zu vermitteln motiviert auch die Schüler. Das erhöht die Fachkompetenz der Lehrer erheblich und macht sie nebenbei auch weltoffener.

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Profdoc1 08.02.2019, 22:41
7. Guter Vorschlag, nicht nur für Lehrer*innen

Genau das wird benötigt, aber für viele Studierende. Ich habe erlebt, dass Studis, die ein Semester im Ausland waren, als Erwachsene zurückgekommen sind. Die Studieninhalte sind nebensächlich. Also bitte, ab in die Welt....
Nebenbei: Der Knackepunkt bei Lehrer*innen ist noch ein weiterer: Schule-Hochschule-Schule. Damit wird der Horizont nicht erweitert. Das liegt jedoch am pol. Willen es zu ändern. Grundvoraussetzung in der Lehrer*innenausbildung muss ein mindestens einjähriges Praktikum in der Wirtschaft sein - vor dem Studium oder nach dem Studium. Um das zeitlich zu kompensieren, sollte das Gehalt angepasst werden. Und Verbeamtung: No! Lehrer*innen, Profs, etc. müssen keine Beamte sein. Aber um das zu ändern, könnten wir auch Linksfahren einführen.....

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Stäffelesrutscher 09.02.2019, 23:13
8.

Würde man Studierenden ein Gehalt zahlen, so wie es an der Bundeswehr-Uni üblich ist (1.250 Euro pro Monat), wäre das Finanzproblem schon weitgehend gelöst, denn ein Auslandszuschlag/Mietzuschuss wird ja wohl auch noch drin sein.
Ja - und hat man uns nicht eingeredet, Bologna müsse eingeführt werden, um die Anerkennung zu erleichtern? War wohl nix!

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blödbacke 09.02.2019, 00:02
9. Besser noch:

Die angehenden LehrerInnen sollten vorm Studium lieber eine Ausbildung machen (so wie BerufsschullehrerInnen), damit sie mal was anderes als Schule und Uni kennenzulernen. Eine andere Uni im Ausland reicht da nicht, finde ich.

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