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Fortbildung der Pädagogen: "Wir können nicht auf den biologischen Austausch der Lehre
DPA

800.000 Lehrer in Deutschland sollen sich kontinuierlich fortbilden. Doch das Thema wird sträflich vernachlässigt, sagt Schulforscher Peter Daschner.

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fatherted98 06.08.2018, 08:00
1. Wie wäre es...

...wenn zur Abwechslung mal Unterricht gemacht würde....ganz normaler Unterricht....ich meine: lesen, schreiben, rechnen lernen...vielleicht noch etwas Geographie und Geschichte.....aber dazu reicht es anscheinend nicht....dann doch lieber Fortbildung....Supervision....oder sonstiger Mumpitz.
In Frankreich geht man den richtigen Weg....Handys raus aus der Schule....in Deutschland undenkbar...schon die Wegnahme eines Smartphones im Unterricht kann den Lehrer eine Anzeige einbringen.....

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Pecaven 06.08.2018, 08:13
2.

Es zeigt sich einmal mehr, das Beamtentum versagt auf der ganzen Linie. Nicht nur im Wohnungsbau (Buerokratie), Ueberwachung der Vorgaben in der Automobilindustrie (Abgasskandal), Grossbauvorhaben wie BER (Korruption oder Unfaehigkeit), Krankensysteme, usw.,. Wie sollen sie dann im Schulsystem etwas richtig machen?

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Roland Bender 06.08.2018, 08:14
3. Ich halte wenig davon Lehrer weiterzubilden

Mittlerweile haben es die Lehrer geschafft, dass Fortbildungen überwiegend während der Schulzeit angeboten werden. Und das bedeutet noch mehr Unterrichtsausfall. Gott bewahre, daß die Herrschaften in den Ferien arbeiten müssen.

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spontanistin 06.08.2018, 08:18
4. Das ganze System gehört auf den Prüfstand!

Wenn angeblich in Holland aktuell ein Achtjähriger die Abiturprüfung besteht - offensichtlich mit individueller Betreuung durch Privatlehrer - dann gibt es wohl erhebliche Effizienzverluste im jetzigen System.

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dasfred 06.08.2018, 08:19
5. Schön, mal davon gehört zu haben

Aber es braucht zuerst die aktive Teilnahme der Lehrer, die Erkenntnis, dass sie sich immer neuen Herausforderungen anpassen müssen. Nur aus dem Gefühl heraus funktioniert das nicht. Dann muss es auch konkrete Zielvorgaben geben.

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mantrid 06.08.2018, 08:21
6. Eigentlich auch nur 6 Wochen Urlaub

Eigentlich sollen Lehrer auch nur sechs Wochen Urlaub haben und den Rest der unterrichtsfreien Zeit nutzen, um sich fortzubilden. So sollen Berufsschullehrer z.B. Praktika in Betrieben machen, um über neue Entwicklungen und Veränderungen in der Praxis auf dem Laufenden zu bleiben. Bitte mal melden, wer jemals in seinem Betrieb einen Berufsschullehrer im Praktikum erlebt hat!

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robbery 06.08.2018, 08:23
7. Weiterbildung ja

aber in den Ferien. Aber grundsätzlich frage ich mich auch was das bewirken soll? Ein Lehrer wird gut durch seine Erfahrungen und nicht durch Theoretisieren. Ansonsten Handy einschliessen wie in Bayern schon Usus und wieder Grundlegendes lehren. Was soll eine Ausbildung in PowerPoint, wenn morgen schon die nächste Version rauskommt. Und vor allem weniger Experimente mit Kindern!! Anstatt Weiterbildung mehr Lehrer einstellen und arbeiten lassen, auch während der Ferien.

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mronkey 06.08.2018, 08:25
8. Fortbildungen=mehr Stellen

Ich unterstütze die Forderung nach mehr Fortbilungen absolut. Andere Beiträge hier ("einfach mal Unterricht machen") zeigen, dass viele immer noch nicht verstanden haben, dass es ein Unterschied ist, ob man das 1x1 kann oder ob man es VERMITTELN kann. Und dabei geht es 'nur' um seit Jahrhunderten bestehende Basics. Jetzt kommt die Digitalisierung, Inklusion und Heterogenität, Demokragiepädagogik uvm verstärkt hinzu. Der alte Pauker mit 30 Jahren im Beruf kann (ohne Fortbildung) darauf gar nicht reagieren. Leider kommt hinzu, dass viele (wenn auch längst nicht alle) Lehrer, sich gar nicht fortbilden wollen. Das hieße ja, dass ihr Unterricht noch nicht perfekt ist... Da muss sich von der Mentalität (wie im Artikel beschrieben) noch einiges ändern. Das wohl größte Problem ist aber wohl wieder mal mangelnde Investitionsbereitschaft. Fortbildungen bedeuten am konkreten Tag immer Unterrichtsausfall bzw Kompensation durch Vertretung. Ergo werden mehr Lehrerstellen benötigt und das kostet Geld. Wenn an einer Schule mit 50 Lehrern jeder Pädagoge an drei bis vier Tagen im Jahr auf Fortbildung ist, dann müsste dafür ja beinahe schon eine komplette Stelle neu geschaffen werden. Achja, Lehrer müssen Übernachtungskosten und Verpflegung (wie übrigens bei Klassenfahrten auch!) sehr häufig aus eigener Tasche bezahlen... Ein wirklich trauriges Bild

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fördeanwohner 06.08.2018, 08:26
9. -

Zitat von Roland Bender
Mittlerweile haben es die Lehrer geschafft, dass Fortbildungen überwiegend während der Schulzeit angeboten werden. Und das bedeutet noch mehr Unterrichtsausfall. Gott bewahre, daß die Herrschaften in den Ferien arbeiten müssen.
? Das Gegenteil ist der Fall! Früher waren Fortbildungen fast ausschließlich während der Unterrichtszeit. Zwar gibt es solche immer noch, da viele Fortbilder schließlich selbst noch unterrichten und daher nicht alles noch on top machen können, jedoch sind die allermeisten Fortbildungen am WE oder nachmittags nach dem Unterricht. In S-H gilt: Jede Stunde zählt.
Desweiteren gibt es sog. Schulentwicklungstage, an denen alle Lehrkräfte einer Schule teilnehmen müssen. Die Termine sind Monate im voraus bekannt, so dass die Eltern drumherumplanen können oder auch mal, da es Brückentage sind, einen Kurzurlaub machen.
Nicht einfach mal was behaupten, bitte!

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