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Für Stipendien: Bloomberg will seiner früheren Uni 1,8 Milliarden Dollar spenden
AFP

Er hat sein Studium mit einem Darlehen finanziert - und findet die Hürden für Studenten zu hoch: Deshalb macht Michael Bloomberg der Johns-Hopkins-Universität jetzt ein Milliardengeschenk.

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MG34 19.11.2018, 06:45
1. Bravo!

Gut gemacht, Mr. Bloomberg!

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Newspeak 19.11.2018, 07:29
2. ....

Als insividuelle Tat ja lobenswert. Andererseits, warum können Superreiche und Grosskonzerne nicht einfach unauffällig ihre Steuern zahlen, so dass der Staat auch so das Geld für ein kostenfreies Bildungssystem hat?

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Lex Democraticus 19.11.2018, 07:37
3. Eklatanter Fehler

Wieder ein schlecht recherchierter Spiegel-Beitrag mit Fehlinformationen:
"Die private Johns-Hopkins-Universität wurde 1876 gegründet - damals die erste Hochschule der Vereinigten Staaten überhaupt. "
Die Harvard Universität ist die älteste der USA, sie wurde bereits in 1636 gegründet. Es gibt auch weitere - wie z.B. die College of William & Mary in 1693 - die ähnlich alt sind.

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so-long 19.11.2018, 08:12
4. Der unlösbare Zwist

Zitat von Newspeak
Als insividuelle Tat ja lobenswert. Andererseits, warum können Superreiche und Grosskonzerne nicht einfach unauffällig ihre Steuern zahlen, so dass der Staat auch so das Geld für ein kostenfreies Bildungssystem hat?
zwischen (demokratisch?) legitimierten Politikern, die Steuergelder (auch oft nach dem Prinzip der Gießkanne, besonders vor anstehenden Wahlen) im Volk verteilen, dabei aber auch an sich denken, oder Grossmäzenaten, die (diktatorisch oder total freiheitlich) einen Geldbetrag nach ihren Vorstellungen einsetzen.
Wobei im Falle der USA deren Erbschaftssteuergesetzgebung eine besondere Rolle spielt.

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sozialismusfürreiche 19.11.2018, 08:15
5. @Newspeak/ Beitrag 2

Das frage ich mich auch immer! Die Antwort ist einfach. Die Meisten Konzerne sind gierig, bzw. deren Teilhaber sind es. Die scheren sich nicht um die Gesellschaft. Da ist ein starker Staat gefragt, die Steuer ohne Wenn und Aber in voller Höhe einzutreiben und sämtliche Abschreibungen, Subventionen u d Schlupflöcher zu schliessen. Passiert nur nicht. Wer will sich schon auf die Aussicht auf großzügige Spenden verzichten.

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mf_sunnyvale 19.11.2018, 09:28
6. Harvard vs. Johns Hopkins Universität

@Lex Democraticus: Im Prinzip haben beide Recht - Harvard war die erste Universität in den damaligen Englischen Kolonien und befasste sich vornehmlich mit der Lehre. Johns Hopkins dagegen war die erste Universität in den USA die Forschung und Ausbildung kombinierte.

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janne2109 19.11.2018, 09:30
7. mecker, mecker

wie immer wird hie gemeckert, eine feine Idee und generell wird in den USA mehr gespendet für Schulen Unis usw. sollten sich einige in Eurpa ein Beispiel nehmen

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helmut.alt 19.11.2018, 09:40
8.

Zitat von Newspeak
Als insividuelle Tat ja lobenswert. Andererseits, warum können Superreiche und Grosskonzerne nicht einfach unauffällig ihre Steuern zahlen, so dass der Staat auch so das Geld für ein kostenfreies Bildungssystem hat?
Das Problem in den USA besteht darin, dass man, im Gegensatz zu Deutschland, an guten Universitäten nicht kostenfrei studieren kann; es gibt nur wenige Stipendien. Wenn die "Superreichen" an Universitäten spenden, dann ist das steuerlich absetzbar. Warren Buffet, Bill Gates und viele andere verfahren ähnlich und haben wohltätige Fonds gegründet. Dem Staat gehen auf diese Weise Steuern verloren (armes Militär), aber zum Wohl von Bedürftigen.

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paula_f 19.11.2018, 09:42
9. was hat das mit Bilfinger und Berger zu tun?

unser ehemaliger hessischer Ministerpräsident führte einst Studiengebühren ein. Er hat die Macht der Medizinerverbände gestärkt mit dem Ergebnis zu wenig Studienplätze um zunächst, nach der Wende, die Pfründe der Mediziner zu schützen. Wir haben jetzt zuwenig Ärzte - viel weniger (30%) als die Summe der Ärzte in West und Ostdeutschland direkt nach der Wende. Wir importieren Ärzte - mit deren Familien und fördern diese mit Sprachkursen und Weiterbildung - und sind in vielen Fällen mit schlechten Leistungen konfrontiert - das sind die Beobachtungen von Agenturen die diese Ärzte an Krankenhäuser vermitteln. Wir haben dank der genialen Bildungspolitik immer noch zu wenig Studienplätze für deutsche Medizinstudenten und Bilfinger und Berger hat den Einsatz des hoch professionellen Herrn Koch auch nicht überlebt. Entscheidungen mit Beteiligungen von Interessenverbänden - Lobbyisten - die eigentlich bezahlte Lügner sind gehen in der Regel schief.

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