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Ganz harte Schule: Der Rückkehrer
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Der Auszug der Kinder stellt Eltern auf die Probe. Was tun mit der neuen Leere in der Wohnung? Kolumnist Armin Himmelrath hatte sich gerade mit der Situation angefreundet, als sein Sohn verkündet: Ich bin wieder da.

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jujo 30.12.2018, 16:57
1. ...

Es ist gut und richtig, das sich die Kinder von den Eltern zur gegebener Zeit emanzipieren. Sichtbar durch den Auszug.
Es ist aber genauso wichtig, sich dann von den Kindern zu emanzipieren.
Klare Ansage Hotel Mama/Papa ist vorbei!
Für uns galt das nur bis zum ersten Enkelkind. Seitdem ist Hotel Oma/Opa jederzeit geöffnet.

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dasfred 30.12.2018, 17:12
2. Mit Kindern ist alles möglich

Meine Schwester hat mir vor ein paar Wochen gemailt, ihr Jüngster hat Urlaub und fährt ein paar Tage weg. Der ältere ist im Frühjahr mit seiner Freundin zusammengezogen. Sie hat mit ihrem Mann für ein paar Tage das Haus ganz allein. Eine Stunde später die nächste Nachricht. Der ältere hat Bescheid gesagt, er kommt gleich, in der Wohnung hat sich Schimmel gebildet, da können sie nicht mehr schlafen und und schon war das Haus samt Freundin und Hund wieder voll. Neue Wohnung gibt es mittlerweile, aber aus der besinnlichen Adventszeit wurde Jubel, Trubel und Hund betüddeln.

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anna cotty 30.12.2018, 18:47
3.

Wir sind unsere vier Kinder gut und schnell losgeworden. Sie wollten studieren und natuerlich nicht an der hiesigen Uni und schon waren sie mit 18 Jahren ( mehr oder weniger) aus dem Haus. 'Mehr' war meine aelteste Tochter, die ab dann hoechstens 4 oder 5 mal fuer eine kurze Uebernachtung bei uns auftauchte und 'weniger' war Kind Nr. 2, ihr Bruder, der jedem Freitag nach Hause kam und am Sonntag zurueck fuhr, egal wie sehr wir ihm nahelegten, dass es doch bestimmt toll waere, auch mal ein Wochenende in einer Universitaetsstadt zu verbringen, als bei uns auf dem Dorf. Das lustige ist, dass unsere aelteste Tochter nach 10 Jahren mit ihrer Familie zurueck in unser Dorf gezogen ist und ich sie und unsere 3 Enkel fast taeglich sehe und mein aeltester Sohn hoechstens 2x im Jahr mit seiner Familie bei uns ist und 2 Stunden entfernt wohnt.
Es ist gut und richtig, dass Kinder ihr Elternhaus verlassen. Wir geniessen heutzutage unsere Freiheit und unsere Ruhe, die wir besonders zu schaetzen wissen, wenn wir , wie jetzt ueber Weihnachten , die ganze Familie fuer ein paar Tage hier gehabt haben. Es ist schoen, dass die Kinder kommen, aber es ist auch sehr schoen, dass sie wieder gehen.

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dergrosseonkel 30.12.2018, 20:03
4. Ich werde es mir wie gewohnt...

einfach machen.
Wir haben ein Zweifamilienhaus gebaut, die Kinder bewohnen die erste Etage. Zum 18. Geburtstag bekommen die jeweils ein schönes, großes Kofferset und ziehen aus.
Dann wird die Etage vermietet.
Endeausmickymaus.

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three-horses 30.12.2018, 21:44
5. Man kann auch für immer verlieren.

Zitat von dergrosseonkel
einfach machen. Wir haben ein Zweifamilienhaus gebaut, die Kinder bewohnen die erste Etage. Zum 18. Geburtstag bekommen die jeweils ein schönes, großes Kofferset und ziehen aus. Dann wird die Etage vermietet. Endeausmickymaus.
Ziemlich hart. Bleibt lebenslang hängen. Auch wenn man es unter Umständen verdient. Ich springe etwas zurück...ein Junge, Frettchen
bekam die Freiheit und konnte eigentlich draußen im Garten bleiben. Inklusive Wasser und Futter. Als wir weggefahren sind war der Bursche nicht zu finden. Bei zurück war der wieder im Wohnzimmer. Über das Balkon. Die Tür war wegen ein paar Kabel nur mit einem Gewicht, etwa 10 Kilo von Ihnen abgesichert. Die Freiheit wollte der, sein Heim aber nicht verlieren. Auch Menschen sind so.

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SissyGerman 30.12.2018, 21:53
6. Der Mann ist Wssenschaftsjournalist?

Und läßt sich von den Kindern auf der Nase rumtanzen? Aus den Dödeln wird im Leben nix, schon gar nicht ein Vorbild als Grundschullehrer. Als Eltern kann man woh nicht aus seiner Haut, um so schlimmer, wenn einem Fremde erzählen, nachdem man sein Privatleben ausgebreitet hat,daß der jahrelange Einsatz vergebene Liebesmüh war. Übrigens habe ich zwei Kinder und ich weiß was die über mich denken ;-)

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Sonia 30.12.2018, 22:09
7. Ich klopfe mir auf die Schulter

beim Lesen solcher Artikel. Wenn Eltern glauben, sie seien die Kumpel ihrer Kinder, der beste Freund oder die beste Freundin, wäre es für die Gesellschaft besser gewesen, sie hätten sich einen Hund angeschafft. Hätte mich mein 17-jähriger Sohn Alter genannt, hätte ich ihn aufgefordert im Bad sein Frühstück zu beenden, jedenfalls nicht mit uns am Tisch. Wir kennen keine Messie-Kinderzimmer, keine hingefeuerten Schuhe, keine Pampigkeiten, keine Diskussionen, wenn es ums Einkaufen geht. Bei und sagt man sogar noch bitte, danke, darf ich mal an den großen Fernseher, kann ich euch was mitbringen, sollen wir morgen Frühstück machen. Ja, solche Kinder gibt es; sie machen Freude. Nein, wir sind keine Seltenheit. In unserem Freundeskreis gibt tolle Kinder, höfliche, kluge Kinder. Eltern, die keine Psychologen besuchen, selbstbewusste Kinder u. Jugendliche, wo die Eltern das Sagen haben u. nicht die Kinder Eltern dirigieren.

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peterpicasso 30.12.2018, 22:23
8. Musterarbeit!

Leider hat der Autor in der frühkindlichen Erziehung versäumt die Kinder zur Mitarbeit im Haus anzuregen. Der Temporäre Wiedereinzug ist sicher eine gelungene Gelegenheit Versäumtes aufzuarbeiten und den PlayStation Stecker zu ziehen. Dann wäre er froh über die Hilfestellung bei der Hundeausführung und der Sohn würde auch sicher mal einen Einkauf springen lassen und erledigen.

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Jimi 31.12.2018, 11:37
9. Wunderschön...

...geschrieben. Wer je Kids in dem Alter hat(te) weiß (hoffentlich): Tiefenentspannung hilft und lässt den Bluck auf die schönen Momente zu, die dadurch sofort zunehmen.:)

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