Forum: Leben und Lernen
Gewalt an Schulen: "Mit dem Kopf gegen die Tafel geschlagen"
DPA

Ein Vater erhebt schwere Vorwürfe: An einer Schule in Oberbayern haben Lehrer offenbar die Kontrolle über den Unterricht verloren. Was steckt dahinter?

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HelmutEck 17.03.2018, 19:22
40. Schule und Gesellschaft

Ein junger Kollege wurde vor etwa einem Jahr an eine andere Schule versetzt. In einem Gespräch vor einigen Wochen erfuhr ich von ihm, dass ihn ein Achtklässler geohrfeigt hat. Er habe ihn aufgeregt und sei ihm auf die Nerven gegangen, war dessen Statement. Der Schulleiter beließ es bei einem Gespräch mit dem Schüler. Diese Woche stach ein 7-jähriger Grundschüler einer Lehrerin mit einem Messer in den Bauch .....
Solche Ungeheuerlichkeiten sind heute an der Tagesordnung. Passiert etwas? Nein, natürlich nicht, es gibt Wichtigeres. Bin mal gespannt, wie lange noch. Die Kinder unserer Eliten betrifft es ja nicht, die gehen in Eliteschulen.

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michlauslöneberga 17.03.2018, 19:28
41. Leider

Zitat von frank_issels
Es weiß doch jeder, warum es seit Neuestem diese Probleme an den Schulen gibt: Weil ein immer größerer Anteil von Kindern Migrationshintergrund haben und in Kulturen sozialisiert wurden, in denen Gewalt und Intoleranz einfach dazugehören. Wenn einem muslimischen Kind zuhause und in der Moschee erzählt wird, dass Christen minderwertig sind und man für den Islam zu kämpfen hat, ist es kein Wunder, wenn sich solche Kinder dann gewalttätig und aggressiv in der Schule verhalten. Die eigentliche Schweinerei ist aber, dass in diesem Artikel mit keinem Wort auf diese Gründe eingegangen wird und so getan wird, als würden die Probleme plötzlich vom Himmel fallen. Da kann man nur sagen: Kein Journalist soll sich über die Beschimpfung "Lügenpresse" wundern.
haben Sie mit Ihren Aussagen sicherlich teilweise recht. Es ist allerdings auch eine generelle Verschärfung der Extreme zu beobachten, von den Helikoptereltern mit die sich in jede Kleinigkeit einmischen bis hin zu den Eltern, die die Erziehung und Sozialisation ihrer Kinder der Gesellschaft und insbesondere der Schule überlassen. Verwundern muss allerdings das Bohei um einen Papi Marke Helikopter, der die Tatsache dass sein Kind "unglücklich" ist, derartig medial ausschlachtet. Offensichtlich bekommt dieser Fall wesentlich mehr Aufmerksamkeit als die vielen anderen Fälle, in denen sich Kinder auch bei für sie unangenehmen Situationen und Begegnungen durchbeißen bzw. mit Widrigkeiten umzugehen lernen.

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airelag 17.03.2018, 19:28
42. Vertuschungen

Dieser Trend ist an vielen weiteren Schulen erkennbar. Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund werden dermaßen schlecht erzogen und dazu oft religiös indoktriniert und lernen so völlig falsche Werte. Leider nicht nur diese, vielen deutschen Eltern ist die Erziehung inzwischen ebenfalls egal, „die Lehrer machen das schon“ war auf dem vergangenen, von mir besuchten, Elternabend ein unverständlicher Ausspruch.

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kj.az 17.03.2018, 19:36
43. Lese ich da richtig ?

Jugendkriminalitaet geht stark zurueck !!!!
Kann man das auch nachvollziehen, wo dieser Rueckgang stattfindet; ganz sicher nicht in Deutschland.
Wenn man aber die Messlatte immer wieder ein bisschen hoeher haengt, dann gibt es bald gar keine Kriminalitaet mehr in Deutschland, gell !
Ist halt nur eine Sache des Standpunktes.

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rational_bleiben 17.03.2018, 19:44
44.

Ich habe harten Migrationshintergrund und bin in einer Siedlung mit vielen Migranten aufgewachsen. In der Grund- und auch später auf der Realschule waren die Hälfte der Schüler Migranten. Ich habe viel Gewalt miterlebt und mich daher oft in die Bibliothek geflüchtet oder einfach hinter den Computer.

Wir alle, Migranten wie Deutsche, wussten, wer für die Gewalt verantwortlich war. Kleiner Tipp: Sie hießen nicht Dieter und Volker. Als 14jähriger dachte ich mir, dass es nicht mehr lange dauern kann, bis uns die Deutschen alle rauswerfen, ich habe damals sogar allen Ernstes im Heimaturlaub meiner Oma erzählt, dass wir bald alle zurück kommen, weil Ausländer in Deutschland so verroht seien und uns die Deutschen bald rauswerfen, es gäbe jetzt wieder "Nazi-Parteien" und so... Und meine Oma meinte noch: "Recht haben sie!" :D :D Noch ist es nicht passiert und ich muss die Deutschen wirklich loben ob ihrer grenzenlosen, mir völlig unverständlichen, unendlichen Geduld. Ich denke mal, die ganzen deutschen "Opfa" von damals wählen heute aber tatsächlich AfD.

Und ja, es ist mittlerweile einfach nur noch herrlich, Medien mit linksideologischen Denkvorgaben zu lesen. Ein Artikel über ein Problem, ohne dass Ross und Reiter benannt werden. Die "Verschleierung" ist wirklich amüsant. Ja ja, ich weiß, nicht Migrationshintergrund ist das Problem, sondern Bildungsferne. Es darf einfach nicht sein, dass Diskriminierung einzelner Gruppen (Religion, sexuelle Orientierung, sozioökonomischer Status, Behinderung etc.) und vor allem Gewalt in manchen Kulturen einen anderen Stellenwert haben, als bei uns. Geht nicht, nein! Die Welt der Linksideologen bricht sonst zusammen und damit alles, woran sie immer glaubten...

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lobivia 17.03.2018, 19:46
45. #4 @pfalzkapelle

Warum haben Sie nicht mit dem verantwortlichen Fachlehrer gesprochen? Auch berechtigte Wut ersetzt den Anstand nicht und trägt, wie aus Ihrem Beitrag klar heraus zu lesen ist, ebenso nicht zur Problemlösung bei. PS: So einen Schulleiter hätte ich gerne!

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okav 17.03.2018, 19:53
46. Asoziales Verhalten ist oftmals die Ursache

Asoziales Verhalten führt zu den meisten Problemen und diese kann man leider mehrheitlich bestimmten Kulturkreisen zuordnen.
Folgende Merkmale sind immer wieder zu erkennen:
- die geringe Unterstützung der eigenen Kinder in der Schule
- die fehlende Motivation selbst zu lernen und eine berufliche Karriere zu machen.
- Beide Punkte sind vielen Muslimen bei uns und in islamischen Ländern zu eigen und meist Ursache von Armut und gefühlter Benachteiligung
- Hinzu kommt, daß ein Viertel der jungen männlichen Muslime bereits vorbestraft ist.
- Geringe Kenntnisse der Sprache, eine starke Ablehnung unserer Werte und ein Vorstrafenregister machen es sehr schwierig, einen gut bezahlten Job zu finden.
Diese Entwicklung beginnt bereits im Kindesalter und bringt bereits die Schwierigkeiten in Grundschulen mit sich.

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Leser161 17.03.2018, 20:19
47. Tip von TV-Kommissar

Ein Tip vom TV-Kommisar Falke, wie man mit Gewalt umgehen sollte. Der Kommisar bezieht sich zwar auf Migranten, aber das sollte bei allen Gewalttätern funktionieren:

"Wo ich aufgewachsen bin, hier im wunderschönen Hamburg, in Billstedt, da gab es immer schon mehr Ausländer als Deutsche, vor allem Türken. Und natürlich habe ich immer wieder auf die Schnauze bekommen, als Ungläubiger, als Kartoffel. Wissen Sie, was ich gemacht habe? Ich habe mich im Boxclub angemeldet und da waren auch die Jungs, die mir vorher aufs Maul gehauen haben." (Quelle: SPON)

Da braucht man keine Lehrer. Problem einfach selber lösen!

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genugistgenug 17.03.2018, 20:24
48. Vorsätzliche Ignoranz der Verantwortlichen

Attacke auf Lehrerin Siebenjähriger Messerstecher war schon mehrfach gewalttätig
..... Die Angaben der "Bild"-Zeitung stehen in starkem Kontrast zu früheren Berichten. Die Polizei, Teningens Bürgermeister, das Jugendamt und das Schulamt hatten den Vorfall an der Nimburger Grundschule zunächst als wenig dramatisch eingestuft.......
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/teningen-7-jaehriger-messerstecher-an-schule-war-mehrfach-gewalttaetig-a-1198653.html

Statistiken werden vorsätzlich nicht erhoben und alle lügen sich in die Tasche um die Realität zu verdrängen oder sind davon überfordert!

PS was ist bei denen dann "dramatisch"? Wenn es sie selbst betrifft?

Anm. Wir sind aus der Nähe dieses Ortes und haben mit der Einschulung auch unser erstes Sack(Taschen)messer bekommen um wie die Erwachsenen zu arbeiten zu können (Strohballen aufschneiden, in den Reben zu helfen, oder mal rumzuschnitzen, usw.). Doch wie gesagt, dass ist lange her - da war es auch normal dass wir schon Traktor gefahren sind, oder die Verantwortung für das Vieh hatten, usw. Auch ein langer Fußweg 2 km war da noch kein Problem un dkein Hindernis pünktlich zur Schule zu kommen.

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schnabelnase 17.03.2018, 20:24
49. Alles korrekt.

Ich kann das alles nur vollauf bestätigen. Meine ältere Tochter geht mittlerweile in die 5. Klasse auf dem Gymnasium. Ihre Grundschulzeit war von Gewalt und (glücklicherweise nur) versuchtem Mobbing geprägt. Wenn ich nicht ständig interveniert und Druck gegenüber der Schule ausgeübt hätte, dann wäre den Tätern nichts passiert. Ich habe meiner Tochter beigebracht sich zu wehren und niemals still zu sein. Erst nach mehreren tätlichen Angriffen, zwei Gehirnerschütterungen und verstauchten Gliedmaßen wurde auf meinen Druck hin etwas unternommen. Dazu musste ich (Volljurist) aber erst die juristische Keule herausholen. Es handelte sich bei den Tätern um Kinder, die sich nicht nur meiner Tochter zugewandt haben, sondern die Grundschule als Bronx betrachtet haben. Man kann sich ja nur an die Schule bzw. die Lehrkörper wenden. Da geht es gar nicht darum, dass diese auch nichts für das asoziale Verhalten können. Es geht im Kern darum, dass es eine gesetzliche Schulpflicht gibt und im Umkehrschluss eine Fürsorgepflicht der Schule gegenüber den Kindern, welche die Eltern in diesem Moment ja selbst nicht wahrnehmen können. Diese Pflicht unterscheidet sich nicht von denen der Eltern. Das scheint den Schulen entweder nicht bewusst zu sein oder sie ignorieren es geflissentlich aus Hilflosigkeit. Viele Eltern, die sich aufgrund solcher Zustände an die Schule wenden oder größere Geschütze auffahren müssen, werden - besonders aktuell - als sog. Hubschraubereltern diskreditiert und mundtot gemacht. Ich wette, dass mindestens die Hälfte der Geschichten über angeblich bekloppte Eltern, die gerade irgendwelche "lustigen" Bücher füllen, mit denen Kasse gemacht werden soll, so nicht stimmen. Hier wird in die falsche Richtung ausgeteilt, damit man sich nicht mehr traut, mit berechtigten Anliegen anzukommen. Leider hat sich die Situation meiner Tochter auf dem Gymnasium nicht verbessert. Auch hier ist alles von Gewalt, Beleidigungen und Mobbing geprägt. Da sich meine Tochter aber damit schon auskennt und nicht klein bei gibt, haben auch hier ein paar entsprechende Schreiben ausgereicht, um die Sache zumindest für sie zu verbessern. Die Klassenlehrerin, die sich merkwürdigerweise auf die Seite der gewalttätigen Täter(innen) geschlagen hat - mit der Begründung, dass diese aus schwierigen Verhältnissen stammen würden und schon deshalb schutzwürdig seien - wurde abgelöst. Abgesehen davon schreiben diese schwierigen Schüler(innen) eine Sechs nach der anderen und sind an Unterricht gar nicht interessiert. Wie die überhaupt dort hingelangt sind, ist ein anderes trauriges Thema. Sie werden aber aus politischen Gründen bis zum Ende der sechsten Klasse bleiben. Der reine Wahnsinn an deutschen Schulen. Haben daran die Eltern schuld? Wohl kaum. Meine jüngere Tochter (3. Klasse Grundschule) wird übrigens von einem Klassen"kameraden" mit dem Tod und Augenaustechen bedroht. Neulich musste er von seinen Eltern abgeholt werden, weil er ein Messer dabei hatte. Alle Eltern bekamen ein Schreiben, dass der Junge das "Aspergersyndrom" habe und deshalb harmlos sei. Alles gut also. Gute Nacht!

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