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Gymnasium in Bremen: Schulleiterin verklagt Senat wegen Inklusion
DPA

Der Protest gegen die Inklusion erreicht einen neuen Höhepunkt: In Bremen zieht die Leiterin eines Gymnasiums vor Gericht, weil sie keine behinderten Kinder an ihrer Schule will.

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crewmitglied27 11.04.2018, 20:34
1. Inklusion von Lernbehinderten Schülern

führt in allen Situationen, die ich beurteilen kann, zur Benachteiligung des Lernprozesses
von normal lernenden jungen Menschen und ist damit eine Diskriminierung dieser.
Inklusionsschüler profitieren auch nicht von dieser "sogenannten Inklusion", sondern können auch nicht
so gut, ihren Fähigkeiten entsprechend, gefördert werden. Es ist eine unfassbar teure Sackgasse.
Generationen von Eltern und Schülern werden sich irgendwann für das Engagement dieser mutigen Schulleiterin bedanken.

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bobo7 11.04.2018, 20:35
2. Inklusion - tolle Idee, aber

Wenn es an Geld und Personal fehlt, geht das hier ganz besonders zu Lasten der "normalen" Schüler. Das kann und darf nicht sein, auch diese haben ein Recht auf vernünftigen Unterricht.

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stegganosaurus 11.04.2018, 20:36
3. Bravo!

Bravo! Eine mutige Schulleiterin.
Und eine verleumderische Unterzeile der Autorin. Die Frau hat sicher nichts gegen körperlich behinderte Kinder an ihrer Schule, aber Kinder die dem Unterricht geistig nicht gewachsen sind haben werden dort auch nicht glücklich. Oder aber man muss den anderen Schülern vermitteln das manche bei Noten und Versetzungen gleicher sind als andere.

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OlafKoeln 11.04.2018, 20:40
4. Nachvollziehbar

Die Kurzfassung "Klage gegen Inklusion" ist ja nur die halbe Wahrheit. Wenn ich es richtig verstehe, geht es ja nicht um Kinder mit körperlichen Behinderungen, sondern um Kinder mit geistigen Behinderungen. In dem Fall ist es mir auch nicht nachvollziehbar, was diese auf einem Gymnasium sollen - einen Abschluss werden sie wohl nie erreichen. Es gab ja schon den Fall, dass Eltern für ein geistig behindertes Kind einen Gymnasiumsplatz einklagen wollten ... Ich denke damit ist weder dem Kind noch den anderen Kindern (und Lehrern) geholfen.

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_gimli_ 11.04.2018, 20:47
5.

Diese Frau hat Format und genug Rückgrat, sich "politisch unkorrekt" gegen diesen Unfug zur Wehr zu setzen! Inklusion auf Kosten der anderen Schüler ist ein Unding.

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vincent 1.1 11.04.2018, 20:48
6. "... weil sie keine behinderten Kinder an ihrer Schule will."

Geht es auch mit weniger Polemik? Die Problematik mit der Inklusion ist wesentlich komplexer als einfach nur eine Behindertenphobie. Aber das Lehrer- und Schulen-Bashing ist bei Spon ja schon gute Tradition...

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stegganosaurus 11.04.2018, 20:53
7. Bravo (2. Versuch)

Bravo! Eine mutige Schulleiterin.
Und eine schlimme Unterzeile der Autorin. Die Frau hat sicher nichts gegen körperlich behinderte Kinder an ihrer Schule, aber Kinder die dem Unterricht geistig nicht gewachsen sind haben werden dort auch nicht glücklich. Oder aber man muss den anderen Schülern vermitteln das manche bei Noten und Versetzungen gleicher sind als andere.
Und lieber Bobo 7, Inklusion ist auch keine gute Idee für alle Arten von Behinderten.

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seelion 11.04.2018, 20:53
8. Niedrigstes Niveau!!

Auch wenn ich davon ausgehe, dass dieser Beitrag mal wieder nicht veröffentlicht wird – was ist in euch gefahren SPON? In der Überschrift wird behauptet: „In Bremen zieht die Leiterin eines Gymnasiums vor Gericht, weil sie keine behinderten Kinder an ihrer Schule will“. Und im Text – keinerlei belegbare Fakten, die diese bösartige Unterstellung rechtfertigt. Im Gegenteil – es scheint um eine Auslegung des Schulgesetzes zu gehen.
Was für eine billige Effekthascherei auf niedrigsten Boulevard Niveau – ich bin schockiert.

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m82arcel 11.04.2018, 20:56
9.

Im Grunde ist doch jeder, mit Ausnahme weiter Teile der Politik, gegen die Inklusion, solange nicht viel mehr Geld dafür zur Verfügung gestellt wird. Warum will man es dann unbedingt machen, wenn schon für den bisherigen Unterricht nicht genug Geld vorhanden ist?
Ich finde, der gemeinsame Unterricht ist im Grunde eine gute Idee (allerdings auch nur bis zu einer gewissen Jahrgangsstufe), aber man müsste es halt auch wirklich bezahlen können - ewige Lippenbekenntnisse reichen da nicht aus.

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