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Gymnasium gegen Inklusion: Ungesundes Volksempfinden
DPA

Eine Bremer Schulleiterin klagt dagegen, dass ihr Gymnasium Kinder mit Handikaps unterrichten soll. Unterliegt sie, wäre das überfällige Ende der Schultrennung in Deutschland eingeläutet.

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Beccaria 12.04.2018, 18:36
1. Auch bei persönlicher Meinung

in einem Kommentar sollte SPON darauf achten, dass die gewählten Vergleiche überzeugend sind. Die deutsche Schullandschaft mit Rassentrennung gleichzusetzen ist doch überzogen

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osito77 12.04.2018, 18:40
2. Glosse?

Ist dieser Beitrag eine Glosse? Ich bin kein Pädagoge, das vorab. Aber haben Sie mal mit welchen gesprochen? Behinderte haben auch das Recht, abgelehnt werden zu dürfen. Es werden Forderungen an Pädagogen gestellt, die für solche Herausforderungen überhaupt nicht geschult sind. Schüler auf einem Gymnasium haben doch vielleicht auch das „Recht“, ohne Tempoverhinderer Leistungen zu erbringen. Schon mal darüber nachgedacht? Bewegen Sie sich doch mal investigativ und kommen nicht einfach mit Menschenrechten um die Ecke. Schwache Leistung!

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grottenolm1 12.04.2018, 18:41
3. Wer nicht wie

ich selbst unterrichtet und ein wirklich schwer behindertes Kind hatte, sollte darüber nicht reden.
Das ist kein Spielplatz für Gutmenschen.
Inclusion ist eine Tortur für Lehrer, Schüler und Eltern...vor allem für begabte Schüler ist es ein Martyrium wie auch für die behinderten Kinder.
Ich hätte mein behindertes Kind NIE in eine Inklusionsklasse gegeben und die anderen Kinder sofort raus genommen.
Es mag Einzelfälle geben, Einzelfälle eben.
Nicht selten paart sich im Gemüte Dämlichkeit mit Herzensgüte.

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nickleby 12.04.2018, 18:41
4. Abenteuerlich

Mit welchen Scheinargumenten der Autor hier versucht, etwas zu rechtfertigen, was nicht zu rechtfertigen ist : Es geht nicht darum körperlich behinderte Kinder den Weg zum Abitur zu verbauen. Es geht einfach darum, dass es schlicht unmöglich ist, geistig behinderte Kinder den gleichen Unterrichtsstoff erfolgreich zu vermitteln, der zum Abitur notwendig ist. Kein Mensch will den Kindern Bildung absprechen, aber sie sollen dort gebildet werden, wo sie die Leistungen erbringen können, die ihnen aufgrund ihreer geistigen Disposition möglich sind. Darum ist es zu wünschen, dass die Schulleiterin mit ihrer Klage durchkommt. Alles andere wäre gegen das Wohl der betrofffenen Schüler und gegen das Wohl des Gemeinwesens. Der Autor hinkt den Erkenntnissen der modernen Wissenschaft hinterher und befindet sich wohl immer noch im geistigen Raum der 70iger Jahre, die ja schulpolitisch genug Unheil angercihteet haben (Odenwaldschule !!)

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ls-rio 12.04.2018, 18:42
5. Die Mehrheit ist manchmal die neue Minderheit

denn man gesteht ihr keine Rechte mehr zu. Jede Minderheit dagegen, kann der Mehrheit inzwischen beliebiges abverlangen. Seit wann hat eine UN Konvention bei uns Gesetzescharakter? Das regelt immer noch das gewaehlte Parlament und sonst keiner.
Inklusion geistig behinderter ist Schwachsinn, und wird nicht besser durch politisch korrektes Verhalten. Von koerperlich behinderten, die dem Pensum folgen koennen, redet hierbei keiner.

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Spiegelleser2018 12.04.2018, 18:43
6.

Das deutsche Schulsystem ist nicht in verschieden guten Schulen sortiert, sondern in Schulen mit unterschiedlichen Lernanforderungen. Das ist ein großer Unterschied. Für das eine Kind kann eine Schulart sehr gut sein und für das andere Kind eben nicht. Es gibt mit Sicherheit sehr viele Kinder, die am Gymnasium überfordert wären, so wie auch viele Erwachsene an der Uni überfordert wären. Ganz unabhängig ob mit Handicap oder nicht.

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werlesenkann 12.04.2018, 18:47
7. Unsinniger Kommentar

Wieso haben immer nur die Minderheiten Rechte, nicht aber die große Mehrheit? Wieso müssen 20 oder mehr Schüler auf einen einzelnen warten oder Rücksicht nehmen?

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step75 12.04.2018, 18:47
8. Realitätsfern

Dass Schüler mit Behinderung intensivere Betreuung benötigen, ist unbestritten. Die „normalen“ Schulen können das nicht leisten. Die Lehrer bekommen schon nicht-Behinderte kaum anständig betreut. Wenn Inklusion funktionieren soll, müssen die Schulen darauf vorbereitet werden. Andernfalls hat keiner etwas davon.

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astor 12.04.2018, 18:47
9. Die Inklusion ist gescheitert

Der Kommentar ist voller Moral und bar jeder Vernunft. Die Praxis der inklusion zeigt, dass sie so nicht funktioniert. Aber mit der Moralkeule auf Gegner einzuschlagen, anstatt einmal die Praxis zu betrachten! Wo kämen wir denn dahin, wenn einmal die Realität berücksichtigt wird. Es lebe die Ideologie!!

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