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Hessen: Student nach Satire-Wahlkampf verurteilt
DPA

Der Student Henricus Pillardy, 23, wetteiferte in einem Satire-Wahlkampf um ein Bürgermeisteramt in Hessen. Nun muss er eine Geldstrafe zahlen. Wegen Wählertäuschung.

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sammilch 13.04.2018, 12:26
1. Kommentar

Die Leute haben unterschrieben, auf den UU Listen steht immer wofür. Scheinbar hatte es keiner gelesen.

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Wagnerf 13.04.2018, 13:02
2. Artikel gelesen?

Zitat von sammilch
Die Leute haben unterschrieben, auf den UU Listen steht immer wofür. Scheinbar hatte es keiner gelesen.
Scheinbar haben Sie den Artikel nicht gelesen:
"Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft täuschte er Einwohner mit "Methode und Vorsatz", indem er vorgab, Stimmen für den Erhalt eines Jugendraums und eines Schwimmbads zu sammeln. In mindestens acht Fällen waren die Bürger nicht darüber informiert, dass Pillardy die Unterschriften brauchte, um für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren, urteilte das Landgericht Kassel."

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real-pessimist 13.04.2018, 13:03
3. so was aber auch

hat er doch ganze 8 Wähler getäuscht. So was macht man auch nicht. Mutti Merkel (mit mir wird es keine Maut geben), die Tante SPD (wir werden nicht in eine neue GroKo) und der ganze Rest der Politik würden nie so dumm sein, nur 8 zu belügen, wo man doch 80 Millionen veräppeln kann.

Da lag sein großer Fehler. Datum muss er auch 500.-€ zahlen und bekommt keine großzügige Pension. Echt dumm gemacht.

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ellereller 13.04.2018, 13:03
4. scheinbar und anscheinend

Zitat von sammilch
Die Leute haben unterschrieben, auf den UU Listen steht immer wofür. Scheinbar hatte es keiner gelesen.
Genau. Scheinbar hat es keiner gelesen, aber anscheinend haben es nur acht Leute nicht gelesen.

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Sensør 13.04.2018, 13:08
5. Und was müssen die großen Parteien wegen ihrer Wählertäuschung zahlen?

Wir haben z.B. diverse Politiker, die nur Autos verkaufen wollen, und das hatten mehr als acht Bürger nicht richtig verstanden ....

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kalsu 13.04.2018, 13:21
6.

Zitat von Wagnerf
Scheinbar haben Sie den Artikel nicht gelesen: "Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft täuschte er Einwohner mit "Methode und Vorsatz", indem er vorgab, Stimmen für den Erhalt eines Jugendraums und eines Schwimmbads zu sammeln. In mindestens acht Fällen waren die Bürger nicht darüber informiert, dass Pillardy die Unterschriften brauchte, um für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren, urteilte das Landgericht Kassel."
Ich glaube, er den schon gelesen .. Sie haben nur den Kommentar nicht verstanden. Die Unterschriftenliste zur Kandiatur als Bürgermeister ist ein amtliches Formblatt, aus dem klar und deutlich hervorgeht, wofür man unterschreibt. Die Leute, die auf Grund einer völligen anderen Geschichte auf diesem Formblatt unterschrieben haben, haben schlicht nicht gelesen wofür sie unterschreiben. Da der Typ nicht wegen Urkundenfälschung angeklägt wurde, ist davon auszugehen, dass die Unterschrift auf dem korrekten Formblatt getätigt wurde. Mit anderen Worten: Die Leute unterschreiben jeden Wisch, den man ihnen unterjubelt - Hauptsache die Story, die man dazu erzählt, klingt gut.

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sammilch 13.04.2018, 13:26
7.

Zitat von Wagnerf
Scheinbar haben Sie den Artikel nicht gelesen: "Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft täuschte er Einwohner mit "Methode und Vorsatz", indem er vorgab, Stimmen für den Erhalt ......
Habe ich.
Er sagt "Für Erhalt von dies und das" und lässt sie auf der UU*-Liste unterschreiben.
Haben Sie eine solche Liste einmal gesehen? Dort steht drauf, wofür sie ist. Nur auf solchen formalen Listen dürfen UUs geleistet werden
Die Leute haben also unterschrieben ohne zu lesen.
*Unterstützerunterschriften

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ttvtt 13.04.2018, 13:43
8. Ob Dumm gewesen oder dumm gelaufen,

sein Statement zum Urteil: "Ich glaube, das ist fair" zeugt dann doch von einer gewissen Größe.

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mattoregiert 13.04.2018, 14:01
9. Täuschung im größerem Stil

üben die großen Parteien doch laufend ! Sie täuschen Millionen , Beispiele sind selbst zu suchen und zu finden ! Gut , daß es solche Menschen wie Herrn Pillardy gibt !

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