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Hilfe von der WG-Therapeutin: "Mein Mitbewohner will, dass meine Freundin putzt"
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Jonas' neue Freundin schläft fast jede Nacht bei ihm in der WG. Nun will sein Mitbewohner, dass sie regelmäßig das Bad sauber macht. Muss sie?

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larry_lustig 26.02.2018, 07:18
1. Fast jede Nacht? Das ist kein "Gast"

Wenn es eine normale Mietswohnung wäre, würde bei so häufigen Besuchen auch die Nebenkosten erhöht werden. Das entfällt aufgrund der üblichen Warmmiete-Vereinbarung bei WGs, aber an den Haushaltsdiensten beteiligen: Definitiv Ja

Wir hatten das in unserer Studenten-WG auch:
4 Jungs: 3 Freundinnen, die haben selber das putzen komplett(!) übernommen, so als Ausgleich für die Mitbewohnung. Nennt sich gute Erziehung......

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spon_2743581 26.02.2018, 07:23
2. Andere Meinung

Das Anliegen des Mitbewohners verstehe ich.
Drei Personen nutzen regelmäßig das Bad, also muss er nicht einsehen, warum er jedes zweite Mal mit putzen dran sein sollte.
Im Verhältnis des Fragestellers zu seiner Freundin verstehe ich weder die bestehende noch die vorgeschlagene Regelung. Für des Fragesteller ist es natürlich angenehm, zur Zeit nur alle vier Wochen und in Zukunft alle drei zu putzen. Besser, als jede zweite Woche! Aber wie oft putzt wohl die Freundin? Sie hat ja anscheinend noch eine andere Wohnung, die auch dann sauberzumachen ist, wenn sie sich dort nicht mehr ständig aufhält. Ich gehe davon aus, dass sich der Herr Freund dort nicht beteiligt.

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grumpy53 26.02.2018, 07:29
3. Rechte ja, Pflichten nein

Ja, so ist das. Wer, ob als Gast oder quasi Mitbewohner Vorteile nutzt, sollte sich auch nicht aus den Pflichten raushalten. Heizung, Strom und Wasser zahlt also der WG-Kumpel mit, und putzt auch noch für den Gast mit. Frag mich, ob die junge Dame meint, sie ist im Hotel? Der Fragesteller soll sich doch mal in die umgekehrte Situation versetzen. Und ich als "Dauergast" würde mir überlegen, ob ich so unsolidarisch sein sollte. Alternativ könnte sie ja regelmäßig Küchenpflege oder regelmäßig eine gemeinsame von ihr geleistete Mahlzeit anbieten.

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m82arcel 26.02.2018, 07:30
4.

Wenn Jonas' Freundin nur Gast ist, warum übernimmt sie dann einen Teil seines Putzdienstes? Natürlich ist das nicht fair dem Mitbewohner gegenüber.
Die Freundin meines Mitbewohners hat es von sich aus angeboten, einen Teil des Putzdienstes zu übernehmen, als sie eine Zeit lang häufiger hier war - und da war sie auch nicht annähernd jeden Tag/Nacht hier. Das hätte mich nämlich trotzdem gestört und sie und mein Mitbewohner konnten das nachvollziehen.

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pipipupu 26.02.2018, 08:22
5. Ist hier ein Psychologe nötig?

Oder hätte man das Problem mit etwas Empathie lösen können?

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dasfred 26.02.2018, 08:23
6. Das man so eine Frage überhaupt stellt

Wenn ich meinem Mitbewohner quasi noch eine dritte Bewohnerin aufdränge, hätte ich von mir aus schon die Mehrzahl der Putzzeit auf mich genommen. Wie der Fragesteller es dann mit seiner Freundin untereinander klärt ist dann eine andere Sache. An der Drittelung der Arbeit geht hier kein Weg vorbei.

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nic 26.02.2018, 08:24
7. Muss sie?

Nein, dass kann auch Jonas machen.

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fanasy 26.02.2018, 08:46
8. Mir gefallen die klaren, nachvollziehbaren und einfachen

Antworten der neuen WG-Psychologin. Da wird nichts außergewöhnliches hineininterpretiert, sondern die Sachlage nüchtern analysiert und ein naheliegender Lösungsvorschlag gemacht. Weiter so!

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frankenbaer 26.02.2018, 09:02
9. Zu #7 nic

Diese Ansicht zeugt von der immer mehr um sich greifenden Schmarotzer - Mentalität: Alles für sich in Anspruch nehmen, für nichts einstehen!

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