Forum: Leben und Lernen
Intelligenz von Schülern: "Die meisten Gymnasiasten sind intellektuell nicht auf der
DPA

Nur ein Fünftel aller Schüler sollte das Gymnasium besuchen dürfen, findet die Lernforscherin Elsbeth Stern - idealerweise die Schlauesten. Im Interview erklärt sie, warum die meisten Gymnasiasten nur mittelmäßig begabt sind und wie man unentdeckte Talente fördern sollte.

Seite 1 von 54
jaidru 08.05.2013, 09:32
1. Volle Zustimmung!

Endlich einmal jemand, der das Kind beim Namen nennt. Es ist eine absolute Fehlentwicklung, wenn 70% eines Geburtenjahrgangs auf das Gymnasium geht. Wir bekommen an den Universitäten seit einigen Jahren einen großen Teil studierunfähiger Abiturienten. Man sollte die Anforderungen an die Hochschulzulassung deutlich anheben und im Gegenzug dafür sorgen, dass für Ausbildungsberufe ein Realschulabschluss, meinetwegen mit Fachhochschulreife, wieder die Regel wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Erich91 08.05.2013, 09:34
2. Aha, schön das es die gibt

Zitat von sysop
Nur ein Fünftel aller Schüler sollte das Gymnasium besuchen dürfen, findet die Lernforscherin Elsbeth Stern - idealerweise die Schlauesten. Im Interview erklärt sie, warum die meisten Gymnasiasten nur mittelmäßig begabt sind und wie man unentdeckte Talente fördern sollte.
die Lernforscherin, wenigstens ihr Gehalt scheint gesichert zu sein,
obwohl sie sich durchaus mit einer sinnlosen Tätigkeit befasst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Moxie 08.05.2013, 09:35
3. Aw:

Zitat von
Die Frage ist, ob es die richtigen 20 Prozent sind, auch in der Schweiz spielt die soziale Hertkunft Faktor eine große Rolle.
Zitat von
Selbst bei einer Gymnasialquote von 50 Prozent ist kann noch unentdecktes Potenzial schlummern
Frau Professor scheint sich ja etwas eigenartig auszudrücken. Gut, dass der Journalist es getreulich aufgezeichnet hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Andr.e 08.05.2013, 09:36
4.

Zitat von sysop
Nur ein Fünftel aller Schüler sollte das Gymnasium besuchen dürfen, findet die Lernforscherin Elsbeth Stern - idealerweise die Schlauesten. Im Interview erklärt sie, warum die meisten Gymnasiasten nur mittelmäßig begabt sind und wie man unentdeckte Talente fördern sollte.
Legt man das vorliegende Frage-Antwort-Spielchen hier zugrunde, hätte Sie Ihre eigenen Kriterien aber nicht auf sich anwenden sollen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Herr Bayer 08.05.2013, 09:38
5. Argumente sind überholt

die Motivation ist der wichtigste Erfolgsfaktor für Mathematik. Ein IQ von 120 mag hilfreich sein, ein geringerer IQ kann aber durch Disziplin kompensiert werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ulbrichwinklern 08.05.2013, 09:39
6.

Das ist die Gedankenwelt der "Wissenschaftlerin" Stern. Früher waren sie doof. Heute mit Frau Prof. Stern sind wir so schlau!
Wann haben Menschen je geglaubt, die Erde sei eine Scheibe? Das ist ein Mythos für Halbwisser.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
technikaffin 08.05.2013, 09:42
7. Jeder darf heute Abi machen

und dann wundern sich die Leute wieso die Unis so voll sind und nach 2 Jahren nur noch die Hälfte der Erstsemester übrig ist. Ich konnte kurz nach der Wende nur mit einer Empfehlung meines Klassenlehrers überhaupt erst zur "Aufnahmeprüfung" für das Gymnasium, wohlgemerkt weil ich in Mathe nur eine Drei hatte. Dennoch hat ABi nichts mit Intelligenz, sondern genauso wie beim verschulten Unisystem in Deutschland nur mit Auswendiglernen zu tun.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
atair 08.05.2013, 09:43
8. Und für diese epochale Erkenntnis ...

... dass, wenn man nach 12, 13, 14 ... Jahren einfach irgendein Abiturszeugnis an 50 % jedes Altersjahrgangs verteilt, dann trotzdem nicht 50 % aller Leute besondere Schlauberger sind --- für diese WAHNSINNS-sensationelle Erkenntnis brauchte es in Deutschland 50 Jahre "Bildungs
"-politik (seit Steinbuchs dekretierter Bildungskatastrophe) und geschätzt einem guten Dutzend völlig idiotischer Schulreformen???

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cdv 08.05.2013, 09:43
9. Intelligenztests als Auswahlverfahren

"Ich habe beispielsweise dafür geworben, in den Auswahlverfahren der Studienstiftung in Deutschland und der Schweiz Intelligenztests einzusetzen." Sehr gut! Ich bin auch dafür! Ein erfrischend andersartiger Kommentar, wenn ich an die Bemerkungen von Prof. Dr. Hengstschläger zum Thema Intelligenz zurückdenke. Nur wird es eine Weile dauern, bis sich die Systemänderung durchsetzen wird, weil auch die aktuellen Professoren nicht nach ihrer Intelligenz ausgewählt worden sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 54