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Kinderbetreuung: Kostenlose Kitas - wer wirklich profitiert
DPA

Künftig sollen Eltern möglichst wenig für die Betreuung ihrer Kinder zahlen. Das kommt vor allem Besserverdienern zugute. Kommunen warnen vor steigenden Kosten, und manche überlegen sogar, Kitaplätze zu streichen.

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Mephisto Müller 09.04.2018, 15:57
1. Schnappatmung

" Gebührenfreie Kitas sind aus ihrer Sicht sogar sozial ungerecht, weil vor allem Besserverdienende finanziell entlastet werden." - Das ist natürlich zu viel des guten für den Linken ! Da bekommt man ja sofort Schnappatmung wenn die Säule dieses Landes, die sämtliche Eskapaden der Politik finanziert, entlastet wird ! (und obendrein mit hoher Wahrscheinlichkeit Nachwuchs in die Welt setzt der sich später mal selbst finanzieren kann... ) Jetzt gehts vollends Bergab mit diesem Lande ..

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mapcollect 09.04.2018, 15:57
2. Kinderbetreuung sollte kostenlos sein

Stattdessen sollte man über die Streichung des Kindergeldes nachdenken. Insbesondere für Kinder aus bildungsfernen Schichten, in denen zu Hause häufig kein deutsch gesprochen wird, wäre es extrem wichtig eine ordentliche frühkindliche Erziehung und Bildung zu bekommen. Oft bleiben aber gerade diese Kinder zu Hause, um das Geld zu sparen. Andererseits ist Kindergeld in dieser Schicht häufig ein falscher Anreiz um Kinder zu bekommen. Besserverdiener hingegen benötigen nicht wirklich Kindergeld.

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muunoy 09.04.2018, 16:04
3. Der planwirtschaftliche Staat wird scheitern

Tja, aus dem Schwachsinn wie Baukindergeld oder die Berechnung der Kita-Gebühren folgt doch lediglich nur, dass der Staat, der den Bürger als unmündiges Wesen ansieht, dessen sämtliche Lebensbereiche gesteuert werden müssen, folgt doch nur diese Art von Planwirtschaft, die schlussendlich scheitern wird.
Die Kita-Gebühren werden vollkommen unterschiedlich ermittelt. In der Kommune, in der ich vorher lebte, zahlen einkommensschwache Familien mit einem Jahresbruttogehalt bis 30 TEUR gar keine Kita-Gebühren. Für Gutverdiener sind sie dagegen so hoch, dass sut-situierte Familien ihre Kinder besser nicht in die Kita geben, da man mit dem Geld locke ein Au-pair Mädchen oder gar eine professionelle Erzieherin bezahlen kann. Insofern könnte es tatsächlich so sein, dass mehr Kinder in die Kita bei Gebührenfreiheit kommen. Allerdings dann aus den einkommensstarken Familien.
Vermögen spielt in keiner mir bekannten Kommune eine Rolle bei der Bestimmung der Gebühren. Das ist in Deutschland aber normal, da nur Einkommen durch Arbeitsleistung bestraft wird. In der Kommune, in der ich jetzt lebe, ist erstens die Progression bei den Gebühren nicht so hoch. Und zweitens legt man auf das Einkommen von Beamten noch mal 20% drauf, um die Gebührenermittlung zumindest ein wenig gerechter zu gestalten. Das Brutto-Einkommen ist nämlich eigentlich dafür vollkommen ungeeignet. Wenn man wirklich Familien fördern wollte, so ginge dies viel unbürokratischer und gerechter. Man streicht einfach den wilden Wust an Familienfördermaßnahmen und reduziert im Gegenzug die Steuern auf Arbeitseinkommen. Aber bei der eher sozialistischen und planwirtschaftlichen Denke der Politiker der etablierten Parteien wird es wohl kaum dazu kommen.

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misterknowitall2 09.04.2018, 16:04
4. Hä?

Kann mir bitte jemand erklären, warum es sozial ungerecht ist, wenn ein besserverdiener mal nicht zur Kasse gebeten wird und natürlich mehr spart als der Geringverdiener der eh schon weniger gezahlt hat? Und es ist Aufgabe des Staates diese kita-Plätze zur Verfügung zu stellen. Also nicht jammern, kita Plätze schaffen.

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misterknowitall2 09.04.2018, 16:08
6. @mephisto

Ich glaube kaum, dass Frau Spieß eine linke ist. Aber ohne nachdenken erstmal nach links auskeilen.

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aemilius_lepidus 09.04.2018, 16:08
7. Ja was denn nun?

Der Artikel mäandert ganz schön herum. Beinahe jeder Absatz liest sich nach dem Schema "Hier ist ein Fakten-Schnipsel. (...) Aber darum ist doch alles anders."

Was ist denn die Grundthese hier? Wie sind die jeweiligen Einzelfääe von Gemeinden und Eltern einzuordnen?
Der Artikel lässt mich mit mehr Fragezeichen sitzen als ich vorher zu dem Thema hatte.

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Kurt-C. Hose 09.04.2018, 16:08
8. Wie der Norddeutsche so dagt:

"Wat den eeen sien Uhl is den annern sien Nachtigall!"
Jesteburg hat zwar die Kitakosten, aber auch die Steuereinnahmen nur, weil da Eltern wohnen, die eigentlich woanders arbeiten. Nach dem Wohnortprinzip zehlen sie aber in Jesteburg Steuern.

Das ist halt das Problem mit den Gemeindegrenzen und den "Kirchtürmen" für die Politik gemacht wird.

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toranaga747 09.04.2018, 16:09
9. Billig. Billig. Billig.

Bist du noch ganz frisch Deutschland? Eher nicht!

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