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Lesen lernen: So können Eltern ihren Kindern helfen
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Mehr Schüler als zuvor können am Ende der Grundschulzeit nicht richtig lesen. Dabei können auch Eltern viel tun, damit ihre Kinder gern ein Buch in die Hand nehmen. Sieben Tipps.

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vox veritas 05.12.2017, 16:37
1.

Toll, erst wird die Schule mit Experimentalunterricht kaputt reformiert und dann dürfen die Eltern den Schaden in Eigenarbeit reparieren.

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bandelier 05.12.2017, 16:53
2. Es ist wahrscheinlich sehr einfach, ein Kind

zum Lesen zu motivieren: durch Vorlesen. Bücher eröffnen Welten, die aufregend sind und die natürliche Neugier des Kindes befriedigen. Und der Fernseher bleibt aus. Unsere Kinder waren glücklicherweise zu beschäftigt, um noch Zeit für den Fernseher zu haben, und ich bin dankbar, dass sie auch ihren Kindern, meinen Enkeln, extrem viel vorgelesen haben, was für diese viel spannender war als das TV-Programm. Die Älteren studieren sehr erfolgreich, die Kleinen in der Grundschule lesen extrem schnell und behalten fast jedes Wort. Vom Nikolaus haben sie sich wieder Bücher gewünscht. Ihre Welt und ihr Wissen sind inzwischen beeindruckend. Und es war so einfach und dabei so schön. Für mich als Oma ist es wunderbar, ein Kind im Arm zu halten und ihm vorzulesen (obwohl es selbst schon sehr gut liest), und es macht mich traurig, wenn Eltern ihre Kinder vor demn Fernseher parken, um Ruhe zu haben. Sie sind sich offenbar nicht bewusst, wieviel Schaden sie damit anrichten

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Phil2302 05.12.2017, 16:55
3. Ich dachte ich bin ein böser Helikopterpapa

Wenn ich meine Kinder zu Hause unterstütze? Ansonsten nichts neues im Artikel, natürlich werden wir unseren Kindern viel vorlesen. Hier haben wir übrigens schon wieder den Grund, warum die Herkunft wichtig für den Bildungserfolg ist. Wir haben nämlich auch Freunde, wo die Kinder schon mit 12 Monaten vom Fernseher unterhalten werden. Nun raten sie mal, ob diese Eltern auch einen akademischen Hintergrund haben. Nur, wie will man das ändern? Jeder darf ja sein Kind so erziehen wie er will. Also werden wir weiter damit leben müssen, dass weniger Kinder lesen können als früher.

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MeinungVonMir 05.12.2017, 16:57
4. Lesekompetenz....

Zitat von vox veritas
Toll, erst wird die Schule mit Experimentalunterricht kaputt reformiert und dann dürfen die Eltern den Schaden in Eigenarbeit reparieren.
Hätten Sie den Artikel gelesen und verstanden, hätten Sie den Kommentar vermutlich nicht geschrieben.... Insofern "Quod erat demonstrandum"

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andreasclevert 05.12.2017, 16:59
5. Verblüfft

Ich habe gerade auf den Rechner geschaut und mich vergewissert, dass wir das Jahr 2017 und nicht das Jahr 1917 schreiben. Muss allen Ernstes heute noch darauf aufmerksam gemacht werden, dass Papa wie Mama vorlesen sollen, weil das Lesen sonst als Mädchendingsdabumgs abgetan werden könnte? Ich nehme das der Stiftung Lesen gerne ab, aber ich bin doch verblüfft.

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quark2@mailinator.com 05.12.2017, 17:07
6.

Kinder können nicht mehr richtig schreiben, nicht mehr richtig lesen, nicht mehr richtig schwimmen, sich nicht mehr lang konzentrieren, sind körperlich nicht mehr belastbar ... was denn noch alles ? Nicht nur, daß wir nur rund halb soviele Kinder haben, wie wir haben sollten, nein, wir sind auch noch zu knausrig, um ihnen genügend Lehrer und Schwimmbäder zu bieten und zu dusselig, um den Eltern und anderen Erwachsenen genug Autorität zur Erziehung zu lassen. Was alleine in den Zügen manchmal los ist und keiner kann mehr was sagen ... Wo bin ich hier nur :-( ???

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cave68 05.12.2017, 17:09
7.

Zitat von Phil2302
Wenn ich meine Kinder zu Hause unterstütze? Ansonsten nichts neues im Artikel, natürlich werden wir unseren Kindern viel vorlesen. Hier haben wir übrigens schon wieder den Grund, warum die Herkunft wichtig für den Bildungserfolg ist. Wir haben nämlich auch Freunde, wo die Kinder schon mit 12 Monaten vom Fernseher unterhalten werden. Nun raten sie mal, ob diese Eltern auch einen akademischen Hintergrund haben. Nur, wie will man das ändern? Jeder darf ja sein Kind so erziehen wie er will. Also werden wir weiter damit leben müssen, dass weniger Kinder lesen können als früher.
tja ich befürchte auch dass diese eher prekären Familien diesen Artikel weder lesen noch ihn beherzigen.
Ich kenne auch solche Familien...dazu ist eine meiner Teilzeitangestellten hauptberuflich im Kindergarten tätig und sie sagt:Man sieht dort schon,wer für sich und seine Kinder Verantwortung übernehmen kann und wer nicht....sprich:Wer sich mit seinen Kindern beschäftigt und liest (vorliest) oder es eben nicht macht.
Man sieht und hört es übrigens auch schon im Kindergarten wenn die Kinder erzählen:Meine Mama ist immer zu faul zum Kochen...oder die liegt ja immer bis mittags im Bett.
Auch wenn die Kinder meist noch wissbegierig sind ist in solchen Fällen leider von Anfang an Hopfen und Malz verloren....da hilft auch ein mehr an schulischer Förderung nicht viel.

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jawahnsinn 05.12.2017, 17:16
8. ....Und.......

.....wieder ein Beitrag, dessen "Diskussionsforum" als Plattform für sich bespritzende Eltern herhält.
Es ist amüsant, wie gefühlt sämtliche Kinderhaber, die sich hier äußern, sich die Taschen vollhauen mit ihren Eindrücken und oberflächlichen Urteilen.

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lupo62 05.12.2017, 17:35
9. Bericht aus der Vergangenheit

Ich habe als Kind und Jugendlicher noch Unmengen von Büchern gelesen, weil wir nichts anderes hatten. Kein Fernsehen! Heute unvorstellbar, 1964 (noch) normal. Smartphones, Computerspiele ebenso. Also entweder draußen spielen (mit leibhaftig anwesenden Kindern) oder zu Hause lesen.
Heute ist der elektronische Unterhaltungszug schon längst abgefahren. Das Lesen bleibt auf der Strecke. Die Phantasie, die dahinter steckt, ebenso.

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