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Quiz zum Medizinertest: Lasst mich durch, ich werd' Arzt
imago/Science Photo Library

Für Tausende junge Menschen wird dieser Samstag kein Vergnügen: Sie machen den sechs Stunden langen Medizinertest. Wie gut ist Ihr medizinisches Wissen? Prüfen Sie es mit echten Übungsfragen.

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sponjo 05.05.2018, 08:02
1. Ich hab den vor 30 Jahren...

.... auch gemacht. Jetzt bin ich seit 22 Jahren Arzt und finde die Aussagefähigkeit für die Qualifikation zum Medizinstudium immer noch genauso katastrophal wie damals. Und mit dem was ein Patient später von einem Arzt braucht hat es nun absolut gar nichts zu tun.

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oisndoivnpsdv 05.05.2018, 08:13
2. Schon wieder ein Deppenapostroph

Ihre Praktikantenanwärter lernen es wohl nie. Ich werd' ist ein Deppenapostroph. Kein Auslassungszeichen beim Wegfall des Schluss-e von Verben. Duden, Apostrophregel 13.2.

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bombobabier 05.05.2018, 08:33
3. Niederträchtig!

Was für ein hanebüchener Unsinn! Diese Fragen sind entweder für ein Medizinstudium völlig irrelevant oder sie fragen Wissen ab, das erst im Medizinstudium erworben werden soll! Dann sollte man konsequenterweise die Studiendauer für erfolgreiche Absolventen des Nonsenstest verkürzen. Aber der Zufall und Glück dürften sowieso die größte Rolle bei der Lösung spielen. Dieser Staat sollte sich wirklich dafür schämen, wie er das Medizinistudium ruiniert hat. Wir verlagern die Ausbildungskosten für unsere Ärzte ins Ausland, dem wir sie dann abwerben - zumindest jenen Ländern, in denen schlechter bezahlt wird als bei uns. Die erforderliche Nachqualifikation ist beträchtlich billiger als ein komplettes Studium in Deutschland.

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Zaunsfeld 05.05.2018, 08:51
4.

Zitat von sponjo
Ich hab den vor 30 Jahren auch gemacht. Jetzt bin ich seit 22 Jahren Arzt und finde die Aussagefähigkeit für die Qualifikation zum Medizinstudium immer noch genauso katastrophal wie damals. Und mit dem was ein Patient später von einem Arzt braucht hat es nun absolut gar nichts zu tun.
Im Grunde ist das nur eine Art Intelligenztest. Ob es sinnvoll ist, einen Intelligenztest zu benutzen, um jemanden für ein Medizinstudium auszuwählen, ist eine andere Frage.
Sicher wird jemand mit einer höheren Intelligenz tendenziell eher auch das teure Studium schaffen als jemand, der nicht mal 1 und 1 zusammen zählen kann. Nur ob er danach auch ein guter Arzt wäre, lässt sich sicher anhand dieses Tests absolut nicht voraussagen.

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Sibylle1969 05.05.2018, 08:53
5.

Ich habe 1989 den Mediziner-Test mitgemacht, mehr so aus Spaß, Medizin wollte ich nicht wirklich studieren. Meine Freundin wollte Zahnmedizin studieren und bereitete sich daher intensiv auf den Test vor. In ihrem Vorbereitungsbuch habe ich mir nur angeschaut, was für Aufgaben kommen können, habe aber nicht weiter geübt. Meine Freundin hatte am Ende ein Ergebnis von über 120, während ich 102 hatte (100 war dabei das Durchschnittsergebnis, bestmögliches Ergebnis war 130). Für einen Studienplatz in Humanmedizin hätte das für mich gereicht, dank Abischnitt von 1,1. Bei meiner Freundin reichte das gute Testergebnis zusammen mit einem Abischnitt von 1,9 für den Studienplatz, während ein Mitschüler mit Abischnitt 2,0 leer ausging, an sein Meditest-Ergebnis kann ich mich nicht mehr erinnern. Interessant war für mich die Erkenntnis, dass ich trotz keinerlei Vorbereitung dennoch ein leicht überdurchschnittliches Ergebnis erreicht habe.

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Zaunsfeld 05.05.2018, 08:54
6.

Zitat von bombobabier
Was für ein hanebüchener Unsinn! Diese Fragen sind entweder für ein Medizinstudium völlig irrelevant oder sie fragen Wissen ab, das erst im Medizinstudium erworben werden soll!
Quatsch. Da wird überhaupt kein Wissen abgefragt, sondern nur logisches Denkvermögen. Das hat mit Wissen nichts zu tun.
Im Grunde ist das nur eine Art Intelligenztest. Und wie ich aus Ihrer wütenden Reaktion schlussfolgere, haben Sie anscheinend nicht besonders gut abgeschnitten ....

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stef_ma 05.05.2018, 10:55
7.

Da man in unserem föderalen Bildungssystem die Abiturnote schlecht bis gar nicht vergleichen kann, finde ich so einen Test eigentlich nicht schlecht. Hier wird ja scheinbar kein direktes Wissen abgefragt sondern nur Fähigkeiten, die die Wahrscheinlichkeit das Medizinstudium erfolgreich zu absolvieren erhöhen.

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sven2016 05.05.2018, 10:58
8.

Wichtig sind vermutlich die 73 Euro pro Teilnehmer, die das Testinstitut erhält.

Ob die abgefragten Fähigkeiten und Kenntnisse irgendeine Qualifikation von Abiturienten erkennen, erschließt sich mir nicht.

Die Kommentatoren haben Recht: die anderen studieren an einer der teuren privaten Hochschulen im Ausland und kommen dann zurück.

Die Studienplätze könnte man auch qualifiziert verlosen. Das gäbe keine schlechteren Ergebnisseals bisher - und wäre fair.

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victoria101 05.05.2018, 10:58
9. Ich hab‘ den Medizinertest...

... damals auch gemacht. Ohne ihn wäre ich mit meinem 2,0 Abi keine Ärztin geworden...
Hat eigentlich mal jemand untersucht, welchen durchschnittlichen Abischnitt Hausärzte hatten?
Mein Verdacht wäre, dass Hausärzte nicht die akademischen Top-Performer sind, denn dann wären sie an der Uni geblieben... Vielleicht liegt hier ein weiterer Grund für den Ärztemangel bei Hausärzten? Dass seit Jahren eigentlich nur Leute mit Top-Abi ins Medizinstudium kommen?

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