Forum: Leben und Lernen
Schülerin mit Leukämie: Im neunten Bett stirbt man nicht

Conny Schmidt ist elf, als sie erfährt, dass sie an Leukämie erkrankt ist. Dem Gedanken an den Tod begegnet sie, wie nur ein Kind es kann. Von Connys Zeit auf der Krebsstation erzählt Veronika Widmann, 19 - es ist die beste Reportage im Schülerzeitungswettbewerb des SPIEGEL.

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the_flying_horse 17.06.2010, 08:38
1. Wenn der SPIEGEL schlau ist

Wow, ich habe selten im SPON so einen guten Artikel gelesen, zum Schluß kamen mir richtig die Tränen.
Klasse recherchiert, aufrührend geschrieben, ein super Talent, die Veronika Widmann. Wenn der SPIEGEL schlau ist, stellt er die sofort ein.

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Martinaalanya 17.06.2010, 09:07
2. Phantastisch!

Glückwunsch zu dieser gelungenen Reportage. Veronika trifft mit traumwandlerischer Sicherheit genau den richtigen Ton und wandert auf dem schmalen Grad zwischen Gefühlsduselei und kalter Berichterstattung, ohne auch nur einmal in das eine oder andere Extrem abzurutschen.
Hut ab!
Und ich schliesse mich an: sofort einstellen, die Frau!

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Nosoj 17.06.2010, 09:35
3. Toll geschriebener Artikel !

Ein wirklich gelungener Artikel, gibt einen intressanten Einblick in ein Kind daß eine sehr schwere Zeit durchmachen muß. Kompliment!

Wenn die Berufswahl nich schon getroffen wurde würd ich hier unbedingt empfehlen sich in diese Richtung zu orientieren.

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herkurius 17.06.2010, 09:36
4. Spendenaktion ist Täuschung

Jaa, nette, einfühlsame Reportage ... aber warum wird das Märchen von der lebensrettenden Knochenmarkspende immer wieder neu verbreitet?
Die Chance, daß in einem Dorf unter tausend Einwohnern sich jemand findet, dessen Werte in der Millionen Spender umfassenden Knochenmarkdatei noch nicht vorhanden sind und die gerade dem betreffenden Patienten helfen könnten, sind astronomisch klein. Das Rote Kreuz nutzt nur jeden in der Presse bekannt gewordenen Leukämiefall bei Kindern zu einem weiteren Spendenaufruf. Das ist verdienstvoll (in jeder Hinsicht ...), aber die damit verbundene Täuschung nicht. In dem Fall, den ich miterlebt habe, wurde die Spendenaktion voll durchgezogen, als das angeblich zugrundeliegende Kind schon gestorben war.

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Mel.M 17.06.2010, 09:48
5. Was ist das denn für eine Logik

Zitat von herkurius
Jaa, nette, einfühlsame Reportage ... aber warum wird das Märchen von der lebensrettenden Knochenmarkspende immer wieder neu verbreitet? Die Chance, daß in einem Dorf unter tausend Einwohnern sich jemand findet, dessen Werte in der Millionen Spender umfassenden Knochenmarkdatei noch nicht vorhanden sind und die gerade dem betreffenden Patienten helfen könnten, sind astronomisch klein. Das Rote Kreuz nutzt nur jeden in der Presse bekannt gewordenen Leukämiefall bei Kindern zu einem weiteren Spendenaufruf. Das ist verdienstvoll (in jeder Hinsicht ...), aber die damit verbundene Täuschung nicht. In dem Fall, den ich miterlebt habe, wurde die Spendenaktion voll durchgezogen, als das angeblich zugrundeliegende Kind schon gestorben war.
Klar ist die Chance den Spender für genau die eine Person in einem 1.000-Einwohner-Dorf zu finden recht gering, aber jede dieser Aktionen erhöht die Zahl der potentiellen Spender in der weltweiten Datei und damit erhöht sich für jeden Leukämiekranken die Chance einen Spender zu finden - einfache Mathematik. Und ich habe noch keine Spendenaktion erlebt, bei der das nicht klar formuliert wurde. Wer wirklich nur für den einen Menschen spenden will, der aus seinem Dorf kommt, der hat das System nicht verstanden.

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Alania 17.06.2010, 10:26
6. Berührend

Der Bericht war sehr einfühlsam und eindringlich geschrieben. Ich habe noch immer Tränen in der Augen. Vor allem, als es um den Jakob ging. Hut ab vor der journalistischen Leistung dieser jungen Frau Widmann!

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kuriosos 17.06.2010, 10:39
7. frechheit

Zitat von herkurius
aber die damit verbundene Täuschung nicht. In dem Fall, den ich miterlebt habe, wurde die Spendenaktion voll durchgezogen, als das angeblich zugrundeliegende Kind schon gestorben war.
wovon reden sie da eigentlich? soll die aktion eingestellt werden weil das "zugrundeliegende" kind gestorben ist??? meinen sie das tatsächlich ernst? das nächste kind kann vllt. genau wegen der "durchgezogenen" aktion gerettet werden! Ich mag zwar keine tear-jerker, aber die können doch nicht ernsthaft von täuschungen sprechen, vielleicht, denken sie einfach nocheinmal über ihre position nach, oder erklären das mal so das es auch normale menschen vestehen.
andernfalls empfehle ich ihnen einen besuch einer leukämie station.

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y.p. 17.06.2010, 11:00
8. Das Leben

wundervoll...es beschreibt das Leben...grausam und wundervoll

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funkster 17.06.2010, 11:20
9. Super Frau Widmann!

Zitat von Alania
Der Bericht war sehr einfühlsam und eindringlich geschrieben. Ich habe noch immer Tränen in der Augen. Vor allem, als es um den Jakob ging. Hut ab vor der journalistischen Leistung dieser jungen Frau Widmann!
Dem möchte ich mich anschließen und kann ich nichts weiter hinzufügen.

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