Forum: Leben und Lernen
Schulfrust wegen Inklusion: Die Macht der wütenden Eltern
DPA

Schüler mit und ohne Förderbedarf sollen zusammen lernen. Doch die Inklusion bringt Eltern und Lehrer auf die Barrikaden: Viele sind so unzufrieden, dass sie zwei Landesregierungen aus dem Amt fegten. Was läuft schief an deutschen Schulen?

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CrocodileDandy 17.06.2017, 13:02
1. Nett gemeint

In der Realität ist es eher kontraproduktiv, wenn ein Zug so lange am Gleis warten muss, bis es auch der letzte geschafft hat, der auf dem Weg zum Bahnhof noch im Stau stand oder zu lange im Bad gebraucht hat. Manchmal muss man manchen etwas mehr Zeit geben oder auch zurücklassen, ich kann aber nicht den ganzen Betrieb aufhalten, sonst läuft irgendwann gar nichts mehr. Der Summs muss ja auch bezahlt werden.

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btsvschorse 17.06.2017, 13:05
2. es geht doch gar nicht um Inklusion

es geht den Politikern doch darum, durch die Abschaffung der Förderschulen Geld zu sparen.....totaler Irrsinn

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oliver.rockstroh 17.06.2017, 13:10
3. Es ist eine Frage der Zeit

... Inklusion ist genau so ein Phänomen wie die gleichmacherei von Geschlechtern. Ich erinner nur an den Vorschlag einer norddeutschen Fraktion den Staubsauger auch Staubsaugerin zu nennen. spezielle Voraussetzungen erfordern spezielle Förderung. und das tut auch allen gut. Schließlich kann ich auch nicht eine Katze mit 20 Hunden trainieren. ..

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donjunta 17.06.2017, 13:11
4. Ohne Worte:

"Auffällig ist: Eltern, deren Kinder "Inklusionsschulen" besuchen, sehen das gemeinsame Lernen im Schnitt deutlich positiver als Eltern ohne diese Erfahrungen. Um die Skepsis gegenüber der Inklusion abzubauen, müsse das gemeinsame Lernen in Deutschland deshalb weiter ausgebaut werden, und zwar flankiert durch "gute schulische Rahmenbedingungen", fordern die Autoren der Studie." Na klar was nicht passt wird passend gemacht, im Zweifel auch gegn den Willen des Souveräns. Darum dürfen Rot & Grün jetzt auch gehen in SH, NRW, SL etc.

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dle79 17.06.2017, 13:14
5. Inklusion...

...hilft nur der Staatskasse. Verlierer sind die Lehrer (die sind überfordert), die guten Schüler (die sind unterfordert) und die hilfsbedürftigen Schüler (die schlicht ebenfalls überfordert sind). Wer arbeitet schon gerne in solchen Extremen? Schule macht nur Spass wenn sie fördert... aber eben nicht über- / unterfordert. Es sind NICHT alle Menschen gleich auf diesem Planeten. Gebt Kindern die Chance nach Ihren Möglichkeiten mit Regeln zu lernen, anstatt mit immer neuen unsinnigen Schulreformen eine neue Generation zu terrorisieren.

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Freifrau von Hase 17.06.2017, 13:15
6. Es ist ganz einfach, wenn auch hart

Eltern sind nicht dumm: In Zukunft wird es nur noch für etwa ein Drittel der Arbeitnehmer in diesem Land vernünftig bezahlte Arbeit geben. Der Rest ist arbeitslos oder vergammelt in McJobs. (Oskar Negt, Dreiteilung des Arbeitsmarktes).
Das bedeutet, entweder gehört mein Kind zu den Gewinnern (dann darf es nicht von Schülern ausgebremst werden, die später zu den Verlieren gehören werden) oder es wird sich selbst in das Heer der Verlierer einreihen.
Klingt hart und unsozial, aber Wohlstand für alle wird es auf absehbare Zeit nicht geben. Prognosen über das 21. Jahrhundert hinaus sind nicht möglich, vielleicht ändert sich das dann mal.

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fraenki999 17.06.2017, 13:17
7. Sein wir doch mal ehrlich..

Inklusion und G8 wurden von der Politik aus der Taufe gehoben um Geld zu sparen. Das Argument, dass beide Systeme nur dann funktionieren, wenn Sie auch finanziell und personell hochqualitativ ausgestattet werden, wurde einfach weggebügelt.

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Nordstadtbewohner 17.06.2017, 13:18
8.

"Mehr als die Hälfte meint: Schülern, die verhaltensauffällig sind, eine geistige Behinderung oder Sinnesbeeinträchtigung haben, sollten besser getrennt unterrichtet werden."


Der Artikel zeigt auf, dass die Eltern der Kinder mehrheitlich gegen die Inklusion geistig Behinderter sind, die Bürgerinitiative jedoch Stimmung gegen die Mehrheit macht.

Ich habe selbst 3 Kinder und möchte, dass sie bestmögliche Unterrichtsbedingungen haben. Dass Bürgerinitiativen dies verneinen und meinen, anderen den eigenen Willen aufzwingen zu müssen, ist mittlerweile symptomatisch.

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goethestrasse 17.06.2017, 13:19
9. mehr Geld ins System

..löst die Probleme nicht. Ich befürworte Inklusionsklassen. Aber nicht an jeder Schule und keinen Zwang, sein Kind in eine socleh Klasse bzw. Schule schicken zu müssen. Sowohl für behinderte als auch nichtbehinderte Kinder bzw. Eltern, die die Wahl haben sollten. Der neue in Kiel musste wohl diese grüne Kröte schlucken .

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