Forum: Leben und Lernen
Schulmassaker in Florida: Schüler protestieren bundesweit gegen Waffengewalt
AFP

Von Maine bis Hawaii: Schüler in allen US-Bundesstaaten haben 17 Minuten lang den Unterricht verlassen. Mit diesem Walkout erinnern sie an die 17 Todesopfer des Schulmassakers von Florida.

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MKAchter 14.03.2018, 18:49
1. Teils daneben

"Strengere Regeln" bezüglich Waffenerwerb und -besitz in USA kann man fordern, und sie sind an vielen Stellen sicher auch notwendig.

Das vorausgesetzt, ist jedoch der pauschale "gun ban", den manche sich da auf die Plakate schreiben, daneben. Er ist in einem einigermaßen freien Land weder angemessen, noch zu realisieren.

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Andraax 14.03.2018, 18:50
2. Satyagraha

Die ganze Bewegung kommt mir so vor wie die Satyagraha von Mahatma Gandhi in Indien: eine friedliche Mehrheit setzt sich mit leisen, friedlichen Mitteln langsam, aber sicher gegen eine gewalttätige Minderheit durch.

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micha_123 14.03.2018, 19:08
3. stellt euch vor es ist SCHULE und keiner geht hin

17 Minuten für 17 Todesopfer? Das wird nicht reichen. Es gibt nur einen Weg für die amerikanischen Kinder und Jugendliche Ihr Ziel für schärfere Waffengesetze zu erreichen. Alle Schüler müssen solange protestieren und einfach NICHT mehr zu Schule gehen, bis die Verantwortlichen es begreifen. Stellt euch vor es ist SCHULE und keiner geht hin? Die Regierung wird kaum sämtliche Kinder und Jugendliche im Land verhaften können.
Diese Art von friedlichen Protest hat eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass sich etwas ändert. Vielleicht verstehen dann die Millionärs-Cliquen rund um die mächtigen Waffenfirmen, dass irgendwas in Ihrer Politik nicht ganz stimmt. Ich wünsche den amerikanischen Kindern und Jugendlichen Mut und Entschlossenheit, eine solche landesweite Protestbewegung zu starten. Irgendwann wird es eine amerikanische Generation geben, die eine solche Protestbewegung startet. Und nicht wieder aufhört, bis es ein besseres Waffengesetz gibt und die Schulen besser gesichert sind. Bis dahin stellt sich nur die Frage, wieviel Kinder müssen noch vollkommen sinnlos sterben???

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radbodserbe 14.03.2018, 19:10
4. Wahrscheinlich sind diese Kinder und Lehrer jetzt auch Landesverräter

Aber Trump wird schon die richtige Antwort finden und auch Schülern den Umgang mit Schusswaffen zur Deeskalation der Lage erlauben und beibringen.
Zumindest für "gesetzestreue Bürger", wie es ja auch die AFD in ihrem letzten BTW-Programm vorschlägt..
Also keine dunkelhäutigen, Menschen mit Migrationshintergrund oder gar Moslems.
Allerdings wird man in den USA kaum Menschen ohne Migrationshintergrund finden, da sie meisten ja Nachfahren von Wirtschaftsflüchtlingen vor dem Absolutismus im kultivierten Europa sind.
Und wir nennen bei dieser traurigen Gegenwart ernsthaft das Mittelalter als "finster".
Unverantwortlich, wenn die Interessen der Waffenindustrie wichtiger sind, als die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen.
Aber alles kein Grund für Trump, sich nicht ständig selber zu applaudieren.

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h.hass 14.03.2018, 19:48
5.

Zitat von Harry Callahan
... zu sehen, wie politisch ungebildete Teenager durch die organisierte Anti-Waffen-Lobby instrumentalisiert werden. Wenn sich Verbrecher an Verbote halten würden, dürfte es keine Morde geben - oder? Da sich nur gesetzestreue Bürger an die waffenfreien Zonen halten, wird es Verbrechern leicht gemacht, eine hohe Opferanzahl zu erzielen. Mit dem gleichen Vorschlag, den Trump bringt, hat es Israel geschafft, Amokläufe an Schulen auf Null zu reduzieren. Der Anti-Waffen-Lobby geht es aber nur um die eigene Agenda - nicht ums Überleben von Kindern. Wie man das schützen kann, hat Trump vorgeschlagen.
Das ist ja wohl der dümmste Beitrag zum Thema, der denkbar ist. Informieren Sie sich doch mal darüber, wie viele Schulmassaker und Schußwaffentote es zum Beispiel in Japan oder Australien gibt. Und dann setzen Sie diese Zahlen in eine Beziehung zu den äußerst rigiden Waffengesetzen in diesen Ländern? Ob es da vielleicht einen Zusammenhang geben könnte?

Japan und Australien sind übrigens keineswegs in Bandenkriegen oder Gangstergewalt versunken, nachdem diese Gesetze erlassen wurden. Ganz im Gegenteil ist Japan sehr viel sicherer geworden, seit die Yakuzas entwaffnet wurden. Der Besitz einer illegalen Waffe bringt einen dort jahrelang in Knast, das ist sogar den hartgesottenen Yakuza-Typen zu riskant.

Solche Gesetze sind im übrigen der einzig richtige Weg. Waffen gehören nicht in die Hände von Privatmenschen. In den USA muss ein grundsätzliches Umdenken einsetzen, und ich denke, mit der jungen Generation, die jetzt heranwächst, wird das auch passieren. Zumindest gibt es Hoffnung.

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h.hass 14.03.2018, 19:49
6.

Das ist ja wohl der dümmste Beitrag zum Thema, der denkbar ist. Informieren Sie sich doch mal darüber, wie viele Schulmassaker und Schußwaffentote es zum Beispiel in Japan oder Australien gibt. Und dann setzen Sie diese Zahlen in eine Beziehung zu den äußerst rigiden Waffengesetzen in diesen Ländern? Ob es da vielleicht einen Zusammenhang geben könnte?

Japan und Australien sind übrigens keineswegs in Bandenkriegen oder Gangstergewalt versunken, nachdem diese Gesetze erlassen wurden. Ganz im Gegenteil ist Japan sehr viel sicherer geworden, seit die Yakuzas entwaffnet wurden. Der Besitz einer illegalen Waffe bringt einen dort jahrelang in Knast, das ist sogar den hartgesottenen Yakuza-Typen zu riskant.

Solche Gesetze sind im übrigen der einzig richtige Weg. Waffen gehören nicht in die Hände von Privatmenschen. In den USA muss ein grundsätzliches Umdenken einsetzen, und ich denke, mit der jungen Generation, die jetzt heranwächst, wird das auch passieren. Zumindest gibt es Hoffnung.

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radbodserbe 14.03.2018, 19:50
7. @ Harry Callahan

Zitat von Harry Callahan
... zu sehen, wie politisch ungebildete Teenager durch die organisierte Anti-Waffen-Lobby instrumentalisiert werden. Wenn sich Verbrecher an Verbote halten würden, dürfte es keine Morde geben - oder? Da sich nur gesetzestreue Bürger an die waffenfreien Zonen halten, wird es Verbrechern leicht gemacht, eine hohe Opferanzahl zu erzielen. Mit dem gleichen Vorschlag, den Trump bringt, hat es Israel geschafft, Amokläufe an Schulen auf Null zu reduzieren. Der Anti-Waffen-Lobby geht es aber nur um die eigene Agenda - nicht ums Überleben von Kindern. Wie man das schützen kann, hat Trump vorgeschlagen.
Traurig ihren Kommentar zu lesen. Den können sie doch unmöglich ernst meinen.
Vor einer "organisierten Anti-Waffen-Lobby" zu warnen, denen es nur "um die eigene Agenda" geht, ist an Zynismus oder Dummheit kaum mehr zu überbieten.
Trump wäre bestimmt stolz auf sie, wenn ihm nicht alle anderen Menschen, so auch sie (da nützt kein devotes Anbiedern) am Popo vorbeigehen würden.
Wer steht denn ihrer Meinung nach hinter dieser "organisierten Anti-Waffen-Lobby" und zu welchem Zwecke ?
Bei der Waffen Lobby ist das leicht zu erkennen.
Woran erkennen sie denn übrigens gesetzestreue Bürger (Nationalität, Hautfarbe, Alter, Geschlecht oder Religion ?) und was ist, wenn ein bisher Unbescholtener mit einem Amoklauf oder durch den Waffenbesitz zu Gewalt ermutigter durchknallt ?
Soll ja durchaus nicht vorbestrafte Kriminelle geben.

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Andraax 14.03.2018, 20:22
8.

Zitat von Harry Callahan
... zu sehen, wie politisch ungebildete Teenager durch die organisierte Anti-Waffen-Lobby instrumentalisiert werden. Wenn sich Verbrecher an Verbote halten würden, dürfte es keine Morde geben - oder? Da sich nur gesetzestreue Bürger an die waffenfreien Zonen halten, wird es Verbrechern leicht gemacht, eine hohe Opferanzahl zu erzielen. Mit dem gleichen Vorschlag, den Trump bringt, hat es Israel geschafft, Amokläufe an Schulen auf Null zu reduzieren. Der Anti-Waffen-Lobby geht es aber nur um die eigene Agenda - nicht ums Überleben von Kindern. Wie man das schützen kann, hat Trump vorgeschlagen.
Für welche Agenda werden denn die Teenager instrumentalisiert, die diese Judenlichen nicht selbst wollen? Will die "Anti-Waffen-Lobby" vielleicht imaginäre Waffen oder Gutmensch-Fleißbildchen verkaufen?

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neanderspezi 14.03.2018, 20:32
9. NRA und Trump werden die defätistische Einstellung schon kleinkriegen

Die NRA hat Trump im Geschwindverfahren zu der Wiederaufnahme seiner latent vorhandenen schusswaffenfreundlichen Linie gebracht, was die weitere sanktionslose Verbreitung von Schusswaffen begünstigt und auch das Schulpersonal soll sich nun intensiver mit Schießen beschäftigen, um im Zweifelsfall wohl präpariert und ohne lange zu zögern schon mal loszuballern zu können. Vielleicht gibt es auch bald das Unterrichtsfach Schießen mit Kurz- und Langwaffen auf feste und bewegliche Ziele, sozusagen als Vorbereitung für die Fähigkeit sich in den "Dark and Bloody Grounds" nach NRA-Maßstab genügend wehrhaft zu zeigen. Besondere Leistungen in einem solchen Fach werden dann von der NRA mit dem Diplom: "Schusswaffengeprüfter Einzelkämpfer" ausgezeichnet und mit einem Bump Stock für halbautomatische Waffen belohnt.

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