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Statistisches Bundesamt: Anteil der Akademikerinnen verdoppelt
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Es gibt doppelt so viele junge Akademikerinnen als noch eine Generation zuvor. Knapp jede dritte Frau zwischen 30 und 34 Jahren hat einen Hochschulabschluss - damit haben sie gleichaltrige Männer überholt.

mavmcleod 06.09.2018, 23:02
1. Alter Wein in neuen Schläuchen....

Vielleicht hätte der Autor ja auch mal darauf hinweisen können, dass viele Berufe, die früher mit Staatsexamen abgeschlossen wurden, heute im Rahmen der zunehmenden Akademisierung mit Bachelor beendet werden. Wieso das in Berufen wie Physiotherapie oder Ergotherapie sinnvoll sein soll erschließt sich mir noch nicht gänzlich, da die meisten Berufsanfänger in den von mir geführten Einstellungsgesprächen angeben Menschen helfen zu wollen und nur selten die wissenschaftliche Arbeit schätzen.

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hektor2 07.09.2018, 08:17
2. Statistik

Wie viel % studieren denn ein MINT Fach? Wenn der Anteil der Frauen auch da gleichziehen würde, wäre dieses Gejammer über vmtl. Benachteiligung im Beruf ja vielleicht mal vom Tisch.

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clochard185 07.09.2018, 19:16
3. So die Akademikerinnen haben sich verdoppelt,

dann dürften ja die Quotenregulierer die Sektkorken knallen lassen. Meine Angst besteht nur darin, dass die Versorgung der Säuglinge stark gefährdet ist und dass darunter Physikerinnen sind, die hinterher in die Politik gehen. Aber daraus ergeben sich ja auch Chanchen und Marktlücken, z.B. eine Robotersäuglings_Nanny.

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dr_jp 07.09.2018, 20:51
4. Ganz tolle Nachricht

Ist schon eine wirklich tolle Nachricht. Mit diesen ganzen Förderprogrammen und Frauenbeauftragten an der Uni ist es klar, dass es immer mehr weibliche Akademiker gibt. Wann hört dieser Unsinn eigentlich endlich mal auf?

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prösus 13.09.2018, 11:06
5. Hochschule nicht gleich Universität

Die Erhöhung des Anteils der Akademikerinnen im Bundesdurchschnitt ist ein rein formeller Erfolg, denn wie bereits angedeutet wurde, sind viele von diesen Fachhochschulabgängerinnen. Der Wahnsinn, um die Quote erhöhen zu wollen, geht ja zurück auf das Statistische Artefakt, dass der OECD unterlaufen ist: dass wir nämlich in Deutschland generell weniger Abgänger von Hochschulen hatten, weil wir ein sehr starkes und qualitativ hochwertiges duales System hatten. Nun haben wir also einen Haufen an Hochschulabgängerinnen, die auch nicht viel cleverer sind als jene, die zuvor im dualen System eine Ausbildung begonnen hatten. Akademiker sein heißt pro forma eigentlich gar nichts: denn ich kann auf jeden den Titel Akademiker draufkleben. Aber was kann der- oder diejenige dann? Es kommt also vielmehr auf die Qualität des Inhalts an! Entscheidender wäre daneben die Frage, wie die Verhältnisse an den Universitäten sind. Dann Universitäten sind keine Fachhochschulen. Nur auf Universitäten können letztlich Akademiker ausgebildet werden. Dort interessiert man sich, oder zumindest sollte man es, auch für erkenntnistheoretische Fragestellungen. Das wiederum ist ein Thema, dass echte Wissenschaftler interessieren sollte. Ich habe noch keinen Fachhochschulabgänger kennengelernt, der davon auch nur die geringste Ahnung hatte. Ganz davon abgesehen, dass diese oftmals an theoretischen Fragen überhaupt gar kein Interesse haben.

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