Forum: Leben und Lernen
Studentin mit Selbstzweifeln: Seit dem Tod meines Vaters gelingt mir nichts mehr
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Sie will Dolmetscherin werden, startet voller Elan ins Studium. Dann stirbt der Vater unserer Autorin - und plötzlich scheint sich die ganze Uni gegen sie verschworen zu haben.

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MartinBuchbaum 14.04.2017, 09:15
1. Eine Rechtsschutzversicherung gibt es für knappe 200 Euro im Jahr

Was nutzt einem ein Recht das man nicht durchsetzen kann? Diese Dozentin, Fakultät und Uni haben versagt und hätten vor Gericht keine Chance.
Sie war nach dem Tod ihres Vaters erkrankt, man nennt das Belastungsstörung. Jeder Arzt hätte es ihnen wohl bestätigt. Es ist schlimm, dass Verständnis in solchen Ausnahmesituationen des Lebens fehlt und man ein Attest benötigt. Aber psychische Probleme sind auch eine Krankheit.

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paulpuma 14.04.2017, 09:29
2.

Der Tod des Vaters ist ein schwerer Schlag. Arme Studentin. Und doch hilft ihr nichts: Sie muss da durch. Es mag noch so bitter sein. Bei jedem Erfolg aber darf sie denken, dass Ihr Vater stolz auf sie wäre.

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Take it or leave it 14.04.2017, 09:30
3.

Sie haben nichts falsch gemacht. Nicht jeder Weg, der zum Ziel führt, ist gerade.
(Ist das nicht ein chinesisches Sprichwort? ;-)

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Kerze der Freiheit 14.04.2017, 09:31
4.

Die junge Frau scheint ziemlich viel Pech mit ihrer Uni gehabt zu haben, dummerweise so viel Pech, dass man denken könnte, die Geschichte sei erfunden, obwohl ich mir solche Zustände bei staatlichen Einrichtungen durchaus vorstellen kann, aber dies in der Häufung? An welcher Uni hat sie denn Chinesisch und Japanisch studiert? Die Angabe könnte ja zukünftigen Studenten helfen, die Uni zu meiden.

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Frittenbude 14.04.2017, 09:32
5. Hilfreiche Information

Schade, dass die Universität nicht namentlich genannt wird, an der der bedauernswerten Autorin das ganze widerfahren ist. Für andere potentielle Studenten wäre diese Information hilfreich, und für die Verantwortlichen an der Uni ebenfalls....

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immermathematik 14.04.2017, 09:35
6. Skandal

Das Verhalten der Verantwortlichen an dieser Universität ist wirklich kaum zu begreifen. Das die Studentin zu Beginn weder Verständnis noch Rücksicht von ihrer offenbar emotional mehr als abgestumpften Dozentin erhalten hat ist schon eine Frechheit, hielt ich aber für einen Einzelfall.
Das folgende Geschehen, insbesondere das offensichtliche Zurückhalten von Informationen seitens ihrer Kommilitonen , lässt für mich auf ein mindestens menschliches , vielleicht sogar administratives, Versagen der Fakultät schließen.

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wo_st 14.04.2017, 09:36
7.

Traurig ist man immer alleine. Das Leben ringsherum geht einfach weiter.

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o.schork 14.04.2017, 09:41
8. Dein Spiegel ist Dein Richter

Wir sind Menschen und keine Maschinen. Und da muss auch Platz für Trauer sein. Wenn Menschen sich unmenschlich verhalten, habe ich mir angewöhnt zu sagen: "Gott sei Dank muss ich morgens nicht in Deinen Spiegel sehen". Manchmal sage ich das lautlos, manchmal aber auch hörbar.

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leiendeu 14.04.2017, 09:48
9. Kopf hoch

Alles hinter sich lassen und neu starten - gut gemacht - Papa wird's freuen. Viele Universitäten sind inzwischen verschulte Wissensmaschinen die keine persönliche Zuwendung zulassen. Viele Professoren/innen machen ihren Job - nicht mehr und nicht weniger - da ist kein Platz für Empathie und Zuwendung - schade.

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