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Studie zur Ausbildungsfinanzierung: "Das Bafög reicht nicht"
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Wie viel Geld braucht ein Student pro Monat? 735 Euro beträgt der aktuelle Bafög-Höchstsatz - und das ist viel zu wenig, zeigt eine neue Studie.

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Immanuel K. 31.05.2017, 12:01
1. Den Anspruch, ...

dass das Bafög eigentlich dafür sorgen soll, dass man ohne finanzielle Sorgen seinem Studium nachgehen kann - ohne zusätzlichen Job und ohne Schmalspurernährung...
...hat das Bafög noch nie erfüllt.

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derduke.. 31.05.2017, 12:07
2. Der Traum vom Wohnheim

Wer bekommt denn heute noch einen Platz im Wohnheim? 2 Jahre Wartezeit sind keine Seltenheit.
Natürlich muss das Bafög angepasst werden, allein um den steigenden Ansprüchen der Wirtschaft gerecht zu werden,. Es reicht eben nicht mehr ein Studium an der Wald und Wiesen Uni. Man muss dahin wo die renommierten Institute ihren Standort haben. Auch sparen für den Auslandsaufenthalt, welcher ja mittlerweile absolute Pflicht ist, ist von 649€ nicht möglich.

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bienchen-maja 31.05.2017, 12:18
3. Erhöhen

Das sage ich schon lange. Das Bafög erhöhen (und dann aber wohl H4 auch) und diese Studentenjobberei gesetzlich deutlich einschränken.

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cbgv 31.05.2017, 12:19
4.

meine Freundin bekommt den Höchstsatz und ich muss sie dennoch teilweise unterstützen. Je nachdem welches Fach man belegt kommen noch immense Kosten dazu. Im Bereich der Medizin muss man sich die nötigen Gerätschaften und Kleidung selbst kaufen. Bücher kosten da locker 120? pro Stück. Man könnte das von der Steuer absetzen aber wie das funktioniert kriegt man ja nirgends beigebracht bzw die Zeit dazu hat man auch nicht. Einen Steuerberater kann man sich auch nicht leisten. Jetzt ist sie gezwungen einen 400? Job zu machen, zeitlich eigentlich kaum vereinbar mit Pflichtveranstaltungen.

Zu meiner Studien zeit konnte ich mich zum Glück ohne Bafög mit Kindergeld, Halbweisenrente und geringfügiger beschäftigung in den Semesterferien und später mit einem Erbe über Wasser halten.

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cabeza_cuadrada 31.05.2017, 12:25
5. renommierten Institute

Zitat von derduke..
Wer bekommt denn heute noch einen Platz im Wohnheim? 2 Jahre Wartezeit sind keine Seltenheit. Natürlich muss das Bafög angepasst werden, allein um den steigenden Ansprüchen der Wirtschaft gerecht zu werden,. Es reicht eben nicht mehr ein Studium an der Wald und Wiesen Uni. Man muss dahin wo die renommierten Institute ihren Standort haben. Auch sparen für den Auslandsaufenthalt, welcher ja mittlerweile absolute Pflicht ist, ist von 649€ nicht möglich.
brauchts nur wenn man bei den Big4 als Schnösel-Consultant anfangen will. Und selbst da nicht mehr wirklich. Als Absolvent einer "Wald und Wiesen"-Uni, was auch immer dieser Quatsch bedeutet, hat man heute sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Der Grund warum junge Leute in den teuren Metropolen studieren wollen ist weil es hipp ist und man da gut feiern kann. Es gibt kein Anrecht auf ein Studium in München oder Heidelberg. Und wer sich das nicht leisten kann muss halt in der Provinz studieren. Es kann auch später nicht jeder in der Münchner Innenstadt wohnen. Eine gute Vorbereitung für das spätere Berufsleben.

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Msc 31.05.2017, 12:25
6.

Wenn man auf Bafög angewiesen ist, dann kann man einfach nicht in den Szenestädten studieren. Ganz einfach. Für 735 Euro kriegt man in München eine Besenkammer. Wer es trotzdem macht, der begibt sich freiwillig in Schwierigkeiten. In den ersten paar Semestern kann man vielleicht noch (schwarz) arbeiten, aber später wird Studium dann doch etwas anstrengend und zeitaufwändig. In manchen Fächern zumindest.

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bienchen-maja 31.05.2017, 12:25
7. Erhöhen

Das sage ich schon lange. Das Bafög erhöhen (und dann aber wohl H4 auch) und diese Studentenjobberei gesetzlich deutlich einschränken.

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kratzdistel 31.05.2017, 12:26
8. ist doch viel geld

es ist wohl zuviel verlangt, dass ein Student einen kleinen Nebenjob ausfüllt wie es früher usus war.das ist ja mehr wie hartz .

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friiex 31.05.2017, 12:28
9.

950 Euro im Monat? Das klingt super, da komm ich ja als Doktorand (Biomedizinische Forschung) nur knapp hin, bei 50-60h Woche. Das soll kein Neid sein, ich gönn es den heutigen Studenten absolut, hab selbst lang genug versucht vom Bafög zu leben, und ohne zwischenzeitliche elterliche Unterstützung wäre es manchmal ganz schön eng geworden.
Mein Vorschlag wäre übrigens eine generelle, elternunabhängige und deshalb unbürokratische Förderung für alle Studenten, die allerdings zu 100% zinsfrei zurück gezahlt warden muss.

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