Forum: Leben und Lernen
Studie zur Mediennutzung: Die Hälfte aller Neunjährigen besitzt ein Handy
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Sie lesen lieber auf Papier, doch die Bedeutung digitaler Geräte nimmt mit steigendem Alter rasant zu: Forscher haben die Mediennutzung von 6- bis 13-Jährigen analysiert.

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norgejenta 07.08.2018, 12:33
1. Am besten

hat mir gefallen. " Ich kann fragen was ich will, ich bekomme immer eine richtige Antwort!... " Ja.. nur woher will man wissen, dass die Antwort richtig ist?..

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sikasuu 07.08.2018, 12:38
2. Andere Kinder vor Kindern beschützen, die stark sind & sie bloß ärgern

und die vielen anderen Antworten die mMn. sehr positiv sind!
Was kann man daraus schließen?
MMn., Kinder sind erst einmal SOZIAL & werden erst durch unsere Erwachsenenwelt auf EGO, Konkurrenzkampf usw. gepolt.
Sollte uns wirklich zu denken geben:-(

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ned divine 07.08.2018, 13:03
3. umso wichtiger, das Erlernen

eines verantwortungsvollen Umgangs mit Handys, Tablets & Co.
Sie sollten nicht an Schulen, Kindergärten und so weiter gestattet sein, da sie vom Lernen abhalten und auch in den Pausen den Sozialkontakt zu anderen Kindern absolut einschränken.
Das Herumdaddeln auf den Handys hat nichts mit kompetenter Mediennutzung zu tun.
Der grösste Blödsinn einiger Eltern ist immer der Spruch, "Ja, mein Kind kann ja keine Hilfe mehr rufen, wenn es kein Handy hat und nix bei Wikipedia nachschlagen"
Wie war das denn vor 10, 20 Jahren? Da ging es doch in den Schulen auch ohne Mobiltelefone, oder?
Die Kinder sollten sich ganz auf das Lernen und in den Pausen auf ihre Mitschüler konzentrieren!

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Celegorm 07.08.2018, 13:14
4.

Zitat von norgejenta
Ja.. nur woher will man wissen, dass die Antwort richtig ist?..
Woher will man wissen, dass die Antwort der Eltern oder irgendeiner anderen Person richtig ist? Selbst Fachpersonen wie Lehrer liegen nicht immer richtig oder geben zumindest verzerrte Perspektiven wieder. Das Internet ist darum trotz allen fragwürdigen Inhalten eine der tendenziell besten Quellen, da sich damit Themen umfassend recherchieren lassen. Voraussetzung ist natürlich die nötige Medienkompetenz.

Aber so zu tun, als wäre das Internet eine besonders gefährliche Quelle für falsche Antworten ist angesichts des Unsinns, den Eltern absichtlich oder nicht ihren Kindern tagtäglich eintrichtern, ziemlich irreführend..

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weltraumschrott 07.08.2018, 13:41
5. Genau!

Zitat von Celegorm
Woher will man wissen, dass die Antwort der Eltern oder irgendeiner anderen Person richtig ist? Selbst Fachpersonen wie Lehrer liegen nicht immer .....
Und das ist mit das Beste, was man Kindern mitgeben kann: Lernen, wie man gründlich recherchiert, wie man die Glaubwürdigkeit von Quellen prüft und wie man anhand von möglichst vielen Quellen zu einem eigenen Urteil kommt.

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TheK79 07.08.2018, 13:49
6.

Zitat von ned divine
eines verantwortungsvollen Umgangs mit Handys, Tablets & Co. Sie sollten nicht an Schulen, Kindergärten und so weiter gestattet sein…
Die beiden Forderungen widersprechen sich. Wie sollen die Kinder denn den Umgang lernen, wenn in der Schule nur "Teufelszeug!" gilt? Sie werden es sich also weiter selbst beibringen – wobei sie nach meiner Erfahrung freilich sowohl technisch wie auch sozial besser sind als die Eltern.

Ansonsten haben Sie offenbar weder selbst Kinder noch können sich an ihre eigene Kindheit erinnern – da gab es durchaus genug Szenarien, wo man dann mal jemanden anrufen wollte oder musste und Telefonzellen sind heute ausgestorben. Auf dem Lande müssen die Kinder oft schon ab der ersten Klasse mit dem Bus zur Schule fahren; dabei kann nach eigener Erfahrung mehr als genug schiefgehen.

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nrw.progger 07.08.2018, 14:09
7. Ja und Nein

Zitat von ned divine
eines verantwortungsvollen Umgangs mit Handys, Tablets & Co. Sie sollten nicht an Schulen, Kindergärten und so weiter gestattet sein, da sie vom Lernen abhalten und auch in den Pausen den Sozialkontakt zu anderen Kindern absolut einschränken. Das Herumdaddeln auf den Handys hat nichts mit ......
Ja und nein kann ich nur dazu sagen. Kinder sollten einen verantwortungsbewusten Umgang mit den Geräten erlernen. Dies werden sie aber nciht können wenn man ihnen dies vorenthält. Auch wenn unterwegs etwas ist, kann dies praktisch sein.

Sicher, die Kinder sollten im Unterrricht die Geräzte in der Tasche lassen oder vorm Unterricht sollten sie eingesammelt werden. Man kann sie aber auch im Unterricht von Zeit zu Zeit integrieren. Das sie das Gerät nciht nur zum serven und daddeln kennenlernen. Ganz ehrlich, in den Pausen sollen die doch die Geräte haben. Die Aussage, sie sollen spielen wie früher ist auch nur zum teil richtig. Sicher sollen sie auch wie früher miteinander spielen. Zugleich können sie auch gemeinsam mit den Geräten spielen, was auch soziale Kompentenzen fördert.
Generell ist das Argument, "füher ging es auch ohne..." kein Argument. Denn generell brauche ich kein Internet oder Telefon. Früher ging es auch ohne, da hat man halt eienn Brief um die Welt geschickt. ;) Wie Sie sehen ist solch ein Argument viel zu schnell auszuhebeln.

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jozu2 07.08.2018, 14:23
8. Warum werden Bedenken des "Spielverderbers" nicht genannt

Ich weiß, ich weiß, der Neurologe Prof. Manfred Spitzer ist ein ganz großer Spielverderber und hält unsere Kinder davon ab, mit den Chinesen und Koreanern mithalten zu können. Aber selbst Erwachsene verlieren Fähigkeiten durch die Nutzung digitaler Technik (wer sich z.B. ständig vom Navi leiten lässt, vernachlässigt seinen Orientierungssinn). Dann kann man den Mann bei einem so wichtigen Thema wie Fähigkeitsentwicklung bei Kindern nicht unerwähnt lassen. Lesenswert sind seine Bücher auf jeden Fall.

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moonstruckannalist 07.08.2018, 14:44
9. Imo ein Anzeichen einer Kultur

Die sich von Verantwortung distanziert, Probleme delegiert undsich einfach nicht "nass" machen will.
Damit kultiviert man eine Gesellschaft von Egoisten undOberflächlichkeit, die im Endeffekt schlimmer sein dürfte
als jede kritische Auseinandersetzung.
Das fing mit der Glorifizierung der Yuppies in den 90ern vor der dotcom Blase am Mobiltelefonen an und griff dann per Smartphone auf alle Bereiche über, abgelenkte Teenies, dauerberieselte Säuglinge und Mütter, die wohl ohne ihr Whatsapp gruppe den Tag nicht überstehen würden.

Man kann nur hoffen, dass der Breitbandausbau im Land der Dichter und Denker noch lange braucht
Orwellsche Grüsse

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