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Umfrage: Jugendliche zweifeln an Bildungsgerechtigkeit
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Junge Erwachsene und Jugendliche geben der deutschen Bildung schlechte Noten: Die Hälfte von ihnen glaubt nicht an Chancengleichheit in Deutschland.

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harke 04.12.2018, 11:25
1. Dilemma

Bildungspolitik wird von alten Männern oder Ideolotisten gemacht, während die Jugendlichen darunter leiden oder zu manchen Themen pragmatischer und realitätsnah sind.
Vielleicht sollten die Bildungsministerer ab und zu mal eine Schule von innen sehen.

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karsten.herr 04.12.2018, 11:25
2. Glaube ist was für in der Kirche, nicht für in der Schule....

Ich komme aus einem schwäbischen Dorf, Eltern Kleinunternehmer, Geld immer knapp. Familie alles Handwerker, ein Meister war was.
Mein Werdegang: Grundschule, Hauptschule 5.Kl. , Realschule 5-7, Gymnasium 8-10, Berufsausbildung, Meisterprüfung, FH MAschinenbau, MSc an einer Uni, MBA an einer der besten Business Schools der Welt.
Das Gejammere über nicht durchlässigeit und Ungerechtigkeit ist nur Selbstbeweihräucherung. Auf den Arsch setzen, lernen, Fehler nicht bei anderen suchen, dann ist alles möglich.
In Konsum denken, rumlungern, nichts tun, dann ist eben nichts möglich.
Jede hat das in der eigenen Hand

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j.c78. 04.12.2018, 11:31
3. Es liegt nur selten am Geld...

M. E. ist die Einstellung der Eltern entscheidend und nicht das Geld der Eltern. Eltern, die Bildung nicht als Wert begreifen, geben ihre Einstellungen an die Kinder weiter. Wenn sich die Eltern die Zeit nehmen und mit ihren Kindern abends die Schulaufgaben durchsehen oder ihnen ein Buch vorlesen, bringt das sicherlich mehr als Nachhilfe oder ein Tablet. Das sind doch Symptomdiskussionen! Kindern aus einkommensschwachen Haushalten stehen heute deutlich mehr finanzielle und personelle Ressourcen zur Verfügung als in den 60er oder 80er Jahren! Warum spricht keiner darüber, dass die Eltern und nicht der Staat maßgeblich für den Bildungserfolg IHRER Kinder verantwortlich sind.

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jupp78 04.12.2018, 11:40
4.

Chancengleichheit? Nein!
Aber man muss hier differenzieren. Alles was unser Staat anbietet (Schule etc.), dort existiert Chancengleichheit. Beim durchaus aber auch entscheidenden Faktor Elternhaus, dort gibt es ein großes Gefälle, nur das kann der Staat und die Gesellschaft kaum ändern.
Wenn Eltern sich nicht um Erziehung und Bildung ihres Nachwuchses kümmern, dann wird es hart für diesen.

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renker2001 04.12.2018, 11:41
5.

Zitat von karsten.herr
Ich komme aus einem schwäbischen Dorf, Eltern Kleinunternehmer, Geld immer knapp. Familie alles Handwerker, ein Meister war was. Mein Werdegang: Grundschule, Hauptschule 5.Kl. , Realschule 5-7, Gymnasium 8-10, Berufsausbildung, Meisterprüfung, FH MAschinenbau, MSc an einer Uni, MBA an einer der besten Business Schools der Welt. Das Gejammere über nicht durchlässigeit und Ungerechtigkeit ist nur Selbstbeweihräucherung. Auf den Arsch setzen, lernen, Fehler nicht bei anderen suchen, dann ist alles möglich. In Konsum denken, rumlungern, nichts tun, dann ist eben nichts möglich. Jede hat das in der eigenen Hand
Genau wegen Menschen wie Ihnen sind wir so schlecht dran
Alle Männer, die glauben, dass der eigene heldenhafte, unvergleichliche Werdegang für jeden Anderen geeignet ist

Die jeder Änderung im Weg stehen, weil man es selber heldenhaft und unvergleich auch geschafft hat

Auch wenn die Realität etwas komplett anderes aufzeigt

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KlausRutschki 04.12.2018, 11:42
6. Danke!

Zitat von karsten.herr
Ich komme aus einem schwäbischen Dorf, Eltern Kleinunternehmer, Geld immer knapp. Familie alles Handwerker, ein Meister war was. Mein Werdegang: Grundschule, Hauptschule 5.Kl. , Realschule 5-7, Gymnasium 8-10, Berufsausbildung, Meisterprüfung, FH MAschinenbau, MSc an einer Uni, MBA an einer der besten Business Schools der Welt. Das Gejammere über nicht durchlässigeit und Ungerechtigkeit ist nur Selbstbeweihräucherung. Auf den Arsch setzen, lernen, Fehler nicht bei anderen suchen, dann ist alles möglich. In Konsum denken, rumlungern, nichts tun, dann ist eben nichts möglich. Jede hat das in der eigenen Hand
Danke! Endlich schreibt mal jemand etwas vernünftiges zu diesem Thema. Es ist schrecklich, wie ansonsten immer nur gejammert wird. Dabei ist es genau wie beschrieben. Auch wenn der Weg etwas härter sein kann. Jeder hat es selbst in der Hand und mit genügend Mühe und Fleiß ist das auch zu schaffen!

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Plasmabruzzler 04.12.2018, 11:50
7.

Zitat von harke
Bildungspolitik wird von alten Männern oder Ideolotisten gemacht, während die Jugendlichen darunter leiden oder zu manchen Themen pragmatischer und realitätsnah sind. Vielleicht sollten die Bildungsministerer ab und zu mal eine Schule von innen sehen.
Sie meinen die Männer Edelgard Bulmahn, Annette Schavan, Johanna Wanka und Anja Karliczek? Diese Frauen waren seit 1998 Bundesministerin für Bildung und Forschung. Die Frauenquote im Lehrerberuf liegt bei ca. 3/4 und bei Erzieherinnen bei nahezu 100%.
Bildung und Bildungspolitik wird mitnichten von Männern gemacht, sondern von Frauen. Das Reizthema Frauenquote kommt hier gar nicht zum Tragen.

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peter.teubner 04.12.2018, 11:52
8. liebe harke Beitrag 1

war ein netter Versuch und sicher ironisch gemeint, aber für alle die es nicht wissen, Bundesministerin für Bildung ist nach Wikipedia seit März 2018 Anja Karliczek geboren am 29. April 1971

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Envoye 18 04.12.2018, 12:05
9. Die Jugend ist vernünftiger,

als man gemeinhin annimmt. Aber unsere Landespolitiker müssen ja nach jeder Wahl eine andere parteipolitische Sau durchs Dorf treiben. Leidtragende sind die Schüler, die sich auf ständige Änderungen einstellen müssen. In der Grundschule korrektes Lesen, Schreiben und Rechnen lernen spart viele Nachhilfestunden. Und die Einschätzung der Jugendlichen mit der Inklusion deckt sich überraschenderweise mit meiner Erfahrung.

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